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Olympic steht bereits im Halbfinal

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Autor: BEAT BAERISWYL

Unter den 1800 Zuschauern befand sich auch das Team von Gottéron. Sprunger, Bykow, Montandon und Co., «die Helden von St. Leonhard», versuchten sich in der Halbzeitpause auf ungewohntem Untergrund gar als Weitwurf-Schützen und genossen die Überlegenheit der Leyrolles-Truppe sichtlich. Aber Qualität bekamen die Hockeyaner wenig serviert: Zu krass war die Überlegenheit der Gastgeber im Startviertel. Die Genfer, die sich im Kopf wohl bereits mit dem Ausscheiden abgefunden hatten und zusätzlich auf den verletzten (?) Lee verzichten mussten, fanden nie zu ihrem Rhythmus und leisteten herzlich wenig Gegenwehr (16:2; 8.). Einzig Nati-Spieler Ramseier wuchs über sich hinaus.

Die Spannung in der Partie war schnell weg. So spulten die Freiburger die restlichen drei Viertel als Pflichtübung ab, während die Genfer wenigstens versuchten, den Abstand nicht ins «Unermessliche» anwachsen zu lassen. Beide Mannschaften verschenkten viele, zu viele Bälle. Die Freiburger leisteten sich den Luxus, 18-mal den Ball dem Gegner zu überlassen, während die Genfer dies gar 24-mal taten. Obwohl sich die Freiburger defensiv zu steigern wussten, pflückten die Devils trotzdem 13 Offensivrebounds herunter, auch das ist eine schlechte Quote. Aber nach dieser souveränen Halbfinal-Qualifikation ohne Niederlage fragt niemand mehr gross nach Statistiken.

Ganzes Kader sammelt Minuten

Beide Coaches nutzten bereits nach der Halbzeitpause die Möglichkeit, all ihre Schützlinge Erfahrungen sammeln zu lassen. Das Skore liess dies bereits zu (40:27). Dies kann sich für die Freiburger positiv auswirken, besitzt man doch ein ausgeglichenes Kader und ist in der Lage, schlimmstenfalls auch Ausfälle verkraften zu können. Glücklicherweise blieben die Saanestädter bisher davon mehrheitlich verschont. So wuchs Olympics Vorsprung bis zur Mitte des Schlussabschnitts auf die Rekordhöhe von 27 Punkten an (81:54; 36.).

Als die Schlusssirene der Begegnung ein Ende setzte, blickte bloss ein Genfer wehmütig zur Spieluhr, zu seinem Team und zum Gegner: Trainer Manu Schmitt. Für ihn sollte dies vorläufig die letzte Partie sein, die er als Coach mitfieberte und mitschwitzte. Er wird in sein Heimatland Frankreich zurückkehren und nach 25 Jahren (in diversen Funktionen in mehreren Clubs) dem Basketball den Rücken kehren.

Mit wem es die Freiburger am 22. April im ersten Halbfinalspiel zu tun bekommen, steht momentan noch in den Sternen. Vieles deutet auf Monthey hin, Cupsieger Vacallo hat noch die Chance, den Spiess umzudrehen. Egal, wie der Gegner heissen wird: Es wird mit Sicherheit eine harte Serie werden.

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