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Olympic nur phasenweise überzeugend

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Basketball: Sieg in Sitten dank Steigerung nach der Pause

Autor: Von FRANK STETTLER

Schon früh in dieser Saison zeichnet sich ab, dass Olympics Gegner stets so gut spielen, wie es der Titelverteidiger zulässt. Wie anders ist es zu erklären, dass die aus guten Spielern bestehende, aber eben noch kein Kollektiv bildende Walliser Mannschaft in der 17. Minute mit 43:35 in Führung lag? Die Gäste hatten schlicht vergessen zu verteidigen. Die flotte, offensive Partie war kaum nach dem Geschmack von Olympic-Trainer Damien Leyrolles – insbesondere im Hinblick auf die in knapp einer Woche beginnenden Uleb-Cup-Kampagne. Denn mit einer so lasch spielenden Defensive, wie es die Saanestädter in der ersten Halbzeit zeigten, gibt es auf europäischer Ebene keinen Blumentopf zu gewinnen. Sittens Fischer und Binotto sagten jedenfalls artig Danke und liessen die Einheimischen – und insbesondere Trainer Romain Gaspoz – hoffen, denn dessen Job hängt nur noch an einem seidenen Faden. Einerseits, weil der Saisonstart mit nur einem Sieg aus vier Spielen verpatzt wurde, andererseits, weil man mit dem hierzulande als Spieler bestens bekannten Herb Johnson einen Mann in der Hinterhand hat, der nur zu gerne vom Assistenten zum Chef aufsteigen würde. Einziges Problem: Dem Amerikaner fehlt die Trainerlizenz. Und ob sich Gaspoz oder ein anderer qualifizierter Übungsleiter zum «Flaschenträger» degradieren lässt, sei zumindest ungewiss.

Endlich mit Defensive

Nun, der Grund für die Tatsache, dass Olympic den Match letztlich doch noch relativ locker kehren konnte, lag noch vor der Pause. Quidome (kommt immer besser in Form) und Sloan liessen den Vorsprung des Heimteams nach einer knapp 5-minütigen (!) Korbflaute bis zur Sirene auf einen Punkt schmelzen (44:43). Und in der zweiten Hälfte machte der Meister in der Defensive endlich die Schotten dicht. Das dritte Viertel ging mit 26:16 an Olympic, so dass Leyrolles seinen Captain Mrazek, der nach seiner Verletzung wieder auf der Bank sass, noch schonen konnte. «Vor der Pause spielten wir schlecht. Erst dann fingen wir an zu verteidigen», sagte Center Oliver Vogt, der bei seinem Ex-Club einmal mehr eine bemerkenswerte Leistung zeigte. «Ich mag es einfach, hier zu spielen. Zudem schenkt mir der Trainer viel Vertrauen.» In der Tat kommt Vogt zu mehr Einsatzzeit als noch im Vorjahr. Dies liegt aber auch an der fehlenden Konkurrenz auf seinem Posten. Denn Bing-Ersatz Johnson war auch am Samstag ein Ausfall. Mit der Referenz von 16 NBA-Spielen an die Saane gekommen, bleibt er in der NLA ganz blass. «Johnson hat ein, zwei gute Aktionen, aber dann kommen wieder drei schlechte. Ich hoffe, dass er sich in wichtigen Partien wie im Uleb-Cup zu steigern vermag. Wir bleiben geduldig», hielt Trainer Leyrolles fest.Während also Quidome, Vogt, Perrier-David und Esterkamp langsam, aber sicher Fahrt aufnehmen, hat der Franzose auch noch einige Sorgenkinder. Der relativ unauffällige Sloan zeigt zwar Ansätze, Tshomba konnte hingegen gar nicht überzeugen. Er, der das Zeug zum extrem giftigen Verteidiger hat, übertrieb es gar ein bisschen und musste nach 14 Einsatzminuten und 5 Fouls bereits wieder vom Feld. Insgesamt waren die Freiburger nicht konstant genug. Für Leyrolles ein Sache der fehlenden Form: «Bei uns stimmt einiges noch nicht. Wir zeigten einige sehr gute Spielzüge, aber auch viele ganz schlechte. Im Angriff wählten wir vor der Pause oft die falsche Option gegen das wie erwartet physische Sitten.» Nach der Pleite von Monthey ist Olympic mit drei weiteren Mannschaften nun Co-Leader, doch dies interessiert Leyrolles momentan nicht: «Wichtig ist, dass wir uns steigern!»

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