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Olympic darf weiter hoffen

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Die Ausgangslage vor dem gestrigen Spiel in Bonn war für Olympic ebenso klar wie der anschliessende Sieg: Wollten die Freiburger in der Champions-League-Gruppe B weiterhin Chancen auf das Erreichen des sechsten Platzes haben, so mussten sie die Deutschen besiegen. Die Finalspiele der Champions League dürfte das Team von Petar Aleksic verpassen, aber mit einem Platz in den Top 6 könnte es sich den Verbleib im drittklassigen Europe Cup sichern. Gestern hat Olympic einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und in der Tabelle bis auf einen Punkt zum sechstplatzierten Bonn aufgeschlossen.

Bonn in der Krise

Die Freiburger wussten die Verunsicherung ihres Gegners auszunutzen. Die Deutschen sind in der Bundesliga nur auf dem zehnten Platz klassiert. Am vergangenen Mittwoch hatten sie in der Champions League in Nanterre ein 56:103-Debakel erlebt. Die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte hatte für viel Unruhe gesorgt und die Diskussion um Trainer Predrag Krunic angeheizt. Zudem muss Bonn auf seinen besten Spieler, den Amerikaner Charles Jackson, verzichten. Der Center, der im Schnitt 14,1 Punkte und 5,1  Rebounds pro Spiel erzielt, hatte sich im Champions-League-Spiel gegen BK Opava eine Teilverrenkung der Fusswurzel und einige Bänderrisse zugezogen. Er war der Anführer und Antreiber gewesen, der Freiburg im Hinspiel immer wieder vor unlösbare Probleme gestellt hatte.

Gestern war es ein Freiburger Spieler, der alle überragte: Babacar Touré. Der senegalesische Center schaffte erneut ein Double-Double (21 Punkte/12 Rebounds) und wurde seinem Ruf als bester Rebounder der Champions League einmal mehr gerecht. Bonn fand zu Beginn des Spiels kein Rezept, um ihn und seine Mitstreiter zu stoppen. Mit 38:26 lagen die Gäste zur Pause komfortabel in Vorsprung. Allerdings hatten sie es mit einigen unnötigen und leichtfertigen Fehlpässen verpasst, das Skore noch höher zu schrauben.

Freiburgs kurze Blockade

Das sollte sich nach dem Seitenwechsel rächen. Bonn, das zuvor von elf 3-Punkte-Würfen nur einen verwandelt hatte, reüs­sierte nun öfter aus der Distanz und kam bis auf zwei Punkte heran (30. Minute/52:54). «In dieser Phase hatten wir unsere defensive Ordnung für etwa fünf Minuten verloren», analysierte Freiburgs Trainer Petar Aleksic das Auftreten seines Teams an der Pressekonferenz, die wie das Spiel live im Internet gestreamt wurde. «Zudem hatten wir in der Offensive Mühe, uns in Abschlussposition zu bringen und die richtigen Winkel zu finden. Nach einem Time-out haben wir aber wieder zu un­serer Souveränität zurückgefunden.»

Hektik kam bei den Freiburgern trotz der Aufholjagd der Deutschen nie auf. Sie hatten das Spiel jederzeit unter Kontrolle und liefen nie ernsthaft Gefahr, den Sieg aus der Hand zu geben. Sowohl bei den offensiven als auch bei den defensiven Rebounds waren sie dem Gegner klar überlegen (38:25). «Ohne diese kurzzeitige Blockade hätten wir das Spiel wesentlich deutlicher gewonnen», hielt Aleksic fest. «Auch so sind wir wieder bestens im Rennen um Platz sechs.»

Telegramm

Bonn – Olympic 63:70 (26:38)

Bonn. – SR: Zurapovic (BIH)/Manos (GRC)/Karabilecen (TUR).

Baskets Bonn: Bartolo (9 Punkte), Breunig (12), DiLeo (10), James (8), Mayo (18), Bircevic (0), Reischel (0), Subotic (0), Webb (6).

Olympic Freiburg: N. Jurkovitz (8 Punkte), Roberson (8), Touré (21), Watts (8), Williamson (15), Gravet (2), Jaunin (2), Steinmann (2), Timberlake (4).

Bemerkungen: Teilresultate: 16:18, 10:20, 26:16,

Männer. Europacup. Champions League. Gruppe B: Teneriffa – Venezia 78:80 (43:45). Rangliste: 1. Teneriffa 11/20. 2. Venezia 11/19. 3. PAOK Saloniki 10/16. 3. Hapoel Holon (ISR) 10/16. 5. Nanterre (FRA) 10/15. 6. Bonn 11/15. 7. Olympic 11/14. 8. Opava (CZE) 10/11.

Schweizer Cup

Olympic trifft im Halbfinal zu Hause auf Lugano

Die Auslosung der Halbfinals im Schweizer Cup brachte Titelverteidiger Olympic ein Heimspiel ein. Mitte Feb­ruar treffen die Freiburger zu Hause auf die Lugano Tigers. Dabei bietet sich dem Team von Petar Aleksic die Möglichkeit zu einer Revanche. Erst am Samstag hatte Olympic in Lugano gegen die Tessiner seine dritte Meisterschaftsniederlage kassiert.

Den Finaleinzug auswärts sicherstellen müssen derweil die Cup-Titelverteidigerinnen von Elfic Freiburg, das bei Troistorrents antreten muss.

fs

Schweizer Cup. Die Auslosung der Halbfinals (16./17 Februar). Männer: Monthey – Genf. Freiburg Olympic – Lugano Tigers. Frauen: Troistorrents – Elfic Freiburg, Riva – Winterthur. – Finals (Männer und Frauen): 27. April in Biel.

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