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Olympic beschenkt sich mit Sieg

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Nach den zwei Champions-League-Einsätzen zu Hause gegen die Israelis aus Holon und mit dem Auswärtserfolg in Tschechien gegen Opava stand gestern Sonntag wieder einmal eine Partie auf dem Weg zur Titelverteidigung in der «einheimischen Liga» auf dem Programm. Da die Genfer Löwen am Samstag die Lugano Tigers besiegen konnten, war ein Sieg Pflicht, wollte man die Ex-aequo-Führung nach Verlustpunkten mit den Genfern behalten.

Gegner war das momentan punktgleiche Union Neuenburg, das allerdings noch eine Partie mehr auf dem Konto hat. Aufseiten der Freiburger musste Coach Petar Aleksic gestern auf Justin Watts verzichten, der schon an diesem Wochenende begann, seine diversen «Wehwehchen» auszukurieren, um nach Jahreswechsel für die anstehenden schwierigen Spiele in der Champions-League, der Meisterschaft, dem Schweizer- und dem Ligacup bereit zu sein.

Olympic ausgelaugt

Der Tanz auf allen Hochzeiten setzt dem Meister arg zu. Jeder Akteur scheint in den letzten Wochen an sein Limit gestossen zu sein. Diese Abnützungserscheinungen machten sich denn auch gestern gegen Union Neuenburg bemerkbar. Zwar kehrte man mit dem zweiten Sieg aus Tschechien zurück, doch die Kräfte sind auch beim Meister nicht endlos. So machte man sich, wie es ja zu Weihnachten eigentlich üblich ist, mehrere Geschenke. Viele Ballverluste, Fehlwürfe aus allen Distanzen und erfolglose Aktionen prägten denn auch einen Grossteil der Partie (8. 12:12). Während bei den Gästen zu Beginn Top-Skorer Brian Savoy auf der Bank bleiben musste, brachte Aleksic wegen der Verletzung von Watts seine üblichen Spieler aufs Parkett (Roberson, Williamson, Nathan Jurkovitz, Mladjan und Touré). Für Dusan Mladjan war es eine Rückkehr in den Stammfünfer, was er seinem Coach mit der Wahl zum besten Spieler seines Teams zu danken wusste. Aber der gesamten Mannschaft waren die Strapazen der Europa-Reisen deutlich anzumerken.

Neuenburg noch nicht in Top-Form

Auch wenn sich Neuenburg vor allem im ersten Abschnitt kämpferisch zeigte, waren da immer wieder kleinere, aber auch grössere Mängel im Spiel der Gäste zu entdecken. Coach Mehdy Mary versuchte mit zahlreichen Wechseln den Rhythmus hoch zu halten, was aber nicht immer gelang. So wogen die 21 Ballverluste dann doch enorm schwer. Lag Neuenburg nach den ersten zehn Minuten mit einem Pünktchen vorn, steigerte sich Olympic im zweiten Abschnitt merklich. Die Trefferquote stieg, die Defensive wurde aggressiver, und die Neuenburger wurden teilweise bös ausgekontert. 30:19 lautete das Skore dieser zehn Spielminuten. Somit durften die Freiburger mit einem beruhigenden Zehn-Punkte-Polster zur zweiten Hälfte starten.

Vorsprung schmilzt

Als Brian Savoy dann doch Marys Vertrauen erhielt und vermehrt eingesetzt wurde, kamen die Gäste Punkt um Punkt näher (49:42; 26.). Ein brutales 13:0-Teilergebnis aber liess dann ihre letzten Hoffnungen schwinden. Es waren vor allem die beiden tollen Dreier Dusan Mladjans, die Neuenburg endgültig das Genick brachen. Als dann auch noch Chad Timberlake endlich skoren konnte, wuchs der Vorsprung auf satte 18 Punkte an. Somit konnte im letzten Viertel dann eigentlich nichts mehr anbrennen. Die restlichen Minuten wurden dann eher heruntergespult als gespielt. Zu klar war das Resultat, zu gering die Kraftreserven der Neuenburger, zu solide die Nerven der Saanestädter am gestrigen Nachmittag.

Dennoch blieb das «Tief» einiger Freiburger Spieler nicht unsichtbar. Kapitän Timber­lake braucht die Pause ebenso wie beispielsweise Nathan Jurkovitz oder André Williamson, der sich einen Dunk-Versuch statt in den Korb, halt eben nur auf den Ring setzte! Auch Top-Skorer Babacar Touré kann kaum mehr Kraftreserven mobilisieren. Die Festtagspause wird herbeigesehnt.

Noch ein Kraftakt

Aber bereits am Mittwoch steht noch ein wichtiges Spiel auf dem Programm: Im Viertelfinale des Schweizer Cups gastiert am Mittwochabend Vevey Riviera in der St.-Leonhard-Halle. Will Olympic auch in dieser Konkurrenz noch dabei bleiben, braucht man einen weiteren Sieg. Vom Papier her sollte das eigentlich eine lösbare Aufgabe sein, aber auch diese Partie dauert 40 Minuten, die mit Einsatz und Konzentration angegangen werden müssen. Erst dann wartet die verdiente Pause bis ins Jahr 2019.

Telegramm

Olympic – Union Neuenburg 75:56 (43:33)

St. Leonhard. – 1700 Zuschauer. – SR: Michaelides/Marmy/Pillet.

Freiburg Olympic: Mladjan (15 Punkte), Touré (18), Roberson (11), Williamson (13), N. Jurkovitz (9), Timberlake (5), Jaunin (2), Gravet (2), Steinmann, T. Jurkovitz, Desponds, Madiamba.

Union Neuenburg: Colon (13), Williams (9), Simmons (4), Berggren (12),Daniel (2), Molteni (6), Savoy (10), Granvorka, Martin.

Bemerkungen: Olympic ohne Watts (verletzt). – 5 Fouls: Simmons (37.). – Teilresultate: 13:14; 30:19; 19:11; 13:12.

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