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Olympic muss nun Charakter zeigen

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Autor: frank stettler

Nach der zweiten Niederlage in Freiburg kündigte Vacallo-Trainer Rodrigue Pastore an, alles dafür zu tun, um für ein entscheidendes fünftes Spiel noch einmal in die Halle im St. Leonhard zurückzukehren. Der Italiener hat sein Ziel erreicht. In der Belle von heute Abend liegt der Druck auf den Freiburgern.

Mehr Aggressivität

Dass es so weit gekommen ist, hat sich die Truppe von Damien Leyrolles in erster Linie selber zuzuschreiben. Mit der sicheren 2:0-Führung in der Serie im Rücken hätte einer der beiden Matchbälle verwertet werden müssen. Gewiss, die Tessiner haben sich im Verlauf dieses Viertelfinals gesteigert, ein Sieg im Tessin wäre dennoch kein Exploit gewesen. «Ich hatte das Gefühl, dass wir wie mit angezogener Handbremse spielten», stellt Leyrolles fest. «Dabei wissen wir, dass wir gegen dieses Vacallo viel aggressiver ans Werk gehen müssen. Das fordere ich von den Spielern immer und immer wieder.»

Es sei zu einfach, sich etwa hinter falschen Schiedsrichterentscheiden zu verstecken, wie es die Spieler zuweilen tun würden, so der Franzose weiter. «Wir haben schlicht zu viele Fehler gemacht. Dessen müssen wir uns bewusst sein.» Nur als Einheit könne das fünfte Spiel der Serie erfolgreich gestaltet werden, «im Alleingang werden wir gar nichts erreichen», so Damien Leyrolles.

Die bisherigen Partien seien nun Geschichte, erklärt der Trainer weiter. «Es ist nun, wie es ist. Es steht 2:2 in der Serie. Die Ausgangslage für uns ist keine einfache. Wir haben nun zweimal in Folge verloren. Auf der einen Seite steht mit Vacallo eine Mannschaft, die voller Selbstvertrauen ist, auf der anderen meine Spieler, die zweifeln.» Hadern will Damien Leyrolles mit dieser Situation aber nicht. «Es sind Profis. Nun werden wir sehen, ob die Mannschaft Charakter hat und ob sie fähig ist, unter Druck zu reagieren und zu zeigen, dass sie einen Platz im Halbfinal verdient.»

Müssen heute noch aggressiver spielen: Olympics Oliver Vogt (l.) und Brandon Polyblank.Bild Keystone

Rückblick: Viertelfinal-Out mit Folgen

Der Playoff-Viertelfinal bedeutete letztmals in der Saison 2004/05 Endstation für Olympic. Damals scheiterten die Freiburger mit 0:3 an Boncourt. Das frühe Out kostete Trainer Patrick Koller trotz eines weiterlaufenden Vertrags den Kopf. Kollers Nachfolger war ein gewisser Damien Leyrolles. Dass dem Franzosen bei einer heutigen Niederlage das gleiche Schicksal blüht, kann aber ausgeschlossen werden. Unlängst hat Leyrolles für drei weitere Jahre bei den Freiburgern unterschrieben.fs

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