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Olympic hatte den längeren Atem

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Olympic hatte den längeren Atem Basketball-Playoff-Halbfinal – Die Freiburger führen 2:0 und brauchen noch einen Sieg Lugano war auch im zweiten Spiel im Playoff-Halbfinal der erwartet hartnäckige Gegner. Eine Leistungssteigerung nach der Pause sicherte Olympic den zweiten Sieg in dieser Serie (best of 5). Von FRANK STETTLER Damit können die Freiburger am kommenden Samstag die Final-Qualifikation mit einem Heimsieg perfekt machen. Eine Chance, die sich keiner von Olympic entgehen lassen will – niemand will noch einmal den Gotthard passieren müssen. Waren es in Spiel eins die Nerven, welche Titelverteidiger Lugano zum Verhängnis wurden, spielte diesmal das schmale Kader die entscheidende Rolle. Bei den Tessinern schwanden die Kräfte in der zweiten Hälfte zusehends. Zu allem Unglück für die Luganesen fiel auch noch Quidome mit einer Schulterverletzung aus. Dies erwies sich letztlich als schweres Handicap. Olympic zeigte vor der Pause eine ungenügende Leistung. Man liess sich vom «gemütlichen» Spielaufbau der Tessiner einlullen. Erst nach dem Tee drehte das Team von Koller auf. Zwei Spieler verdienen es, herausgestrichen zu werden. Captain Jaquier punktete, als es seine Mannschaft am meisten brauchte. Und der Amerikaner Baniak war der Dominator unter dem Korb und vergass dabei das Skoren dennoch nicht. Olympic vergibt Traumstart Olympic erwischte einen Traumstart. Nach zwei Minuten lagen die Freiburger 9:1 vorne. Lugano traf nicht und Baniak räumte mit fünf Rebounds unter dem Korb auf. Leider schenkte Olympic diesen Vorsprung gleich wieder her. Mit dummen Ballverlusten und Fouls brachten sie die Tessiner ins Spiel. Allen voran Dudukovic, der im ersten Spiel in Freiburg keinen einzigen Korb erzielt hatte, liess nun seine Klasse aufblitzen. Die Gäste hielten aber dagegen, konnten durch einen ersten Dreier von Captain Jaquier zum 20:20 ausgleichen (8.). Lugano liess sich davon nicht im Geringsten beirren. Auch nicht, als sich Quidome an der Schulter verletzte und zur Untersuchung in die Kabine verschwand. Raga mit einem erfolgreichen Distanzwurf sorgte für die 28:26-Führung des Heimclubs. Die knallharte Defensive ist eigentlich das Markenzeichen der Freiburger. Davon war aber im zweiten Viertel herzlich wenig zu sehen – Olympic zog stattdessen eine Zonenverteidigung auf. Lugano umspielte diese clever, baute seinen Vorsprung aus der Distanz aus. Die Equipe von Spielertrainer Koller konnte ihrerseits von jenseits der Dreierlinie (noch) nicht an die gute Leistung vom vergangenen Samstag anknüpfen. Zur Pause lag der Meister mit 51:43 vorne. Als Polite auf 56:45 für Lugano erhöhte, sah es für die Saanestädter schlecht aus. Zumal Koller mit seinen Alleingängen viele Punkte vergab und richtigerweise ausgewechselt wurde. Und siehe da, es lief wieder besser bei Olympic. Jaquier (2), Dar-Ziv und Borter versenkten Dreier. Das Viertel ging mit 31:16 (!) an die Gäste (67:74). Diesen Vorsprung liess sich Olympic nicht mehr nehmen. Die Tessiner bekamen Foulprobleme (Polite, Dudukovic). Bei Freiburg machte das Duo Jaquier und Baniak den Sack endgültig zu. Milutin Nikolic: «Es ist frustrierend» Maxime Jaquier (Captain Olympic): «In der ersten Halbzeit kassierten wir schlicht zu viele Punkte. Nach der Pause waren wir dann konzentrierter. Koller sagte uns, dass wir nur besser spielen können. Zudem fehlte Lugano Quidome doch sehr. Meine zwei Dreier im dritten Viertel waren sicher wichtig. Doch das ganze Team hat eine tolle Reaktion gezeigt. Wir führen zwar 2:0 in der Serie, aber Lugano wird am Samstag nochmals alles versuchen. Wir müssen höllisch aufpassen.» Milutin Nikolic (Trainer Lugano): «Wir kamen gut ins Spiel und erarbeiteten uns einen Vorsprung. Doch die knappe Bank machte uns wieder einmal einen Strich durch die Rechnung. In der zweiten Hälfte liessen bei uns die Kräfte nach, zumal Quidome verletzt ausschied. Es ist frustrierend, dass ich nur vier erfahrene Spieler zur Verfügung habe. Entscheidend war das dritte Viertel, als wir 31 Punkte einstecken mussten. Bei einem 0:2-Rückstand wird es schwierig, meine Spieler für die dritte Partie zu motivieren.»  fs Lugano – Olympic 88:102 (51:43) Istituto Elvetico; 500 Zuschauer; SR: Leemann/Sala. BC Lugano: Hodel (7); Dudukovic (21); Polite (17); Raga (16); Quidome (6); A. Mutapic (2); Mladjan (20). Freiburg Olympic: Dar-Ziv (7); Ceresa (4); Montonati (8); Jaquier (24); Wegmann (10); Koller (6); Borter (7); Seydoux (7); Baniak (27). Bemerkungen: Olympic ohne Kirmaci (verletzt). Quidome verletzt ausgeschieden (8.). – 5 Fouls: Borter (37.), Dudukovic (39.) und Mutapic (40.). – Viertelsresultate: 28:26, 23:17, 16:31, 21:28.

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