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Olympic ist auf Kurs

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 Die 950 Zuschauer im St. Leonhard waren gespannt auf den ersten Heimauftritt der Freiburger Basketballer. Viele neue Gesichter zieren bei Olympic das Parkett, einige Abgänger wie etwa Marko Mladjan hinterliessen markante Lücken.

Boncourts Top-Startviertel

 Dass auch die Gäste aus dem jurassischen Boncourt nicht bloss zum Vergnügen nach Freiburg gereist waren, zeigten sie gleich von Beginn weg. «Wir haben gute Einzelspieler, brachten Olympic vorerst ins Zittern, scheiterten dann aber einerseits an unserer Unerfahrenheit, und andererseits daran, dass wir in zu vielen Aktionen mit der Brechstange den Erfolg suchten», sagte Boncourts Coach Antoine Petitjean nach dem Spiel. Olympic-Trainer Petar Aleksic war ebenfalls nicht mit allem zufrieden, was seine Mannschaft am Samstag bot. «Anfangs agierten wir defensiv mehrheitlich zu offen und mussten so zu viele Punkte hinnehmen. (Fünf Dreier der «Werfer» Arledge, Norfleet und Louissaint im ersten Spielabschnitt, Red.) Und offensiv sündigten wir und verschenkten Punkte.» So lagen die Hausherren nach zehn Minuten mit zehn Zählern im Hintertreffen (14:24).

 Im zweiten Abschnitt schafften es die Freiburger, dank dem jungen Natan Jurkovitz defensive Akzente zu setzen. Dieser Akteur wurde am Ende für seine Leistung zum besten Spieler seines Teams gewählt, was er zuerst gar nicht glauben konnte. Seine Statistik aber rechtfertigt die Wahl, hatte er doch die beste Plus-Minus-Bilanz aufzuweisen.

Pausenpredigt wirkt

 Der Vorsprung der Gäste schmolz, die Maschinerie der Freiburger begann zu laufen. Nun knorzte es in den jurassischen Angriffen. Olympic wurde von Minute zu Minute stärker. Dennoch gingen die Schützlinge von Petar Aleksic noch mit fünf Punkten Rückstand in die Pause.

Während der jurassische Coach zur Halbzeit mit dem Spiel seines Teams zufrieden sein konnte, verlangte Aleksic von seiner Mannschaft mehr Leidenschaft, mehr Selbstvertrauen, mehr Aggressivität.

Diese Grundsätze sollten umgesetzt werden. Der Freiburger Stammfünfer zeigte ein anderes Gesicht als noch vor dem Seitenwechsel. Die Gäste wurden zum Teil eingeschnürt und wussten sich oft nur mit Fouls zu helfen. Im dritten Viertel gelangen Boncourt ganze sechs Pünktchen, während es bei Olympic deren 26 waren. Ein brutaler 15:0-Zwischenspurt sorgte für mehr als nur eine Vorentscheidung.

Gruss von der Tabellenspitze

 Die Gegner liessen die Köpfe hängen und gaben sich geschlagen. Zu oft forcierten sie den Abschluss. Fanden zu Beginn fast alle Bälle den Weg in den Korb, gelang nun nichts mehr. Olympic seinerseits konnte nun den Vorsprung verwalten und tat dies auch einigermassen geschickt.

Freiburg Olympic liegt dank des Erfolgs mit zwei Siegen aus ebenso vielen Spielen mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze. War der Erfolg vor einer Woche gegen den BC Winterthur eine klare und eindeutige Angelegenheit, leistete Boncourt schon die grössere Gegenwehr. Obwohl bei den beiden Teams die goldenen Zeiten schon mehrere Jahre zurückliegen, haben sowohl Boncourt als auch Freiburg Olympic in dieser Saison das Potenzial, wieder ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitreden zu können.

 

 

Reaktionen: «Uns fehlte zum Teil die Physis»

Natan Jurkovitz (Spieler Olympic): «Ich war sehr nervös bei diesem ersten Heimauftritt. Der Trainer schenkt mir sein Vertrauen und ich komme zu recht vielen Einsatzminuten. Heute bin ich zufrieden mit dem Sieg und auch mit meiner kämpferischen Leistung.»

 

Alexis Herrmann (Spieler Boncourt): «Es war ein sehr intensives Spiel, in welchem wir zu Beginn Akzente setzen konnten. Olympic aber schaffte es, im richtigen Moment zuzusetzen und uns in die Schranken zu weisen.»

 

Petar Aleksic (Trainer Olympic): «Ziel war es, 40 intensive Minuten zu zeigen. Der Anfang missriet total. Uns fehlte das Selbstvertrauen und teilweise auch die Physis. Glücklich bin ich vor allem über den Sieg, denn es war wichtig für uns, dieses erste Heimspiel gegen einen starken Gegner zu gewinnen.»

 

Antoine Petitjean (Trainer Boncourt): «Bis zur Halbzeit kann ich mehrheitlich zufrieden sein, obwohl unsere Schwächephase schon vor der Pause begann. Das dritte Viertel hat uns dann vollends das Genick gebrochen. Es wäre mehr dringelegen.» bb

Telegramm

Olympic – Boncourt 71:59 (30:35)

St. Leonhard; 950 Zuschauer; SR: Tagliabue/Emery/Pillet

Freiburg Olympic:Wright (7), Miljanic (10), Kovac (13), Cotture (3), Williamson (20), Kazadi (7), Mbala, Fongué, Jurkovitz (11).

Boncourt:Brown (3), Landenbergue (14), Norfleet (10), Arledge (17), Dos Santos (5), Engondo, Herrmann (3), Atcho, Louissaint (10).

Bemerkungen:Olympic ohne Molteni (verletzt), 5 Fouls: Cotture (35.); Beste Spieler: Jurkovitz/Arledge.–Viertelsresultate: 14:24; 16:11; 26:6; 15:18.

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