Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Olympic fehlt ein Sieg zum Halbfinal

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: beat Baeriswyl

Beim diesjährigen Modus mit vorerst zwei Heimspielen ist es um so wichtiger, mit einem Polster zum Gegner reisen zu können. Deshalb wollte Olympic alles daran setzen, diesen zweiten Sieg in Folge realisieren zu können. Aber man musste sich auf eine Reaktion der Walliser gefasst machen, denn diese würden kaum eine zweite derart desolate Leistung abliefern wie die am Samstag.

Aggressive Gäste

Beide Teams liessen dieselben fünf Spieler auflaufen wie im ersten Aufeinandertreffen. Somit musste der überragende Ed Draughan erstmals auf dem Bänkchen Platz nehmen. Monthey zeigte von Beginn weg ein anderes Gesicht. Die Gäste spielten aggressiv, konzentriert und mit viel Herz. Die Leyrolles-Truppe schien gar geschockt vom Auftreten der Walliser (8:13: 6.). Einzig Dave Esterkamp schien Unheil zu ahnen und hielt seine Farben im Geschehen. Er erzielte seine 16 Punkte alle in der ersten Hälfte und baute dann unverständlicherweise stark ab. Somit bekamen die gut 1000 Zuschauer eine faire, ausgeglichene und niveaumässig viel bessere Partie geliefert als in Spiel 1. Bis zur Pausensirene konnte man kaum unterscheiden, wer eigentlich in der Favoritenrolle war.

Olympics «Zwischenspurt»

Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich keine Mannschaft vorentscheidend absetzen (48:51; 26.). Da leitete der junge Jonathan Kazadi eine Vorentscheidung ein: Sein Dreier bedeutete den Gleichstand. Mehr noch: Kazadis grosser Einsatz wurde mit Steals belohnt, und die Freiburger schafften es, erstmals eine grössere Lücke zu schaffen (59:53; 29.). Von diesem 11:2 konnten sich die Gäste nicht mehr erholen. Zudem brachte sich Monthey mit zum Teil unnötigen Fouls selber in Schwierigkeiten. Die Kräfte von Alston, Johnson & Co schwanden. Einzig Maio und Moltenis suchten (zu) oft den Erfolg mit der Brechstange.

Abgeklärte Spielweise

Freiburg Olympic setzte nun auf die Karte «Routine und Kollektiv». Defensiv konnten sie den Gegner jederzeit in Schach halten, auch wenn ihnen offensiv nicht mehr alles nach Wunsch gelang. Gleich zu Beginn des Schlussviertels zeigte Olympic Montheys Grenzen brutal auf. Alles Kämpfen und Aufbäumen, die restliche, verbliebene Aggressivität reichten nicht aus, um das Blatt noch wenden zu können. Somit musste die Petit-Truppe die zweite Niederlage in Folge schlucken und wird sich einiges einfallen lassen müssen, wenn sie sich Olympic in den Weg stellen wollen.

Der Sieg der Saanestädter am gestrigen Abend geht in Ordnung. Dennoch konnte Monthey die Heilig-Kreuz-Halle nach dieser Leistung erhobenen Hauptes verlassen.

Am Freitag kann Olympic mit einem weiteren Erfolg in Monthey den Einzug ins Halbfinale im Eilzugtempo schaffen. Ob es dem Walliser Trainer gelingt, sein Team für dieses eventuell letzte Spiel der diesjährigen Meisterschaft auf Sieg zu trimmen, darf bezweifelt werden. Olympic kann sich wohl bereits mit dem Gedanken befassen, im Halbfinal mit Meister Vacallo auf einen grosskalibrigen Gegner zu treffen.

Mehr zum Thema