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Oberamtmann erteilt die Bewilligung für die Überbauung beim Fri-Son

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«Nein», sagt Giancarlo Perotto von der Halter  AG auf Anfrage, er sei nicht nur froh darüber, dass die Baupläne bewilligt wurden. Er sei sogar «extrem froh und erleichtert darüber», dass die Baubewilligung für das Projekt auf dem Grundstück an der Giessereistrasse/Nikolaus-von-Flüe-Strasse in Freiburg endlich vorliege. Notabene viereinhalb Jahre nachdem die Bau- und Immobilienfirma Halter  AG den Grundeigentümern das Grundstück abgekauft hat. Der Oberamtmann des Saanebezirks, Carl-Alex Ridoré, teilte gestern mit, dass die Pläne bewilligt seien. Die Überbauung «Buttes de Pérolles» beinhaltet fünf Gebäude mit 143 Studentenwohnungen oder 413 Zimmern. Zusätzlich ist ein achtstöckiges Haus mit 28 Wohnungen vorgesehen. Dieses ist nicht für Studierende gedacht.

«Wir haben lange darauf gewartet und viele Verhandlungen geführt», so Perotto. Dies vor allem deshalb, weil sich das benachbarte Kulturlokal Fri-Son mit Einsprachen gegen das Projekt zur Wehr setzte. Das Fri-Son befürchtete, dass künftige Nachbarn sich mit Lärmklagen gegen das Konzertlokal wenden könnten (die FN berichteten). Die Halter  AG hatte sich schliesslich bereit erklärt, den Lärmschutz bereits im Detailbebauungsplan zu regeln und entsprechende Lärmschutzvorrichtungen anzubringen.

Ridoré hat gleichzeitig den Bau des «Parc de la Fonderie» bewilligt: drei Wohnblöcke mit einem unterirdischen Parking, die zwischen der Giessereistrasse, den Eisenbahngleisen und der TPF-Schneise zu stehen kommen. Dafür werden zwei Gebäude abgerissen.

Wie aus dem Entscheid des Oberamtmanns hervorgeht, muss das Fri-Son unter Umständen zusätzliche Massnahmen treffen, um die Lärmbelastung zu verringern. Damit seien bauliche Massnahmen gemeint, sagt Carl-Alex Ridoré auf Anfrage. Das Fri-Son sei zwar in betrieblicher Sicht schon sehr darum bemüht, die Lärmbelastung möglichst tief zu halten. Seit 1988, als das Fri-Son an die Giessereistrasse zog, hätten sich die baulichen Vorschriften aber verändert. Die kantonale Baudirektion werde nun prüfen, ob das Fri-Son Sanierungsmassnahmen treffen müsse, so Ridoré.

Lionel Walter vom Vorstand des Fri-Son sagt auf Anfrage, ihnen bleibe nach dem langen Kampf nur noch abzuwarten, was die Baudirektion entscheide, um dann darüber zu diskutieren. Noch sei sehr vage, welche baulichen Massnahmen gemeint sein könnten. Walter geht davon aus, dass die Probleme für das Fri-Son mit der neuen Überbauung früher oder später kommen werden.

«Wir haben lange darauf gewartet und viele Verhandlungen geführt.»

Giancarlo Perotto

Leiter Entwicklung Halter AG

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