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Nutri 11 – Ernährung und mehr

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Mireille Rotzetter

Wussten Sie, dass es für die Herstellung von 14 Laiben Greyerzer Käse 800 Liter Milch braucht? Dass filtrierte Pastmilch doppelt so lang haltbar ist wie herkömmliche, aber genauso frisch schmeckt? Dass beim Verzehr einer Pizza der Richtwert für den täglichen Salzkonsum eines Menschen bereits um drei Prozent überschritten wird? Oder dass eine Kartoffel umso mehliger ist, je mehr Stärke sie enthält? Wer sich am Wochenende unter die Besucherinnen und Besucher der Nutri 11 in Posieux gemischt hatte, konnte all dies lernen.

Schnittpunkte in der Forschung

An rund 55 Ständen präsentierten die Institutionen Agroscope, Vetsuisse, die Hochschule für Landwirtschaft und das Landwirtschaftliche Institut des Kantons Freiburg, Grangeneuve, vom vergangenen Freitag bis Sonntag Inhalte und Ergebnisse ihrer Arbeit und Forschung um Landwirtschaft und Ernährung. Die Besucher bekamen eine Ahnung von der Vielfalt des Gebiets und bemerkten, wie nahe Tierhaltung und -fütterung, landwirtschaftlicher Anbau, Milchverarbeitung und eine gesunde Ernährung für Menschen beieinander liegen. Die Inhalte der Stände der vier Institutionen vermischten sich, und es wurde deutlich, dass es in deren Forschungsgebieten viele gemeinsame Schnittpunkte gibt. «Durch die Zusammenarbeit der Institutionen soll ein Campus von landwirtschaftlicher Forschung entstehen und ein Wissenstransfer ermöglicht werden», erklärte Reto Burkhardt, Leiter Kommunikation von Agroscope Liebefeld-Posieux und ALP Haras. Nutri 11 diente als Startschuss für die neue offizielle Zusammenarbeit (siehe Kasten), und es sollte zudem ein Teil des Wissens an die Bevölkerung weitergegeben werden. «Hier wird gelebt, was die Direktoren beschlossen haben», sagte Burkhardt. Die Inhalte der Forschungsgebiete waren denn auch so verpackt, dass sie für Gross und Klein zugänglich waren.

Lebensmittelpyramide im Zentrum

Das Ausstellungsgelände von Nutri 11 war weitläufig, die Angebote vielfältig und die Informationen in Deutsch und Französisch erhältlich. In der Käserei des Landwirtschaftlichen Instituts des Kantons Freiburgs wurden die Besucher – ausgestattet mit Mantel, Haube und Schuhschutz – in die Geheimnisse der Käseherstellung eingeweiht. Beim Stand der Tierärzte wurde der Tastsinn geprüft. Anderswo gab es einen Wettbewerb, in dem es Futtermittel zu bestimmen galt. Es wurde informiert über Bienenzucht und Honiggewinnung, über Landmaschinen, Saatzucht, die Schlachtung von Tieren, die Herstellung von Bioprodukten und über vieles mehr. Im Zentrum der Ausstellung, in einem grossen Zirkuszelt, befand sich eine riesige Lebensmittelpyramide. Dahin führten schliesslich alle Themen zurück – auf die ausgewogene Ernährung für Menschen.

«Wir haben gerade bemerkt, dass wir schon seit drei Stunden hier sind», sagte eine Besucherin. Es sei alles sehr kurzweilig. Die Kinder waren überall dabei und interessierten sich für mehr als nur den Streichelzoo. Ein Junge bemerkte bei den Ausführungen des Milchtechnologen aufmerksam, dass Milben kein Salz mögen. Manchmal wurde es den Kleinen aber auch zu viel: «Das stinkt», meinte ein Mädchen im Stall zu seiner Mutter und verliess das Gebäude schnurstracks.

 

An der Nutri 11 wurde viel Wissen über Ernährung und Landwirtschaft vermittelt.Bild Corinne Aeberhard

Kooperation: Zusammen gegen die Konkurrenz

Die vier Institutionen Landwirtschaftliches Institut des Kantons Freiburg, Grangeneuve, Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux, ALP-Haras, Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern und die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL haben bereits in den letzten Jahren zusammengearbeitet. Nun soll die Kooperation in Forschung, Beratung, Lehre und Dienstleistung intensiviert werden. Dies auch, um gegen die nationale und internationale Konkurrenz bestehen zu können (FN vom 16. Juni). Am Samstag stellten die vier Direktorinnen und Direktoren ein Memorandum vor, worin die Absicht zur Kooperation festgehalten wird. Auch Manfred Bötsch, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft, und Staatsrat Pascal Corminboeuf waren anwesend und unterstützten das neu entstehende «Kompetenzzentrum». mir

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