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Öffentliche Hand soll den Raddampfer «Neuchâtel» wieder dampfen lassen

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Autor: Marc Kipfer

Neuenburg im Jahr 2011: Die Stadt feiert ihr tausendjähriges Bestehen. Während der grossen Feierlichkeiten läuft der Raddampfer «Neuchâtel» aus und fährt zum ersten Mal seit 1968 wieder über die drei Seen nach Murten, Yverdon, Biel …

Zehn Millionen Franken sind nötig

So verlockend die Zielsetzung des Vereins Trivapor auch klingt, die Umsetzung verläuft harzig. Um den historischen Raddampfer wieder auf Kurs zu bringen, benötigt der Verein Spenden in der Höhe von zehn Millionen Franken. Von privaten Sponsoren sind bisher aber lediglich 1,5 Millionen Franken zugesichert worden. In Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise sei die Suche nach weiteren privaten Sponsoren kein aussichtsreiches Unterfangen, teilte Trivapor diese Woche den Medien mit. Der Verein will sich nun an die öffentliche Hand wenden, um das Projekt nicht aufgeben zu müssen.

Dampfschiff soll die Konjunktur ankurbeln

Bereits hat der Kanton Neuenburg von Trivapor eine entsprechende Anfrage erhalten. In einem zweiten Schritt will der Verein auch die Städte Neuenburg, Biel, Yverdon und Murten um finanzielle Hilfe bitten. Die Initianten argumentieren, ihr Projekt diene der Ankurbelung der Wirtschaft. Aufträge für mehrere Millionen Franken könnten im Drei-Seen-Land öffentlich ausgeschrieben werden.

Zudem füge sich die Wiederinstandstellung des letzten verbleibenden Dampfschiffs auf den drei Juraseen in die Strategie der Tourismusförderung in der Region ein, schreibt Trivapor. In der Innerschweiz und im Berner Oberland habe sich die öffentliche Hand in der Vergangenheit stark an der Erhaltung vergleichbarer Dampfschiffe beteiligt, so Trivapor weiter.

Stadt kommentiert nicht

Da die Stadt Murten bis gestern Mittwoch von Trivapor noch keine Unterstützungsanfrage erhalten hatte, wollte Stadtpräsidentin Christiane Feldmann zu einer allfälligen finanziellen Beteiligung keine Stellung nehmen.

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