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Olympic 2009/10 nimmt Gestalt an

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Autor: Matthias Fasel

Nach dem Halbfinal-Aus gegen Lugano wurde mancherorts befürchtet, dass das Team von Olympic auf die kommende Saison hin auseinanderbrechen könnte. Sportchef Kurt Eicher sah an der gestrigen Medienkonferenz deshalb umso zufriedener aus, als er verkündete, dass der Club die Verträge mit den Schweizer National-Spielern Olivier Vogt (3 Jahre) und Vladimir Buscaglia (2 Jahre), dem Angola-Schweizerischen Doppelbürger Tresor Quidome (2 Jahre) sowie Trainer Damien Leyrolles (3 Jahre) verlängert hat.

Deutlich kleineres Budget

Den Club verlassen werden trotz gültigen Verträgen hingegen Valentin Wegmann und Pascal Perrier-David. «Wir konnten mit beiden Spielern eine gute Vereinbarung treffen», sagte Eicher. Den langjährigen französischen Führungsspieler zieht es zu seiner Familie nach Frankreich, wo er voraussichtlich nicht mehr professionell Basketball spielen wird.

Der Schweizer Nationalspieler Wegmann wechselt zu den Basel Starwings. Einerseits hatte Wegmann Lust auf einen Tapetenwechsel, andererseits war Olympic durch die finanziellen Probleme auch gezwungen die Lohnsumme des Teams zu kürzen. «Letzte Saison hatten wir ein Budget von 1,4 Millionen Franken. Für nächste Saison müssen wir es um einige hunderttausend Franken kürzen», so Eicher.

Verantwortung für Kazadi und Petkovic

Das ist auch ein Grund dafür, dass Leistungsträger Perrier-David nicht durch einen anderen Ausländer ersetzt wird, sondern nächste Saison die beiden jungen Eigengewächse Stefan Petkovic und Jonathan Kazadi den Spielaufbau und dadurch viel Verantwortung übernehmen werden.

In Sachen Schweizer Spieler ist das Kader für die kommende Saison damit nun komplett, wie Kurt Eicher bekannt gab. Ein bisschen anders sieht es in Sachen Ausländer aus. Zusätzlich zum nach langer Verletzungspause zurückkehrenden Dave Esterkamp werden noch ein bis zwei Ausländer nächstes Jahr den Freiburger Dress tragen. «Wir suchen noch einen Spieler für die Position 5 und allenfalls noch einen für die Position 4.» Trotzdem lässt das verkleinerte Budget vermuten, dass das erfolgsverwöhnte Freiburger Publikum in Zukunft nicht mehr ganz so sehr verwöhnt wird und Olympic in den kommenden Jahren kleinere Brötchen backen wird. «Kleinere Brötchen sind nicht immer die schlechteren», sagt Eicher. «Ich bin überzeugt, dass wir auch mit weniger Geld an der Spitze mitspielen können. Es ist zwar noch ein bisschen früh, um Saisonziele zu formulieren. Aber wir werden auch nächstes Jahr um die Positionen eins bis vier mitspielen.»

Das sieht auch Olivier Vogt so. «Nebst der schönen Stadt und dem tollen Publikum war es mit ein Grund dafür zu verlängern. Ich bin überzeugt, dass wir auch nächstes Jahr um die Meisterschaft mitspielen können.» In einigen Monaten wird man wissen, ob dieser Optimismus begründet war.

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