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Oh Zeiten, oh Sitten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Trotz grosser Bemühungen hat die Freiburger Biermanufaktur weiter keinen neuen Standort gefunden. Umziehen muss sie, weil die Stadt auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofes, wo die Brauerei heute untergebracht ist, ein Hallenbad bauen will. Die Stadt Freiburg hat über die Jahre hinweg je länger je weniger für unsere Brauereien unternommen.

1996 ist der damalige Stadtammann Dominique de Buman (CVP) noch an der Spitze der Demonstranten auf die Strasse gegangen, um den Brauereistandort Freiburg und den Verbleib von Cardinal zu retten. 2011 hat der damalige Stadtammann Pierre-Alain Clément (SP) den Schliessungsentscheid von Cardinal achselzuckend zur Kenntnis und den Verlust von Arbeitsplätzen in Kauf genommen. Das Gewerbe hat sich von selbst erholt, und zahlreiche Mikrobrauereien sind dank hart arbeitenden Privatpersonen entstanden, so auch die Freiburger Biermanufaktur. Nur sieben Jahre später ist der linken Stadtregierung das Engagement des Gewerbes aber noch immer nicht bedeutsam genug. KMU- Förderung, mithin auch die Förderung von Arbeitsplätzen, ist offenbar nachrangig. Genau das wäre jedoch für den Wohlstand von Stadt und Kanton notwendig. Eigentlich wäre es ja einfach. Für das Hallenbad gäbe es andere Standorte – nicht zuletzt im Zusammenhang mit der möglichen Fusion stünde ein Bauareal in Villars-sur-Glâne bereit und wäre finanziell tragbar. Bei den derzeit ständig vorhandenen Wohnungsleerständen bedarf es auch nicht neuer Wohnungen am heutigen Brauereistandort. Vielmehr wäre eben Wirtschaftsförderung gefragt.

Es bleibt zu hoffen, dass der heutige Stadtammann Thierry Steiert (SP) und mit ihm die Regierung umschwenkt und der Freiburger Biermanufaktur die Hand reicht. So dass die Freiburgerinnen und Freiburger sich nicht schon wieder von einem lieb gewonnenen Bier verabschieden müssen. Es liegt in den Händen der Stadtbehörden, zu zeigen, dass das Gewerbe in Freiburg weiterhin willkommen ist.

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