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Olympic in Lugano chancenlos

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Klare Niederlage im letzten Spiel vor den Play-offs

Eigentlich wollte Freiburg Olympic am Samstag die Chance packen und dem BC Lugano, das erstmals von Ivano Dell’Acqua gecoacht wurde, eine weitere Niederlage zufügen. Da die Tessiner in dieser Partie auf den noch immer gesperrten Blake verzichten mussten, wären die Voraussetzungen dazu eigentlich gar nicht schlecht gewesen.

Fehlstart des Meisters

Die Saanestädter verschliefen einmal mehr den Beginn einer Begegnung und lagen nach drei Spielminuten bereits mit 10:0 im Hintertreffen. Von diesem Fehlstart sollten sich die Gäste im weiteren Verlauf der Partie nie mehr erholen. Trainer Ken Scalabroni versuchte danach einiges, um Ordnung ins Spiel seiner Schützlinge zu bringen. Aber vor allem der Slowene Marko Verginella und Milan Zivkovic waren komplett ausser Form und mussten früh ersetzt werden. Bedenklich stimmt einem die Tatsache, dass sich der gross gewachsene Verginella im Kampf um entscheidende Rebonds auch von dem um einen Kopf kleineren Patrick Koller den Ball wegschnappen lassen musste…

Lugano hat einen neuen Trainer

Vor den Augen ihres zukünftigen Trainers Zare Markoski (Mazedonien), der einen Vertrag bis Ende dieser Saison und für die nächste Saison erhalten hat, zeigten die Tessiner eine von Beginn weg ansprechende Leistung und hinterliessen einen guten Eindruck. Ivano Dell’Acqua verstand es auch, durch viele Wechsel alle seine Akteure in Szene zu setzen. Waren hier tatsächlich der amtierende und der künftige Meister am Werk? Auf jeden Fall präsentierte sich der BC Lugano in besserer Form als die Freiburger. Denn im Spiel der Gäste waren zu viele individuelle Fehler auszumachen. Keiner der Akteure (ausser vielleicht der Amerikaner Eric Poole) fand jemals zu seiner gewohnten Form. Konzentrierte Aktionen auf Freiburger Seite waren an diesem Nachmittag Mangelware. Viele Fehlpässe, Schrittfehler, eine hilflose Offensive und eine überforderte Defensive waren dafür verantwortlich, dass Luganos Vorsprung mit jedem Angriff grösser wurde (25:11; 9. Min.). Michael Polite war einer der Besten seines Teams und wusste mit zahlreichen Aktionen zu gefallen. Auch Kapitän Patrick Koller war seinem zu eigensinnigen Widersacher Hamilton überlegen. Bei den Freiburgern war es dann Pierre-Antoine Seydoux, der sich mit viel Einsatz gegen die drohende Niederlage zur Wehr setzte.

Trainer Scalabroni versuchte auch, mit einer Zonenverteidigung Kräfte zu sparen und so die Tessiner in Schwierigkeiten zu bringen. Kräfte konnten so vielleicht einige gespart werden, aber in Schwierigkeiten brachte dieser Schachzug den Favoriten in keiner Weise! So war diese Begegnung eigentlich schon so gut wie entschieden, bevor sie für die Freiburger richtig angefangen hatte! Das tönt zwar brutal, aber am Samstag bestand für den Meister nicht der Hauch einer Chance, überhaupt einmal in die Nähe der Luganesi zu gelangen. So kam, was kommen musste: Der Vorsprung der Platzherren wuchs nach 30 Spielminuten auf über 20 Punkte an (62:40). Die Partie war gelaufen, mehr lag an diesem schwarzen Samstag für Olympic nicht drin. Die Partie, die zu einer Bewährungsprobe für Zivkovic, Verginella und Poole werden sollte, wurde eher zu einem Trauerspiel.

Optimistisch in die Play-offs?

Ist diese Leistung wirklich nur damit zu erklären, dass es um nichts mehr ging, oder verspüren die jungen Freiburger Verschleisserscheinungen vor Beginn der entscheidenden Phase der Meisterschaft? Es wäre eigentlich schade, denn am kommenden Samstag geht es erst richtig los. Von Trainer Scalabroni weiss man, dass er kaum etwas mehr verabscheut, als wenn sein Team unkonzentriert in eine Begegnung steigt; auch wenn die Rangliste keine Rolle mehr spielt. Doch will der Meister gegen Lausanne eine Runde weiterkommen, müssen die Spieler mit einer anderen Einstellung und mit anderem Einsatz in diese Partien steigen, als dies am Samstag in Lugano der Fall gewesen ist! Es bleibt zu hoffen, dass die Freiburger diese Woche der Vorbereitung richtig zu nutzen wissen und am nächsten Samstag mit neuem Elan in die Play-offs steigen werden…

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