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Olympic bestrafte Kunins Nachlassen

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Olympic bestrafte Kunins Nachlassen

Basketball Fiba-Cup – Die Freiburger ziehen in die Playoff-Viertelfinals ein

Ziemlich unerwartet hat sich Freiburg Olympic gestern Abend in extremis noch für die Playoff-Viertelfinals im Fiba-Cup qualifiziert. Dies dank einem hart erkämpften 98:93-Erfolg nach Verlängerung gegen die Tschechen aus Kunin.

Von FRANK STETTLER

In den drei Gruppen Central Conference A (mit Olympic) und B(mit Boncourt) sowie Western Conference qualifizieren sich jeweils die zwei Besten der Gruppe sowie die zwei besten Drittplatzierten für die nächste Runde. Die Freiburger sind mit dem gestrigen Sieg, dem dritten in sechs Gruppenspielen, das beste drittplatzierte Team und damit eine Runde weiter. Die Playoff-Viertelfinals werden im Januar gespielt. Der Gegner Olympics war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

Die Ausgangslage vor dem Spiel gegen Kunin war klar: Wollte man weiterkommen, musste ein Sieg her. Kein leichtes Unterfangen, wenn man weiss, dass Olympic in der Meisterschaft zuletzt viermal in Serie verlor. Und das Hinspiel hatte man in Kunin, das bereits vor dieser Partie im Viertelfinal stand, ebenfalls verloren. Es waren denn auch die Tschechen, welche im ersten Viertel den stärkeren Eindruck hinterliessen. Das offensive Potenzial war eindeutig grösser. Dies sollte sich im zweiten Viertel bestätigen. Kunin war vorab aus der Distanz brandgefährlich. 8 von 13 Dreierversuchen wurden verwertet. Eine glänzende Vorstellung lieferte dabei Warrick ab. Der Amerikaner – der mit einer Mütze spielt – machte erst sein zweites Spiel für Kunin. Auch sein Landsmann Leach wusste mit seiner Sprungkraft zu gefallen. Die Gäste gingen mit einer beruhigenden 55:40-Führung in die Pause. Der Match schien entschieden.

31:10 im dritten Viertel

Doch in der zweiten Halbzeit ruhten sich die Tschechen zu sehr auf ihren Lorbeeren aus. Olympic, mit dem Rücken zur Wand, drehte nun auf. Mit einer 19:2-Serie kehrten sie das Geschehen komplett. Es war Smiljanic, der seine Farben mit einem Dreier erstmals in Front schoss (25.; 59:57). Die Koller-Equipe spielte defensiv stark und entschied das dritte Viertel – sonst oft die Schwäche der Saanestädter – mit 31:10 (!) zu ihren Gunsten.

Kunin zog das Tempo im letzten Viertel wieder an und kam heran. Vier Minuten vor Schluss lagen sie gar wieder vorne (77:81). Es war nun ein Spiel auf Messers Schneide. Die Freiburger kämpften um jeden Ball und retteten sich in eine Verlängerung.
In diesen zusätzlichen fünf Spielminuten brachte Esterkamp seine Farben mit einem Dreier gleich in Front. Diesen Vorsprung hielt Olympic bis zum Schluss. Dies auch dank Spielmacher Nohr, der endlich Verantwortung übernahm und wichtige Körbe erzielte.

Letztlich bestrafte Olympic die Gäste aus Kunin für ihr Nachlassen nach der Pause. Dieser wichtige Sieg sollte den Freiburgern Mumm für das Meisterschaftsspiel vom Samstag gegen Nyon machen. Dort geht es um die Qualifikation für den Liga-Cup.

Fiba-Cup. Qualifikation. 6. Runde. Central Conference. Gr. A: Lucenec (Slk) – Decin (Tsch) 70:91. Freiburg Olympic – Kunin (Tsch) 98:93 n. V. Schlussrangliste: 1. Decin 12 (+94). 2. Kunin 8 (+7). 3. Olympic 7 (+8). 4. Lucenec 6 (-109). Gr. B: Brünn (Tsch) – Boncourt 73:85. Székesfehérvár (Ung) – Belenenses (Por) 86:77. Schlussrangliste: 1. Székesfehérvár 11 (+60). 2. Boncourt 9 (-47). 3. Brno 6/8 (-3). 4. Belenenses 8 (0).
Western Conference. Gr. A: Bakken (Dä) – Kevlavik (Isl) 104:90. Madeire (Por) – Reims 73:95. Schlussrangliste: 1. Bakken 6/10 (-3). 2. Kevlavik 5/8 (+30). 3. Reims 6/8 (+8). 4. Madeire 5/7 (-35). – Olympic und Boncourt stehen im Viertelfinal der Playoffs (13./20. januar 2005).

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