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Oberamt und Region Sense bleiben eng verbunden

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Oberamt und Region Sense bleiben eng verbunden

Region Sense: Nicolas Bürgisser zum Präsidenten gewählt – Marius Zosso feierlich verabschiedet

Die neue Regionalpolitik, Natelantennen, der Alkoholkonsum bei Minderjährigen und die Ankurbelung der Bauwirtschaft sind einige der Schwerpunkte des neuen Oberamtmannes des Sensebezirks, Nicolas Bürgisser, der neu auch der Region Sense vorsteht. Sein Vorgänger in beiden Ämtern, Marius Zosso, wurde feierlich verabschiedet.

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

«Die Funktion des Oberamtmannes und diejenige des Präsidenten der Region Sense sind stark miteinander verflochten», erklärte Marius Zosso (siehe Kasten) an der Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes Region Sense. Da beide Aufgaben gleichermassen der Weiterentwicklung des Bezirks dienlich sind, soll diese Personalunion beibehalten werden. Mit Applaus wurde Nico- las Bürgisser zum Präsidenten der Delegiertenversammlung und des Vorstandes der Region Sense gewählt.«Die ersten paar Tage meiner Arbeit als neuer Oberamtmann waren geprägt von einer sehr grossen Intensität», hielt Nicolas Bürgisser in seiner Antrittsrede fest. Auch er unterstrich die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Oberamt und Region Sense. Ein Schwerpunkt in kommenden Jahr sind die Auswirkungen der neuen Regionalpolitik des Bundes auf den Bezirk. Er habe festgestellt, dass auf der Ebene Eidgenossenschaft, beim Kanton, der Wirtschaftsförderung und bei den Regionalverbänden vieles im Unklaren sei.

Toleranzgrenze überschritten

Ein weiteres Projekt, das Nicolas Bürgisser anpacken will, betrifft den Alkoholkonsum von Minderjährigen. «Mich graust es persönlich, wenn ich an Anlässen schwer betrunkene Jugendliche, ja noch Kinder sehen muss. Hier ist meines Erachtens die Grenze der Toleranz überschritten worden und ein Eingreifen der Behörden ist notwendig.» In Zusammenarbeit mit der Polizei und den Organisatoren soll mit Prävention, Aufklärung, aber auch Intervention, Kontrollen und Bestrafung vorgegangen werden.Massnahmen für den Hochwasserschutz bei starken Regenfällen bilden einen weiteren Schwerpunkt. Ein konkretes Projekt betrifft die Ankurbelung der Bauwirtschaft. Gewerbe, Banken und Treuhänder spannen mit der Region Sense zusammen, um Liegenschaftsbesitzer zu animieren, vermehrt zu renovieren und auszubauen.

Luchse und Mobilfunkantennen

Geplant sind zwei Informationsanlässe zu Themen, die immer wieder zu Diskussionen führen: die Ausbreitung des Luchses sowie die Mobilfunkantennen. Neben dem Thema Agglomeration sprach der neue Präsident der Region Sense auch den Verkehr an: Beim öffentlichen Verkehr gehe es darum, auf die Neugestaltung des Fahrplans Einfluss zu nehmen, beim privaten Verkehr erhofft er sich durch die geplante Verkehrsstudie Lösungsansätze, um die aktuellen und künftigen Verkehrsströme optimal und überregional zu planen.Er habe sich zum Ziel gesetzt, intensiv mit den Gemeinden zusammenzuarbeiten, hielt Nicolas Bürgisser fest. Noch in diesem Jahr will er deshalb alle Gemeinderäte besuchen. Bereits wohnte er an der Sitzung in Bösingen bei. «Sie sehen, es gibt in der Region Sense viel zu tun – packen wir es gemeinsam an. Ich freue mich darauf.»

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