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Olympic mit mehr Klasse

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Olympic mit mehr Klasse

Basketball-NLA – 85:81-Heimsieg gegen Aufsteiger Hérens

Gegen den BC Hérens zeigte Olympic gestern Abend nur 48 Stunden nach der Partie im Fiba-Cup gegen Banvit eine durchschnittliche Leistung. Als es im Schlussviertel darauf ankam, fiel die bessere individuelle Klasse der Freiburger zu Gunsten der Gastgeber ins Gewicht.

Von FRANK STETTLER

Zumindest im Startviertel steckte den Saanestädtern die Müdigkeit noch in den Knochen. Praktisch kein Wurf fand sein Ziel. Immerhin klappte es im Gegensatz zum Spiel gegen die Türken diesmal mit den Rebounds, so dass der Spielstand immer eng blieb.

Im zweiten Viertel hatte zunächst der Aufsteiger aus dem Wallis die Oberhand. Borter versenkte zwei Dreier zur verdienten Führung. Doch langsam, aber sicher hatten nun auch die Freiburger ihr Visier besser eingestellt. Und unter den Körben zeigte der Finne Kaunisto, dass es mit ihm definitiv wieder aufwärts geht. Mit dem Skore von 34:34 ging es in die Pause.

Aggressiv und wachsam

Olympic-Trainer Koller gab in der Kabine offenbar den Tarif durch, denn in der zweiten Halbzeit präsentierte sich sein Team von der besseren, aggressiveren Seite. Es wurde aufmerksam verteidigt und blitzschnell zugeschlagen. Madison klaute seinem Gegner immer wieder den Ball und schloss im Konter ab. Nach 29 Minuten lag Olympic erstmals mit zehn Zählern in Front (55:45).

Als Esterkamp kurz darauf zwei Dreier traf, schien die Sache gelaufen. Doch Hérens stellte jetzt auf eine Zonenverteidigung um, was Olympic gar nicht schmeckte. Angeführt vom Ex-Freiburger Borter kamen die Gäste immer näher heran. 39 Sekunden vor Schluss verkürzte der ansonsten enttäuschende Rosnowsky – im Vorjahr noch bei Olympic – mit einem Distanzwurf auf 80:78. Die Koller-Equipe wusste jedoch einmal mehr zu reagieren. Madison, mit 27 Punkten der Mann der Partie, verwandelte einen Dreier. Hérens war geschlagen. Die individuelle Klasse der Freiburger gab am Ende den Ausschlag zum Erfolg.
Fünf Ausländer gleichzeitig

Eigentlich wollte Freiburg Olympic ja in dieser Saison mit drei Ausländern auskommen. Eigentlich, denn gestern spielten im letzten Viertel mit den Amerikanern Madison und Esterkamp, dem Finnen Kaunisto, dem Franzosen Hannibal sowie dem Deutschen Tesfaldet gleich fünf Söldner gleichzeitig. Die Strategie, auf starke Schweizer zu setzten, ist damit an der Saane wohl endgültig gescheitert.

Joe Tesfaldet zeigte bei seinem Debüt im Olympic-Dress eine zufriedenstellende Leistung. Der Deutsche hat sich ganz offensichtlich bereits gut in die Mannschaft integriert. In zwanzig Minuten markierte er sechs Punkte. Doch seine Stärke liegt ganz klar im Passspiel. Es wird sich gegen bessere Teams als Hérens weisen, ob Tesfaldet die erhoffte Verstärkung auf dem Spielmacherposten ist. fs

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