Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Olympic entthront Genf

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Es war wie ein Playoff-Match mit einer tollen Stimmung in der Halle. Dementsprechend viel Energie war in der Partie», fasste Olympic-Trainer Petar Aleksic die 40 vorhergegangenen Spielminuten auf den Punkt zusammen. Tatsächlich waren die 2085 Zuschauer Zeugen eines intensiven Spitzenkampfes mit den Freiburgern als verdiente Sieger, die sich letztlich klar mit 83:69 durchsetzen konnten. Für die Differenz sorgten sie indes erst im Schlussabschnitt, der mit 26:12 an die im Finish cleverer agierenden Gastgeber ging. «Am Ende haben wir weniger Fehler gemacht als die Genfer. Wir waren geduldiger und haben den Ball wenn nötig auch mal länger in unseren Reihen gehalten», erklärte Nathan Jurkovitz – der einmal mehr sehr solide spielte – Olympics Siegesrezept.

Genfer Durststrecke

Zu den Erfolgsfaktoren gehörte zweifelsohne auch die Defensive. Die Freiburger starteten mit einem 9:0-Teilresultat in das Schlussviertel (66:57), gestanden den als Tabellenführer angereisten Genfern, die zuvor in acht Partien erst einmal verloren hatten (vor zwei Monaten zu Hause gegen Lugano), in der Offensive nichts zu. Erst nach gut sechs Minuten erzielte James Padgett den ersten Punkt für die Gäste in diesem letzten Abschnitt – bezeichnenderweise von der Freiwurflinie aus, nachdem zuvor gar drei weitere Freiwürfe vergeben wurden. Erst eine Minute später gelang Genf schliesslich der erste Korberfolg aus einer Aktion heraus. Doch dann war es selbstredend bereits zu spät. Ein in der Crunch Time entfesselt aufspielender Justin Roberson (22 Zähler) und Dusan Mladjan mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen hatten da bereits für die Entscheidung gesorgt. Ein Block von Jurkovitz beim letzten Abschlussversuch der Genfer Sekunden vor der Schlusssirene stand symbolisch für die unüberwindbare Freiburger Defensive.

Das just in dieser Phase Genfs Spielmacher Derrick Colter wegen eines Zusammenstosses kurzzeitig auf der Bank gesessen hatte, wollte einer der Ex-Freiburger in den Reihen der Gäste, Center Arnaud Cotture, nicht als Entschuldigung gelten lassen. «Obwohl es mental nicht einfach zu verarbeiten gewesen ist.» Auch das verletzungsbedingte Fehlen von Marko Mladjan sei nicht match­entscheidend gewesen. «Vielmehr haben wir in der Verteidigung nicht so gespielt, wie es gegen ein Olympic ganz einfach nötig gewesen wäre.»

So gänzlich ohne Gewicht war die Absenz Marko Mladjans dann aber doch nicht. Während Freiburg mit zehn Mann (wovon allerdings nur sechs punkteten) rotieren und so die Pace hoch halten konnte, kamen bei Genf nur sieben Akteure zum Einsatz. Einer davon war der weitere frühere Olympic-Spieler Roberto Kovac. Der ansonsten brandgefährliche Skorer blieb für einmal ohne einen einzigen Punkt, was unter diesen Umständen umso mehr ins Gewicht fiel. Jurkovitz führte folglich zu Recht an, dass seine Mannschaft gegen Ende über die grösseren Kraftreserven verfügt hatte.

Olympic konstanter

Zu Beginn des hochstehenden Duells hatte das freilich noch keine Rolle gespielt, als sich die beiden Teams teils mit einer für sie untypischen Zonenverteidigung intensiv bekämpften. Ganze viereinhalb Minuten hatte es gedauert, ehe Babacar Touré, der zusammen mit Andre Williamson die Zonen unter den beiden Körben dominiert hatte, den ersten Korb aus dem Spiel heraus markieren konnte. Trotz 10 (!) Offensiv-Rebounds lagen die Freiburger nach dem Startviertel knapp hinten (16:17). Das ausgeglichene Spiel setzte sich lange Zeit fort. 42:42 und 57:57 hatte es in der Pause respektive nach drei Vierteln gestanden. «Olympic war schlussendlich in diesem qualitativ guten Spiel konstanter», analysierte Cotture. «Während wir rund 35 Minuten gespielt haben, waren die Freiburger über die 40 Minuten präsent. Das hat für die Differenz gesorgt.»

Direkt im Final-Four-Turnier des Liga-Cups

Dank dem Sieg hat sich Olympic nach der ersten vollen Runde nicht nur punktgleich vor Genf an die Tabellenspitze gesetzt, sondern sich ebenfalls direkt für das Final-Four-Turnier im Liga-Cup von Ende Januar in Montreux qualifiziert. «Unser Fokus lag heute auf der Intensität. Ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Es ist ein perfekter Tag – auch hinsichtlich des Liga-Cups», zog Aleksic rundum zufrieden Fazit, was beim ansonsten stets hadernden Olympic-Trainer wahrlich etwas heissen will.

Telegramm

Olympic – Genf 83:69 (42:42)

St. Leonhard. 2085 Zuschauer. SR: Novakovic, Stojcev, Balletta.

Freiburg Olympic: Touré (14), Jaunin, Steinman, Gravet, D. Mladjan (13), Madiamba, Roberson (22), Williamson (10), Timberlake (11), N. Jurkovitz (13).

Genf: Colter (17), Humphrey (14), Smith (17), Kozic (7), Cotture (8), Kovac, Padgett (6).

Bemerkungen: Olympic ohne Watts, Genf ohne M. Mladjan (beide verletzt).

Männer. NLA. Die weiteren Resultate: Lugano Tigers – Monthey 66:67 (30:39). Pully Lausanne – Vevey Riviera 85:93 (32:36). Starwings Regio Basel – Boncourt 88:80 (46:41). Union Neuenburg – Swiss Central 78:67 (40:34).

Rangliste: 1. Olympic 10/16. 2. Genf 10/16. 3. Neuenburg 10/14. 4. Massagno 10/14. 5. Monthey 10/12. 6. Vevey Riviera 10/10. 7. Boncourt 10/8. 8. Lugano Tigers 10/8. 9. Swiss Central 10/6. 10. Pully Lausanne 10/4. 11. Starwings Regio Basel 10/2.

Mehr zum Thema