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Olympic geht im Spitzenkampf gegen Genf unter

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Robert Zinn und Olympic kam gegen Genf nur selten zu einfachen Punkten.
Keystone

Olympic verlor am Samstag auch den zweiten Spitzenkampf der Saison gegen Leader Genf. Bei der 71:89-Heimniederlage passte bei den Freiburgern nur wenige Tage nach dem Erfolg auf der internationalen Bühne rein gar nichts zusammen.

Am 29. Januar hatte sich Olympic in Polen gegen Wloclawek für die Achtelfinals im Europe Cup qualifiziert – es war ein beachtlicher Erfolg für die Freiburger auf dem internationalen Parkett. Am Samstag nun fand das Team von Petar Aleksic im St. Leonhard das heimische Championat wieder. Die Affiche erforderte es, dass Olympic nicht weniger konzentriert als gegen die Polen ans Werk gehen durfte. Denn zu Gast war mit Genf niemand Geringeres als der Leader der NLA. Dieser holte im Spitzenkampf die über weite Strecken uninspirierten und vom Europacup-Abenteuer noch ein wenig müden Freiburger sogleich wieder auf den harten Boden der Realität zurück. Die Gäste waren in allen Belangen besser und setzten sich hochverdient mit 89:71 durch. «Uns fehlte der Rhythmus total. Wir liessen den Ball nicht laufen und kamen immer einen Schritt zu spät, weil wir die Beine nicht bewegt haben», fasste Aleksic treffend zusammen.

Nur eine Viertelstunde lang gespielt

Weil die Genfer statistisch gesehen die noch um eine Spur bessere Verteidigung stellen als Olympic (im Schnitt 66,1 kassierte Punkte pro Partie gegenüber 69,4), war wie bereits im ersten Duell – als Genf zu Hause knapp mit 70:63 siegen konnte – mit einem eher tiefen Skore zu rechnen. Überraschend ist die starke Defensive der Genfer nicht wirklich. Schliesslich war Trainer Andrei Stimac die letzten Jahre noch Assistent von Aleksic und hat die eine oder andere taktische Komponente zu seinem neuen Verein mitgenommen. Dass es unterdurchschnittlich viele Körbe geben wird, deutete sich dann tatsächlich bereits im Startviertel an. Mit 21:18 lagen die Gastgeber nach zehn Spielminuten vorne und hätten Malcolm Armstead 12 Sekunden vor der Sirene sowie Genfs Donatas Sabeckis mit dem Buzzer nicht sehr spät noch aus der Distanz getroffen, wäre die Punkteausbeute der beiden Spitzenteams noch geringer gewesen. Leichte Vorteile hatte Olympic in der Startphase just bei den Distanzwürfen (4 von 6 Versuchen verwertet).

Ein kollektives Versagen

Den Freiburgern gelang es allerdings nicht, ihr Niveau zu halten. «Nachdem wir bereits zuvor einfache Punkte vergaben, fehlten bei uns Konzentration und Härte plötzlich komplett», erklärte Aleksic. Stand es nach 16. Minuten noch ausgeglichen 29:29, ging Genf schliesslich mit einer 40:34-Führung in die Pause. Olympic fand gegen die äusserst massierte Abwehr der Gäste im zweiten Viertel schlicht keine Mittel mehr. Zu oft musste sich das Heimteam auf die individuelle Klasse verlassen – das jedoch mit bescheidenem Erfolg. Einzelne Spieler wie Paul Gravet oder Sean Barnette blieben weit unter ihrem üblichen Rendement. Letztlich war es aber ein kollektives Versagen. Demgegenüber griffen die Genfer clever an, sei es durch den polyvalenten Amerikaner und Ex-Freiburger Tim Derksen oder den kräftigen Kroaten Ive Ivanov, der sich immer wieder unter dem Korb durchsetze.

Keine Reaktion

Wer ein Aufbäumen von Olympic in der zweiten Halbzeit erwartet hatte, wurde enttäuscht. Ein Dreier von Derksen läutete den Niedergang der Freiburger ein (36:47). Spätestens ab diesem Zeitpunkt entglitt den Hausherren die Partie vollends. Nichts ging mehr. So lag etwa die Trefferquote der Freiburger bei unterirdischen 30 Prozent. Auf der anderen Seite sorgte der weitere Ex-Freiburger Roberto Kovac noch vor dem Schlussviertel mit zwei Dreiern für klare Verhältnisse. Mit einem deutlichen 30:12-Teilresultat ging der dritte Abschnitt an Genf. Damit war die Messe gelesen und die Genfer brachten den zweiten Sieg gegen den wohl grössten Rivalen um den Meistertitel locker nach Hause.

An die Arbeit

Auch wenn für Olympic mit der neuerlichen Niederlage gegen Genf der erste Rang in der Qualifikation in weite Ferne gerückt ist, blieb Trainer Aleksic gelassen. «Wir werden das Spiel analysieren und dann an die Arbeit gehen. Um diese Saison etwas zu erreichen, müssen wir viel härter spielen als noch die Jahre zuvor.» Er dachte dabei gewiss auch bereits an das nächste Duell mit den Genfern in gut einem Monat, wenn sich die beiden Teams im Halbfinal des Liga Cup gegenüberstehen werden.

Das nächste Spiel für die Freiburger steht jedoch bereits am Mittwoch in Monthey an, bevor es in die Nationalmannschaftspause gehen wird. «Wir müssen den Match gegen Genf möglichst rasch hinter uns lassen», sagte der schwer enttäuschte Olympic-Center Arnaud Cotture. «Im Wallis müssen wir Charakter zeigen und den Sieg unbedingt wollen.» Dazu beitragen sollte dann auch Marquis Jackson können. Der amerikanische Spielmacher hat seine Knöchelverletzung ausgeheilt und ist bereit für sein Comeback.

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