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Offensivspektakel im Birchhölzli

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In der laufenden Meisterschaft hat Sylvain Mora bereits neun Treffer auf seinem Konto. Zusammen mit dem Cupspiel sind es gar zehn. Dem wirbligen Stürmer hat Düdingen auch den Sieg gegen Meyrin zu verdanken: Bei fast allen Torszenen war er beteiligt. Und auch die Rote Karte des Genfers Paulo Soares ging auf Moras Konto. Der Düdinger war im Dribbling einfach stärker und konnte in der 60. Minute nur noch mit einer Notbremse gestoppt werden.

Von vorne: Das Spiel zwischen dem vorjährigen Meisterschaftssieger und dem in dieser Saison noch punktelosen Meyrin entwickelte sich zuerst anders, als man im Vorfeld gedacht hatte. Die Genfer starteten furios und setzten die Sensler erfolgreich unter Druck. In der 14. Minute konnte Aussenverteidiger Christoph Schneuwly den Ball nicht aus der Gefahrenzone spedieren. Das Resultat war der Führungstreffer für die Gäste, nachdem Dylan Prezioso auch noch einen Düdinger Innenverteidiger vernascht hatte.

Perfekte zwanzig Minuten

Doch Schneuwly musste nicht lange seinem Fehler nachtrauern: Nur kurze Zeit später kombinierte er sich mit Olivier Mvondo auf der rechten Seite durch. Schneuwlys Flanke erreichte den völlig frei stehenden Yann Hartmann, der aus kurzer Distanz volley traf. Ein Traumtor, das alle Dämme brach.

Denn mit dieser Aktion begann eine 20-minütige Druckphase, wie man sie noch selten gesehen hat. Düdingen dominierte das Mittelfeld nach Belieben und lancierte Angriff um Angriff. Die Abwehr der Gäste verkam zu einem Hühnerhaufen, womit sie es den Düdingern ausgesprochen einfach machten. Innerhalb weniger Minuten traf Sylvain Mora zweimal, Murat Ural einmal. Ural musste nur noch einschieben, nachdem Mora zwei Genfer abgeschüttelt und mustergültig vorbereitet hatte.

Ungenügendes Abwehrverhalten

Ob sich Düdingen nach dem Dreitorevorsprung zurücklehnte oder ob die Luft draussen war, ist unklar. Fakt ist: Düdingen liess nach, und die Gäste kamen prompt zum zweiten Treffer, nachdem sie den Sensler Verteidigern wiederum einen Ball abgejagt hatten. Und auch nach der Pause konnte Düdingen nicht völlig überzeugen: Das Passspiel war wieder ungenauer, und in der Verteidigung schlichen sich Fehler ein. Die Sensler liessen sich gar kontern – trotz numerischer Überlegenheit auf dem Spielfeld. Nur das Angriffsspiel funktionierte weiterhin ganz gut: Mora kam zu seinen Treffern drei und vier. Es hätten gar noch mehr sein können.

Die Genfer gaben nicht auf und kamen zu weiteren Chancen. Zwei Lattentreffer der Gäste in den letzten zehn Minuten dürften zu denken geben. Dies befand auch Martin Lengen, Trainer des SC Düdingen. Seine Spieler hätten den Gästen zwei Tore ermöglicht, die es nicht hätte geben dürfen. Solche Fehler dürfe es in Zukunft nicht mehr geben. «Denn man schiesst nicht in jedem Spiel sechs Tore. In dieser Saison kommen noch schwierigere Spiele auf uns zu, deshalb müssen wir unbedingt noch einen Zacken zulegen.» Bei seinen Spielern sehe er noch Steigerungspotenzial. Aber Lengen findet auch Lob für seine Spieler: «Die Leistung stimmte insgesamt, besonders im Offensivspiel.» Sylvain Mora erntet speziell viel Lob: «Er geht halt dorthin, wo es wehtut.»

Telegramm

Düdingen – Meyrin 6:2 (4:2)

Birchhölzli. 260 Zuschauer. SR: D. Stocker.Tore:11. Prezioso 0:1. 15. Hartmann 1:1. 22. Mora 2:1. 28. Ural 3:1. 32. Mora 4:1. 37. Zurbrügg 4:2. 58. Mora 5:2. 91. Mora 6:2.

SC Düdingen:A. Schneuwly; C. Schneuwly, Cassara, Corovic, Baeriswyl; Mvondo (81. Suter), Brügger (65. Zuta), Piller, Hartmann; Mora, Ural (70. Aguidi).

FC Meyrin:Monteiro; Blanco, Soares, Da Roxa; Prébandier (58. Selmonaj), Zurbrügg, Medaglia (62. Candeias Brito), Mazolo, Katana; Prezioso (72. Benhaddouche), Vuzi.

Bemerkungen:60. Rote Karte gegen Soares (Notbremse). 83. Lattenschuss Katana. 88. Lattenschuss Benhaddouche.

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