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Olympic im Kollektiv sicher zum 1:0

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Olympic im Kollektiv sicher zum 1:0

Basketball – Die Freiburger gewinnen erstes Playoff-Viertelfinalspiel gegen Riviera

Freiburg Olympic liess beim Start in die Playoffs nichts anbrennen. Der Koller-Equipe genügte eine durchschnittliche Leistung, um das «Drei-Mann-Team» von Riviera sicher zu bezwingen.

Von FRANK STETTLER

Dank dem 95:77-Sieg liegen die Saanestädter in der Viertelfinal-Serie (best of 3) gegen Riviera mit 1:0 vorne und können am kommenden Samstag in Vevey die Halbfinal-Qualifikation bereits perfekt machen.

Rivieras Nerven

Ein kurzer Blick auf das Matchblatt genügt, und der wohl grösste Unterschied zwischen dem Qualifikationssieger aus Freiburg und dem Achten aus dem Waadtland wird augenscheinlich: Während bei Olympic alle zehn Spieler punkten konnten, sind es bei Riviera nur deren fünf. 66 der total 77 Punkte der Gäste gingen dabei auf das Konto des Ausländer-Trios. Dies beweist einmal mehr, wie abhängig Riviera-Coach Macazaga von seinen Söldnern ist. Und haben diese wie am Samstag ihre Nerven nicht voll im Griff, wird alles noch einmal ungleich schwerer. Dass der französische Aufbauspieler Dumas schnell einmal die Nerven verliert, ist hinlänglich bekannt. Doch diesmal liess sich auch der Kanadier Walton (zu) früh aus der Ruhe bringen und hatte schon in der 18. Minute (zu diesem Zeitpunkt mit 16 Punkten Top-Skorer der Partie) vier persönliche Fouls auf dem Konto. Kein Wunder, haderten die Gäste mit den Schiedsrichtern Leemann und Meuwly – notabene zwei Freiburger, was natürlich ein idealer Nährboden für etwelche Verschwörungstheorien abgibt.

Doch mit so einseitigen Schuldzuweisungen machen es sich die Waadtländer zu einfach. Olympic zeigte eine solide Leistung. Und dies reichte vollkommen. Riviera hielt den Match zwar in der ersten Halbzeit offen. Angst, dieses wichtige Spiel zu verlieren, mussten die Freiburger aber wahrlich nie haben. Riviera lag in der 6. Minute einzig dank den Körben von Walton zum letzten Mal vorne (15:11). Die Gastgeber wussten aber umgehend zu kontern. Dar-Ziv und Jaquier versenkten die ersten Dreier und brachten ihre Farben in Front.

Frühzeitige Entscheidung verpasst

Im zweiten Viertel kam etwas Unruhe auf. Meckereien zerstörten den Spielfluss. Olympic blieb aus der Distanz das gefährlichere Team und hatte die Partie unter Kontrolle. In der 15. Minute hiess es 38:27, zur Pause noch immer 47:40. Nach dem Tee legten die Freiburger eine schnelle 10:3-Serie hin. Olympics Amerikaner Montonati zeichnete für nicht weniger als acht Punkte dieser Miniserie verantwortlich. In dieser Phase verpasste es Olympic aber, den Sack frühzeitig zuzumachen. Bei Riviera drehte Coleman zwar auf, war mit seiner egoistischen Spielweise aber nicht immer eine Hilfe für sein Team. Olympic konnte mit einer sicheren 73:56-Führung in das letzte Viertel.

Dieses gestaltete sich für die 1900 Zuschauer mehrheitlich mühsam. Zahlreiche Fouls zerstörten den Rhythmus. Riviera konnte nicht mehr entscheidend zusetzen. Die Freiburger verwalteten ihren Vorsprung sicher. Eine Minute vor dem Ende konnte sich der junge Hans Bucher schliesslich von der Freiwurflinie aus die ersten beiden NLA-Punkte seiner Karriere gutschreiben lassen.
Olympic – Riviera 95:77 (49:40)

1900 Zuschauer; SR: Leemann/Meuwly.
Freiburg Olympic: Dar-Ziv (11); Ceresa (8); Montonati (22); Jaquier (13); Wegmann (14); Koller (4); Bucher (2); Borter (5); Seydoux (2); Baniak (14).
Riviera: Craen; Dufresne; Dumas (20); Gehrig; Coleman (28); Klima (5); Kresovic; Ammann (6); Steinegger; Walton (18).
Bemerkungen: Olympic ohne Kirmaci (verletzt); Riviera ohne Kashama (gesperrt). – 5 Fouls: Walton (35.). – Beste Spieler: Jaquier und Walton. – Viertelsresultate: 24:20, 25:20, 24:16, 22:21.
In Vevey einen Zacken zulegen

Patrick Koller (Spielertrainer Olympic): «Wir stiegen mit der richtigen Einstellung in diese extrem wichtige Partie. Der Auftakt in einer Best-of-3-Serie gilt es nicht zu verlieren. Wir hatten gute Phasen, als wir aus einer guten Defensive heraus schnell kontern konnten. Dann liessen wir aber teilweise auch wieder etwas nach. Wir hatten die Partie zwar immer im Griff, hätten sie aber schon früher entscheiden müssen. Wollen wir in einer Woche in Vevey bestehen, müssen wir noch einen Zacken zulegen.»

Maxime Jaquier (Captain Olympic): «Nach der zweiwöchigen Pause wussten wir nicht genau, wo wir stehen. Wir haben die Anweisungen der Trainer gut umgesetzt und eine zufriedenstellende Leistung abgeliefert. Das Rückspiel wird hart werden. Riviera ist eine kämpferische Equipe. Ich erwarte ein heisses Spiel. Wenn wir physisch wieder so präsent sind wie heute und mit der richtigen Einstellung antreten, werden wir aber nur schwer zu schlagen sein.»

Patrick Macazaga (Trainer Riviera): «Wir wissen, dass es mehr braucht, um Olympic zu schlagen. Wir werden nun eine Woche lang hart trainieren, um in Vevey aggressiver ans Werk zu gehen. Ausserdem werden dann wohl nicht wieder zwei Freiburger Schiedsrichter pfeifen … Die ersten vier Fouls von Walton waren schlicht inexistent!» fs

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