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Olympic hauchdünn am Exploit vorbei

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Olympic hauchdünn am Exploit vorbei

Viertelfinal im Ligacup – Boncourt setzt sich nur dank besserem Korbverhältnis durch

Nur ganz wenig hat Olympic in den Viertelfinals des Ligacups gegen Boncourt zu einem Exploit gefehlt. Nach der 82:94-Heimniederlage am Samstag gewannen die Freiburger gestern im Jura nach Verlängerung mit 97:88. Doch dies reicht nicht, denn der Meister hat in der Endabrechnung drei Punkte mehr erzielt.

Vor Wochenfrist hatte der BC Boncourt gegen die Geneva Devils die erste Heimniederlage gegen ein Schweizer Team seit fast zwei Jahren kassiert. Olympic tat es gestern den Genfern gleich und schlug die Jurassier im «Chaudron», doch es sollte trotzdem nicht reichen.

«Virtuell» kurzzeitig im Halbfinal

Nachdem die Gastgeber stets geführt hatten, konnte Olympic mit einem 41:41-Unentschieden in die Pause. Nach dem dritten Viertel lag Olympic 62:61 vorne. Die Mannschaft von Trainer Patrick Koller warf jetzt alles nach vorne, musste sie doch den 12-Punkte-Rückstand aus dem Hinspiel vom Samstag wettmachen. Vier Sekunden vor dem Ende hatten die Jurassier die Halbfinal-Qualifikation noch immer in ihren Händen (76:85). Doch Olympics Ersatz-Ausländer Esterkamp, einmal mehr neben Smiljanic der beste Freiburger, schoss seine Farben mit einem erfolgreichen Dreierversuch in die Verlängerung (76:88).

In diesen alles entscheidenden, zusätzlichen fünf Spielminuten war Olympic eineinhalb Minuten vor dem Ende «virtuell» gar eine Runde weiter (84:97). Doch Boncourt-Amerikaner Richmond rettete den Meister mit den zwei letzten Körben des Spiels in den Halbfinal.
«Wir haben heute mit viel Herz gespielt», sagte Patrick Koller nach dem spannenden Cup-Fight. «Wir sind auf einem guten Weg, müssen aber weiterhin hart arbeiten. Wir dürfen den Match von heute nicht als einen Abschluss verstehen, sondern als ersten Stein bei einem Neuaufbau.»

Kautzor in Hochform

Im Heimspiel gegen einen ebenfalls nicht in Hochform spielenden Meister Boncourt bezog Olympic die erwartete Niederlage. Die Partie war allerdings über weite Strecken ausgeglichen, aber von vielen Fehlern und Ballverlusten geprägt. Olympic vermochte die angeschlagenen roten Teufel nicht zu zähmen. Zu inkonstant, eigensinnig und kopflos ist momentan das Spiel der Koller-Truppe. Es fehlt ein Organisator, denn auch nach nunmehr 19 Spielen hat es Randy Nohr nicht geschafft, diese tragende und wichtige Rolle zu übernehmen.

Während Slaven Smiljanic einer der Freiburger Spieler ist, die sich steigern konnten, fallen andere Leistungsträger immer mehr ab. Kaunisto ist nur noch ein Schatten, Ceresa total verunsichert, Nohr kein Playmaker, wie man sich ihn vorstellt. Immer gegen Freiburg spielt Matthias Kautzor in Hochform. Am Samstag hatte er kaum Fehlwürfe zu verzeichnen. Im zweiten Viertel war er mit 17 Punkten (davon drei Dreier) überragender Akteur. «Klar fühle ich mich gut nach einer solchen Leistung. Nicht immer erwischt man solche Tage. Als ich im letzten Viertel nicht mehr so zum Wurf kam, punkteten dafür zum Glück die anderen. So haben wir den Sieg erreicht, den wir wollten.»

Das zweite und dritte Viertel endete mit einer Mini-Differenz von einem Punkt zu Gunsten der Gäste. Dennoch schafften es die Freiburger wieder nicht, den Gegner zu beeindrucken. 22 verlorene Bälle sprechen eine deutliche Sprache. Harte Worte erläutern die Situation: «Wieder spielten wir zu wenig aggressiv. Viele Spieler agierten so, wie sie nicht einmal im Training spielen würden. Egoismus pur! Seit ich in Freiburg spiele, machten wir eine einzige akzeptable Partie», so Dave Esterkamp nach der Niederlage. Er wird aber bis zur vollständigen Genesung Madisons an der Saane bleiben, dies trotz Angeboten aus dem Ausland. Si/sl/bb
Olympic – Boncourt
82:94 (37:42)

Heilig-Kreuz-Halle; 1500 Zuschauer; SR: Sala/Clivaz.
Freiburg Olympic: Smiljanic (24); Ceresa; Nattiel; Cope (14); Nohr (11); Esterkamp (16); Ivanovic (7); Kaunisto (5); Livadic (5).
Boncourt: Mendy (3); Alijevas (1); Salomone; Imgrüth (3); Holland (15); Tchiloemba (11); Studer (6); Richmond (14); Kautzor (35); Leuly (6).
Bemerkungen: Olympic ohne die verletzten Petrovic und Madison; Boncourt ohne Sassella (verletzt). – 5 Fouls: Livadic (40.). Beste Spieler: Smiljanic und Kautzor. – Viertel: 19:24; 18:18; 24:25; 21:27.
Boncourt – Olympic 88:97 n. V. (41:41)

1131 Zuschauer. SR: Bertrand/Tagliabue.
Boncourt: Alijevas (2), Mendy, Imgrüth (7), Holland (5), Tchiloemba (16), Studer (2), Richmond (34), Kautzor (16), Leuly (6).
Freiburg Olympic: Ceresa (9), Cope (15), Ivanovic (5), Kaunisto (9), Nohr (13), Smiljanic (26), Esterkamp (20).
Bemerkungen: Olympic ohne Petrovic und Madison (verletzt); Boncourt ohne Sassella (verletzt).

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