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Olympic kassiert gleich das Break

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 Die gestrige Niederlage der Freiburger wiegt umso schwerer, weil mit Olympic und Neuenburg zwei ausgesprochen heimstarke Mannschaften aufeinandertrafen. Alle Wettbewerbe eingeschlossen, musste das Team von Petar Aleksic gestern erst zum dritten Mal in dieser Saison im St. Leonhard als Verlierer vom Parkett, Union wurde zu Hause gar erst einmal bezwungen. Will Olympic in den Final einziehen, muss es nun mindestens einmal in der Fremde gewinnen. In der aktuellen Verfassung scheint dies nur schwerlich möglich. «Wir konnten keine konstante Leistung abrufen», zog Freiburgs Clint Chapman ein enttäuschendes Fazit. «Neuenburg verdient Kredit. Sie waren heute ein starker Gegner. Aber wir müssen mental wieder stärker werden als zuletzt.»

Treffsichere Neuenburger

Im Kopf hatte der Amerikaner dabei die Desillusion im Cup-Finale vom Samstag gegen Genf. Auch deshalb war für Olympic gestern ein guter Beginn eminent wichtig, um Selbstvertrauen schöpfen zu können. Der Auftakt war denn auch vielversprechend, die Freiburger wirkten entschlossen und gewillt, diese Scharte schnellstmöglich auszuwetzen. Die momentane Fragilität der Freiburger Equipe trat jedoch umgehend zutage, als Arnaud Cotture, der sieben der ersten neun Punkte für die Gastgeber erzielt hatte, für einige Minuten verletzungsbedingt ausfiel. Dies allein reichte, um Olympic aus dem Konzept zu bringen. Neuenburg riss ab der 5. Minute das Spieldiktat an sich und lag nach dem Startviertel klar in Führung (16:25). Die Gründe für die Dominanz der Gäste lagen auf der Hand: Einerseits war die Union in Sachen Rebounds klar überlegen (4:11), andererseits wartete die Mannschaft von Emmanuel Schmitt mit einer hervorragenden Trefferquote von 65 Prozent auf.

Das Manko in der Wurfsicherheit konnten die Freiburger nicht kompensieren, zumal sie immer wieder unnötige Ballverluste produzierten, welche Neuenburg einfache Punkte durch Konterattacken erlaubten. Hinzu kam, dass auf der wichtigen Position des Spielmachers die Vorteile ebenfalls aufseiten der Gäste lagen. Der Amerikaner Quinton Day spielte all seine Routine gegenüber Jonathan Kazadi aus, indem er unter anderem seine vier ersten Dreierversuche allesamt verwertete. Zeitweise lag das Heimteam vor der Pause mit über zehn Punkten im Hintertreffen. Bereits machten sich Anzeichen von Ratlosigkeit breit, die Angriffe wurden teils zu überhastet abgeschlossen. Doch Freiburg fing sich, bewies Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel. Die Leaderrolle übernahm dabei Chapman. Der Amerikaner steuerte in der ersten Halbzeit 15 Zähler zur Punkteausbeute von Olympic bei und sorgte so dafür, dass sein Team beim Skore von 38:46 in Schlagweite blieb.

 Hoffen liess aus Freiburger Sicht die Tatsache, dass Neuenburg seine nach wie vor gute Trefferquote von über 60 Prozent kaum würde halten können. Dies war umso mehr nötig, als dass gegen die statistisch beste Defensive der Liga mit keiner plötzlichen Korbflut Olympics zu rechnen war.

Aufbäumen kam zu spät

 Diese Hoffnung zerschlug sich aber vorerst. Noch schlimmer: Während die Union in dieser Statistik relativ konstant blieb, fiel die Wurfquote von Freiburg im dritten Viertel von 48 auf 41 Prozent zurück. Das Zwischenresultat von 50:66 (30.) war deshalb nur logisch. Trotzdem steckten die Gastgeber nicht auf und setzten die Union im Schlussabschnitt unter Druck. Fast wurden sie noch dafür belohnt. Näher als vier Punkte (54.: 64:68) kamen die Freiburger jedoch nicht mehr heran, auch weil einzelne Akteure wie Marko Mladjan zu fehlerhaft agierten und Chapman seine Pace nicht halten konnte. Dass sich Edwin Draughan und Slobodan Miljanic gegenüber dem Cup-Final nicht steigern konnten, trug sein Übriges bei. «Wir haben nie an unserem Sieg gezweifelt. Ganz einfach deshalb, weil wir uns an die Vorgaben unseres Trainers gehalten haben», sagte Neuenburgs Pape Badji selbstbewusst. «Es war ein hartes Spiel für uns. Unsere Schwäche beim Rebound vor der Pause wog schwer. Einige Spieler müssen aufwachen», forderte Freiburgs Trainer Petar Aleksic hinsichtlich Spiel zwei, das nächsten Mittwoch wieder in Freiburg stattfinden wird.

Telegramm

Olympic – Neuenburg 72:81 (38:46)

St. Leonhard. 850 Zuschauer. SR: Bertrand, Clivaz, Wirz.

Freiburg Olympic:Kazadi (5); Uliwabo; Chapman (21); Calasan (6); Kovac (7); Cotture (13); Draughan (8); Miljanic (5); Mladjan (7).

Union Neuenburg:Toure (15); Savoy (10); Quidome (4); Louissaint; Aw (6); Badji (8); Fridel (2); Hollins (18); Day (18).

Stand Serie (best of 5):0:1.

Zweiter Halbfinal:

Lugano – Genf 71:47 (37:22)

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