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Olympic enthusiastisch und mit drei Ausländern

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Olympic enthusiastisch und mit drei Ausländern

Am Samstag empfängt der Freiburger Basketball-Club im ersten Saisonspiel Aufsteiger Neuenburg

Mit einem stark veränderten Team steigt der Basketball-Club Freiburg Olympic in die NLA-Meisterschaft. Trainer Patrick Koller verspricht den Fans ein junges Team mit Enthusiasmus und viel Wille.

Mit PATRICK KOLLER
sprach FRANK STETTLER

Olympic startet wieder mit drei Ausländern in die Saison. Vor zwei Jahren war es ein einziger Amerikaner, im Vorjahr deren zwei. Ist damit die Strategie, vermehrt auf starke Schweizer zu setzen, gescheitert?

Ich glaube nicht, dass man dies so sagen kann. Mit dieser Strategie kamen wir immerhin zweimal in den Playoff-Final und wurden Vize-Meister. Nach einer gründlichen Analyse kamen wir aber zum Schluss, dass wir etwas mehr Erfahrung brauchen. Mit Borter, Jaquier und mir verlor das Team drei wichtige Spieler, weshalb sich ein dritter Ausländer aufgedrängt hat. Zumal gerade für den Posten des Spielmachers auf dem Schweizer Markt niemand zu finden war.

Welche Rolle kommt den Ausländern Fergerson, Rosnowsky und Poole zu?

Sie sollen in erster Linie die Leader auf dem Parkett sein und das Team führen. Aber es ist ebenso klar, dass dieses Trio nicht alleine die ganze Arbeit machen kann. Jeder Einzelne in der Mannschaft muss Verantwortung übernehmen.

Vergangene Woche testete Olympic Kresovic (Red.: Er unterschrieb am Dienstag bei Lausanne). Sind Sie mit ihrem Kader also nicht zufrieden?

Es ist wahr, ich wollte noch einen zusätzlichen Schweizer. Wir haben auch so ein gutes Kader, aber wir sind nicht vor Verletzungen gefeit. Ein solider Spieler mehr hätte nicht geschadet. Leider gibt der Transfermarkt zum jetzigen Zeitpunkt nichts mehr her.

Was für ein Spiel will der Trainer Koller von seiner Mannschaft sehen?

Das Fundament ist eine gute, aggressive Defensive. Dann wollen wir ein schnelles Spiel aufziehen. Die Spieler sollen Freude haben. In den Trainingsspielen zeigte mein Team schon ansprechende Leistungen. Eine Schlüsselrolle kommt sicherlich Spielmacher Fergerson zu. Er ist schnell, hat ein gutes Auge und einen sicheren Wurf. Unsere Spielkonzeption muss in sein Blut übergehen. Ich bin überzeugt, dass «Ferg» diese Rolle übernehmen kann.

Sind Sie mit der Vorbereitung zufrieden?

Wir haben seit dem 4. August hart gearbeitet. Leider konnte ich das Programm nicht voll durchziehen. David Dar-Ziv und Oezkan Kirmaci waren oder sind immer noch verletzt, Valentin Wegmann und Pierre-Antoine Seydoux fehlten wegen Prüfungen. Zudem haben wir viele Junge im Team. Sie brauchen etwas mehr Zeit.

Mit Meisterschaft, Schweizer Cup, Liga-Cup und Fiba-Cup warten vier Wettbewerbe auf Olympic. Besteht da nicht die Gefahr der Überbelastung?

Das denke ich nicht. In der Meisterschaft werden heuer weniger Runden gespielt. Im Liga-Cup stehen maximal vier Partien auf dem Programm und auch im Fiba-Cup sind es wohl weniger als die zehn Gruppenspiele vom Vorjahr. Ausserdem wartet auf die Nationalmannschaft ein ruhiges Jahr. Die Belastung sollte kein Problem darstellen.

Nach zwei Saisons als Spielertrainer sind Sie nun «nur» noch Trainer.

Dies macht die Sache für mich natürlich ungemein einfacher. Jeder weiss um die Doppelbelastung eines Spielertrainers. Es war nicht immer einfach, in heiklen Spielphasen den Überblick zu behalten. Nun sehe ich das Spiel nur noch von aussen, was das Coaching einfacher macht. Mit Vincent Lauterburg habe ich zudem einen kompetenten Assistenten. Ich teile viel mit ihm. Für Vincent ist die Nationalliga A zwar noch Neuland, aber wir haben dieselbe Spielkonzeption.

Welches sind für Sie die Favoriten in der Meisterschaft?

Ich sehe fünf bis sechs Equipen vorne. Boncourt, Monthey, Genf, Lausanne und Riviera und wir stehen über dem Rest. Ich stelle mit Freude fest, dass viele Clubs genauso hart arbeiten wie wir, was früher nicht der Fall war. Ich erwarte eine spannende Meisterschaft.

Am Samstag empfängt Olympic Aufsteiger Neuenburg. Was erwartet die Zuschauer?

Eine junge und äusserst motivierte Mannschaft, welche mit sehr viel Enthusiasmus spielen wird. Gleichzeitig bitte ich die Zuschauer aber um Geduld, wenn es nicht gleich optimal laufen sollte.
12er-Liga und neuer Modus

Die Basketball-Nationalliga A startet am Samstag neu mit zwölf (statt wie bisher zehn) Mannschaften in die Meisterschaft.

Aufgestiegen sind Neuenburg und Meyrin Grand-Saconnex. Am grünen Tisch in der höchsten Liga verblieb Zürich und das finanziell stark angeschlagene Lugano, wobei diese zwei Mannschaften ohne Ausländer in die Saison starten werden. Der Basketball-Verband will mit dieser Massnahme das Verschwinden der Deutschschweiz und des Tessins in der Nationalliga A verhindern.

Geändert hat sich auch der Modus. Anstatt drei Runden werden in diesem Jahr nur noch deren zwei gespielt. Die ersten acht Teams qualifizieren sich für die Playoffs. Viertelfinal, Halbfinal und Final werden neu alle als «Best of 5»-Serien ausgetragen.

Mit dem Liga-Cup lanciert der Verband zudem einen neuen Wettbewerb. Die besten acht der ersten Qualifikationsrunde sind qualifiziert. Die Viertelfinals werden in der Europacup-Formel ausgetragen, die Halbfinals und der Final in einer Partie. fs
Freiburg Olympic 2003/04

Nr. Alter Pos. cm
4 Dave Fergerson (USA) 25 1 187
5 Patrick Ceresa 26 4/5 204
6 Warner Nattiel 21 1 182
7 Oezkan Kirmaci 25 2 192
8 Conrad Pfaff 21 4 195
9 Valentin Wegmann 24 1/2 193

11 Slawa Rosnowsky (Kaz) 28 2/3/4 200

12 David Dar-Ziv 29 2/3 195

13 Pierre-Antoine Seydoux 24 3/4 193

13 Eric Poole (USA) 27 4/5 205

15 Nedim Livadic 18 4/5 205
Rodrigue Andrey 17 2 186
Sébastien Kapsopoulos 19 2 191
Simon Thalmann 19 1 192
Trainer: Patrick Koller.
Assistent: Vincent Lauterburg.
Zuzüge: Nattiel (STB Bern); Livadic (Sibenik, Kro); Fergerson (Ulriken Eagles, Nor); Rosnowsky (Hasselt, Bel); Poole (Ventspils, Let); Pfaff (Marly); Andrey, Kapsopoulos, Thalmann (Junioren); Lauterburg (STB Bern).
Abgänge: Borter (Hérens/NLB); Jaquier (Mulhouse); Bucher (Spanien); Currat und Fiechter (beide Marly); Baniak (?); Kante (?); Montonati (Italien); Monceanu (?). Karageorgakis (Assistent, Rücktritt).

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