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Olympia-Ticket für die Lacigas

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Olympia-Ticket für die Lacigas

Beachvolleyball: Die Brüder aus Kerzers in Berlin erst im Final gestoppt

Die beiden Schweizer Olympia-Paare im Männer-Feld stehen bereits drei Wochen vor «Kontrollschluss» fest. Am Grand Slam in Berlin schafften nach Heuscher/ Kobel auch Paul und Martin Laciga mit Platz 2 den Sprung an die Olympischen Spiele in Athen.

Die Lacigas, die sich in der deutschen Hauptstadt erstmals seit Marseille vor knapp einem Jahr in einen World-Tour-Final spielten, werden zum zweiten Mal nach Sydney 2000 im Olympischen Beachvolleyball-Turnier starten. Ein klarer Sieg im Direktvergleich mit Sascha Heyer/Markus Egger am Samstag besiegelte die Qualifikation für die Freiburger Brüder. In der vierten Runde des Verlierertableaus stellten sie die Kräfteverhältnisse beim 21:15, 21:14-Sieg in nur 34 Minuten eindrücklich klar.

Die motivierten Lacigas verpassten den Turniersieg nur knapp

Heyer/Egger, die in Berlin im neunten Rang abschlossen, hatten gegen die dreifachen Europameister nie den Hauch einer Chance. Vor allem die harten Aufschläge von Martin Laciga – dieser schlug wie sein Bruder Paul zwei Asse – brachten sie immer wieder in Nöte. «Wir begingen weniger Fehler als Heyer/Egger», resümierte Martin Laciga. Der enttäuschte Heyer sah «noch selten Lacigas, die derart motiviert waren». «Wir waren schlicht chancenlos und verloren wohl noch nie in dieser Saison so deutlich», musste der unterlegen Zürcher Oberländer eingestehen. «Das macht die Niederlage wenigstens erträglicher als ein 23:25 im dritten Satz …»

Durch Kräfte zehrende Siege über die Lokalmatadoren Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (De), Patrick Heuscher/Stefan Kobel (Forfait) und vor allem den Dreisatzsieg über die Weltranglisten-Leader und Weltmeister Emanuel/Ricardo (Br) schmetterten sich die Lacigas auf dem Schlossplatz zu ihrer ersten Final-Teilnahme auf der World Tour seit Juli 2003 (Marseille).

In ihrem 15. Endspiel fehlte den dreifachen Europameistern nur wenig zum fünften Sieg. 22:20, 19:21 und 14:16 lautete das knappe Verdikt nach 63 Minuten zu Gunsten der formstarken Deutschen Markus Dieckmann/ Jonas Reckermann. Die Kontinental-Titelhalter, die am dritten Wochenende in Serie in einem Final (EM, Gstaad, Berlin) standen, gewannen als erstes deutsches Team überhaupt einen Event der Welttournee.
Die Lacigas können sich nach der dritten Final-Niederlage in Berlin (nach 1999 und 2001) mit der Tatsache trösten, zu den mental stärksten Teams der Tour und nach den gezeigten Leistungen auch zu den Medaillen-Kandidaten in Athen zu zählen. Wie sich die am Wochenende unglaublich motiviert wirkenden Brüder im letzten Finalsatz aufrafften und ein Fünf-Punkte-Defizit noch aufholten, verdient Anerkennung. Letztlich mussten die Schweizer aber einsehen, dass gegen den starken Netzspieler Reckermann (allein fünf Blocks im Entscheidungssatz) und den agilen Verteidiger Dieckmann nichts zu bestellen war.

Wieder Leader

Im nationalen Olympia-Ranking, für das die besten acht Resultate seit Beginn der Saison 2003 gewertet werden, übernahmen Paul und Martin Laciga dank der in Berlin gewonnenen 540 Punkte (insgesamt 2838 Zähler) wieder die Führung vor Heuscher/Kobel (2792). Zudem könnte das bewährteste (113 gemeinsame Turniere) und bestverdienende Duo des FIVB-Trosses mit guten Resultaten in den nächsten zwei Turnieren in Stavanger und Mallorca zu den ersten Dollar-Millionären der World Tour werden. Si

Berlin. World Tour, Grand Slam (600 000 Dollar). Männer. Gewinnertableau, 4. Runde: Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (De/ 3) s. Patrick Heuscher/Stefan Kobel (Sz/2) w.o. (Wadenzerrung Kobel). – Verlierertableau, 4. Runde: Paul Laciga/Martin Laciga (Sz/5) s. Sascha Heyer/Markus Egger (Sz/8) 21:15, 21:14. – 5. Runde: Laciga/Laciga s. Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (De) 15:21, 21:17, 15:13. – 6. Runde: Laciga/Laciga s. Heuscher/Kobel w.o. – Heuscher/Kobel im geteilten 5., Heyer/Egger im geteilten 9. Rang.
Halbfinals: Laciga/Laciga s. Ricardo/Emanuel (Br/1) 16:21, 21:16, 15:13. Dieckmann/Reckermann s. Mariano Baracetti/Martin Conde (Arg) 21:18, 23:25, 15:12. – Final: Dieckmann/Reckermann s. Laciga/Laciga 20:22, 21:19, 16:14. – Um Platz 3: Baracetti/Conde s. Emanuel/Ricardo 21:12, 16:21, 15:12.
Frauen. Halbfinals: Adriana Behar/Shelda (Br/2) s. Suzanne Lahme/Danja Müsch (De/8) 21:14, 21:16. Tamara Larrea Peraza/Dalixia Fernandez Grasset (Kuba) s. Holly McPeak/ Elaine Youngs (USA/3) 21:18, 21:16. – Final: Adriana Behar/Shelda s. Pereaza/Fernandez 21:16, 21:17. – Um Platz 3: McPeak Youngs s. Lahme/Müsch 21:13, 21:16. – Schnyder-Benoit/Kuhn im geteilten 9. Rang.

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