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Ohne drei Verletzte fehlte Volley Düdingen die Durchschlagskraft

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Autor: frank stettler

Noch sind in der NLA der Frauen drei Runden zu spielen. Düdingen liegt nach der 1:3-Niederlage in Toggenburg mit zehn Punkten auf dem siebten Rang. Unter dem Strich liegen Luzern (4 Punkte) sowie Franches-Montagnes (2), welche beide am Wochenende verloren haben. Dies will nichts anderes heissen, als dass die Jurassierinnen definitiv aus dem Playoff-Rennen sind und die Innerschweizerinnen alle drei Spiele noch gewinnen müssten, um noch eine theoretische Chance auf die Playoffs zu haben. Düdingen hat es also so gut wie sicher gepackt.

Der Stärken beraubt

Volley Düdingen musste gegen Toggenburg ohne das Trio Ellenberger, Heler und Aellen auskommen. Zudem konnte Trainer Raphael Grossrieder mit der angeschlagenen Fasel eine weitere Spielerin nur zweimal kurz für einen taktischen Wechsel bringen. Dieses Handicap wog für die Freiburgerinnen zu schwer.

Bereits im ersten Satz hatten sie ein Loch im Dispositif und brachten den Angriff nicht wie gewünscht durch. Im zweiten Durchgang ging es dann hart auf hart. «Ich forderte mein Team auf, befreiter und nicht mehr verkrampft zu spielen. Sie wollten den Sieg fast zu sehr. Dies haben sie dann gut umgesetzt», so Grossrieder. Besonders Buschor, welche die verletzte Heler vertrat, gab den Ausschlag zum Satzausgleich.

Nach der zehnminütigen Pause verloren die Düdingerinnen den Tritt aber wieder komplett. Mit 25:7 und 25:11 gingen die Sätze 3 und 4 an das Heimteam. «Wenn wir Verletzte haben, können wir unsere Stärken nicht ausspielen», erklärt Grossrieder. «Dann fehlt uns die Durchschlagskraft und die Möglichkeiten zum Wechseln.» Er sei zu hundert Prozent überzeugt, dass man die Partie in Vollbestand gewonnen hätte.

«Für uns war wichtig, dass wir zu Beginn der Saison parat waren», sagt Grossrieder weiter. «Das haben wir geschafft und dann gepunktet, als einige Teams noch nicht eingespielt waren. Jetzt haben wir Pech mit den Verletzungen, zudem haben sich die Gegner teilweise verstärkt. Das spüren wir jetzt.»

Bis zu den Playoffs erholen

Diesen Weg wollen die Düdingerinnen nicht gehen. «Es wäre falsch, jetzt neue Leute zu holen», sagt Raphael Grossrieder bestimmt. «Wenn alles normal läuft, sind wir in den Playoffs. Es ist wichtig, dass wir uns bis dann gut erholen. Man sah es ja auch bei Gottéron: Seit Caron zurück ist, wird gepunktet.»

«Die Playoffs werden für das Team eine grosse Herausforderung sein», sagt der Trainer. «Bis es so weit ist, werden wir noch ein wenig Lehrgeld zahlen.» Am kommenden Wochenende trifft Volley Düdingen auf das fünftplatzierte Biel. Gegen die Seeländerinnen ist noch zumindest eine Rechnung offen. Im Cup und in der Meisterschaft gab es zwei Niederlagen.

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