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Ohne Eigenleistungen des FC

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Ohne Eigenleistungen des FC

Sportplatzsanierung in der Gemeinde Wünnewil-Flamatt

Der FC Wünnewil muss sich finanziell nicht am Sanierungsprojekt für den Fussballplatz beteiligen. Dies beschloss die Gemeindeversammlung am Freitag, wo auch die Rechnung 2002 mit einem Mehrertrag gutgeheissen wurde.

Von IMELDA RUFFIEUX

Der rund 25 Jahre alte Fussballplatz Wünnewil befindet sich in einem schlechten Zustand. Durch die veraltete Entwässerungstechnik ist der Wasserablauf ungenügend, auch bei den Lichtmasten und der Umzäunung bestehen Mängel. Aus Kostengründen wurden die Unterhaltsmassnahmen in den letzten Jahren auf einem geringen Stand gehalten. «Eigentlich müsste der Platz neu gebaut werden», sagte Gemeinderat Leander Heldner an der Versammlung vom Freitag in Flamatt. Um den Sportbetrieb aufrechterhalten zu können, sollen einige Sanierungsarbeiten – vor allem im Bereich Rasenregeneration – vorgenommen werden. Das Projekt ist mit 91 000 Franken voranschlagt, wobei 16 000 Franken bereits aus der laufenden Rechnung entnommen werden.

Gleichbehandlung der Vereine

Bereits im Vorfeld der Gemeindeversammlung war von verschiedener Seite gefordert worden, dass der Fussballclub sich mit Eigenleistungen am Vorhaben beteiligt. Der Gemeinderat war gegen dieses Anliegen. Die Gleichberechtigung aller Vereine, das Engagement des FC für die Jugend und die Art der vorgesehenen Arbeiten (Arbeit durch Fachleute) waren Argumente, die Leander Heldner vortrug.

Für die Finanzkommission ging es in erster Linie ums Sparen. Eine Verbesserung der Gemeindefinanzen sei nur mit Einschränkungen möglich, führte Fiko-Präsident Paul Fries an. «Es kann nicht sein, dass die Gemeinde für alle Freizeitmöglichkeiten aufkommt.» Ausserdem gebe es auch andere Vereine, die Jugendförderung betreiben und durch den Betrieb der Buvette komme der FC auch zu finanziellen Mitteln, erklärte er. Der Antrag der Fiko – eine Beteiligung des Vereins von 7500 Franken – treibe den FC nicht in den Bankrott, meinte er zum Schluss.

FC sorgt für Unterhalt

Thomas Baumeler, Präsident des FC Wünnewil, wies darauf hin, dass mit dem Minimum an Sanierungsmassnahmen auf die finanzielle Lage der Gemeinde Rücksicht genommen werde. «Der FC leistet einen erheblichen Beitrag für den Unterhalt der Anlage», betonte er dann. Allein in der Saison 2001/02 seien Aufwendungen von 18 000 Franken erbracht worden. Die verlangten 7500 Franken stellten nach seinen Ausführungen eine erhebliche Belastung für den FC dar.

Die Abstimmung fiel dann klar aus. Mit 72 Ja zu 31 Nein wurde der Antrag des Gemeinderates angenommen, so dass der Fiko-Antrag hinfällig wurde.

Höhere Steuereinnahmen

Zuvor haben die 114 Anwesenden die Rechnung 2002 genehmigt. Gemäss Gemeinderat Hans-Ueli Marti ist der gute Rechnungsabschluss – rund 570 000 Franken besser als budgetiert – vor allem auf die höheren Steuereinnahmen bei natürlichen Personen zurückzuführen. Hätte man nicht zusätzlich 300 000 Franken für die Deckung des Defizits des Spitals Tafers ausgeben müssen, wäre das Resultat noch besser ausgefallen. So schliesst die Rechnung 2002 bei einem Aufwand von 19,25 Mio. und einem Ertrag von 19,51 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 261 030 Franken. Die restriktive Ausgabenpolitik müsse aber weiterverfolgt werden, solange die Nettoverschuldung (derzeit bei 5351 Franken pro Kopf) noch so hoch sei, betonte Hans-Ueli Marti.

Immer noch hoher Bilanzfehlbetrag

Der Ertragsüberschuss wurde nicht für zusätzliche Abschreibungen verwendet, sondern um den Bilanzfehlbetrag vergangener Jahre abzutragen. Dieser ist neu bei 1,07 Mio. Franken.

Die Finanzkommission bescheinigte dem Gemeinderat gute Budgettreue und sah sich im Beschluss, die Steuern nur um fünf statt zehn Rappen zu erhöhen, bestätigt. «Es braucht noch ein paar gute Jahre, um den Bilanzfehlbetrag abzubauen und Reserven zu schaffen», meinte Fiko-Sprecher Beat Spicher zum Schluss. Die Abstimmungen fielen zum Schluss mit 104 Ja ohne Gegenstimme eindeutig aus.

Diskussion über Kehricht

Längere Zeit wurde an der Gemeindeversammlung Wünnewil-Flamatt über das Thema Abfall diskutiert. Traktandiert war eine Änderung des Kehrichtreglementes, die mit 111 Ja zu 1 Nein dann auch klar angenommen wurde.

Es ging dabei darum, dass eine neue Gebühr für 800-Liter-Container mit gepresster Ware, in denen wesentlich mehr Platz ist als in normalen Containern, eingeführt werden soll. Dies soll aktuell 70 Franken betragen und kann gemäss Reglement auf maximal 90 Franken erhöht werden.

Vor allem ein Bürger regte sich über die vorgesehene Erhöhung auf, stellte grundsätzliche Fragen über die Abfallentsorgung und beantragte die Ablehnung des neuen Reglementes. Die Diskussion wurde unter «Verschiedenes» weitergeführt, wo der Gemeinderat die Anliegen des Bürgers zur Prüfung entgegennahm.

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