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Olympic nicht gefordert

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Olympic nicht gefordert

Basketball: Spielpraxis für zweite Garde

Olympic bleibt auch nach der 12. NLA-Runde ungeschlagen. Union Neuenburg war beim 101:57-Auswärtserfolg der Freiburger nicht mehr als ein Sparringpartner.

Von FRANK STETTLER

Es gibt im Verlaufe einer Saison immer wieder Partien, die man sich getrost hätte schenken können. Genau ein solcher Match spielte sich am Sonntag in Neuenburg ab. Die bemitleidenswerten Gastgeber hatten gegen Olympic nun aber wirklich gar nichts zu bestellen und gingen völlig unter. Die Saanestädter waren dem Tabellenvorletzten in jeder Beziehung haushoch überlegen. So reichte der Koller-Equipe eine durchschnittliche Leistung, um einen weiteren Kantersieg in der Meisterschaft zu feiern.

Neuenburg konnte das Geschehen nur im ersten Viertel halbwegs offen gestalten. Dank sieben Offensiv-Rebounds lagen die Gastgeber nach zehn Minuten (nur) mit 23:29 hinten. Doch schon im zweiten Teilabschnitt sorgte Olympic für die Entscheidung. Mit 31:12 ging das Viertel an den souveränen Leader.

Von Spektakel keine Spur

Die Partie war also bereits zur Halbzeit gelaufen (60:35). Dies wären eigentlich gute Voraussetzungen für ein bisschen Spektakel gewesen. Doch weit gefehlt. Den 890 Zuschauern wurde Basketball zum Abgewöhnen geboten. In erster Linie Neuenburg spielte völlig fantasielos, verlor den Ball immer wieder oder liess sich diesen von den aufmerksamen Freiburgern klauen.

So konnte im Schlussviertel bei beiden Mannschaften die zweite Garde zeigen, was sie drauf hat. Dabei konnte sich insbesondere Olympics gross gewachsener Nedim Livadic in Szene setzen. Mit 17 Punkten war er einer der Aktivposten. Conrad Pfaff spielte eher unglücklich und Rodrique Andrey konnte in den letzten fünf Minuten auch keine grossen Stricke zerreissen. Immerhin blieb der Vorsprung konstant und die Jungen konnten wichtige Erfahrungen sammeln, auch wenn es gegen einen inferioren Gegner um nichts mehr ging.

«Jedes Spiel ist von Nutzen»

Olympic-Trainer Patrick Koller fand trotz dem klaren Erfolg lobende Worte für die Neuenburger. Mit der Leistung auf dem Parkett hatten dies aber nichts zu tun. «Ich möchte den Fairplay von Union unterstreichen. Sie haben der Spielverschiebung auf Sonntag zugestimmt, damit wir nach der Partie im Fiba-Cup von Donnerstag einen Tag mehr regenerieren konnten», sagte Koller. Zur Vorstellung seines Team meinte der Trainer: «Nach harzigem Beginn konnten wir die Intensität steigern. Union konnte nicht mehr mithalten und ich konnte so den Jungen Spielpraxis gewähren. Gefallen hat mir Livadic mit seiner Aggressivität. Auch ein solch einseitiges Spiel bringt uns weiter. Unsere Arbeit wurde einmal mehr bestätigt.»

Neuenburg – Olympic 57:101 (35:60)

890 Zuschauer; SR: Carlini/Flückiger.
Union Neuenburg: Kaiser; Hett (4); Donzé; Zahirovic (12); Milic (2); Rey (4); Drazovic (1); Vujica (4); Conner (16); Watkins (14).
Olympic: Fergerson (23); Ceresa (2); Nattiel (6); Pfaff; Wegmann (15); Andrey; Rosnowsky (17); Seydoux (9); Poole (12); Livadic (17).
Bemerkungen: Union ohne Even (verletzt); Olympic ohne Dar Ziv und Kirmaci (beide verletzt). – 5 Fouls: Seydoux (34.). – Viertelsresultate: 23:29, 12:31, 9:20, 13:21.

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