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Olympic steht bereits vor dem Aus

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Fast schon gebetsmühlenartig betont Freiburgs Trainer Petar Aleksic seit Tagen, dass sich Olympic gegen Genf keines seiner berühmten Blackouts leisten kann–und doch entschied genau ein solches Blackout auch gestern wieder die Partie. Diesmal leisteten sich die Freiburger ihre Auszeit zu Beginn der zweiten Halbzeit. Mit nur einem Punkt Rückstand kehrten die Gäste durchaus hoffnungsvoll aus der Kabine zurück. Doch dann lief knapp fünf Minuten lang alles schief. Zunächst einmal baute Genf innerhalb von nur zwei Minuten mit einem 9:0-Zwischensprint den Vorsprung auf zehn Punkte aus. Genervt davon liessen sich die Freiburger danach zu unnötigen Fouls hinreissen. Die Folge: Nach 25 Minuten lag Olympic nicht bloss 42:55 zurück, sondern sah sich auch noch mit grossen Foulproblemen konfrontiert. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt hatten Arnaud Cotture, Robbie Sihota und Slobodan Miljanic vier Fouls auf ihrem Konto und drohten allesamt beim nächsten Foul unter die Dusche zu müssen.

 Eine Ausgangslage, die für Olympic anschliessend nicht mehr zum Guten zu wenden war. Genf lief nie wieder Gefahr, das Spiel noch aus den Händen zu geben, auch wenn Olympic, begünstigt durch ein Genfer Nachlassen, zwei Minuten vor Schluss noch einmal bis auf sechs Punkte herankam.

 

 Starkes Startviertel

Wie die Freiburger Genf gefährlich werden könnten, zeigten sie im Startviertel. Olympic startete aggressiv und konzentriert in die Partie, holte viele Rebounds und liess der besten Offensive der Liga kaum Gestaltungsfreiheit. So gelang es den Freiburgern, das Skore tief zu halten, was ganz im Sinne des Teams mit der statistisch besten Defensive der Liga ist. 17:12 führte Olympic nach dem Startviertel. Schade war aus Freiburger Sicht einzig, dass der Vorsprung nicht noch höher ausfiel. Hätten die Gäste nicht am Ende des Viertels noch zwei, drei leichte Würfe verfehlt, hätten sie die zu Beginn des Spiels apathisch wirkenden Genfer durchaus noch deutlicher distanzieren können.

So war es für die Genfer im zweiten Viertel kein grosser Effort, den Rückstand aufzuholen. Nach nicht einmal drei Minuten lagen sie bereits in Führung. Plötzlich entwickelte sich ein komplett anderes Spiel, in dem die beiden Offensivreihen im Zentrum standen. Freiburgs Shooter zeigten sich in dieser Phase auf der Höhe–allerdings hatte Genf immer eine Antwort parat. Überragend spielte Dusan Mladjan, dem allein in Halbzeit eins 19 Punkte gelangen. Damit erwies sich Petar Aleksic als wahrer Hellseher. «Mit Dusan Mladjan und Chace Stanback haben bei Genf in Spiel eins zwei wichtige Spieler nicht gut gespielt. Die werden am Mittwoch sicher eine Reaktion zeigen», hatte er vor dem Spiel gesagt. Tatsächlich bildeten die beiden Spieler gestern in Spiel zwei das überragende Duo. Mladjan gelangen am Ende 24 Punkte, Stanback 17 Punkte und 8 Rebounds. Mladjan war es auch, der Genf unverhofft doch noch die psychologisch wichtige Pausenführung sicherte. Die Freiburger hätten eigentlich die Zeit zu Ende spielen und so sicher gehen können, dass sie den letzten Wurf haben. Doch Miljanic schloss zu früh ab, traf zwar zur 39:37-Führung, ermöglichte aber Dusan Mladjan, sein Team mit einem Wahnsinnsdreier von der Spielfeldmitte aus mit der Sirene doch noch in Führung zu bringen.

 Eine Szene, die symptomatisch ist für die gesamte Serie. Die Differenz zwischen den beiden Teams ist nicht riesig. Doch weil die Genfer erfahrener sind und geduldiger und mental gefestigter auftreten, finden sie immer wieder einen Weg zum Sieg. So holte Olympic gestern für einmal mehr Rebounds (39:35), dafür war Genf deutlich treffsicherer (55,2 gegenüber 36,5 Prozent Trefferquote).

Siebte Niederlage in Folge

 Der gestrige Erfolg war Genfs siebter Sieg in Folge gegen Olympic. Es ist deshalb schwer vorstellbar, wie Freiburg diese Halbfinal-Serie (best of 5) noch wenden könnte. So droht am Samstag, wenn Olympic im St. Leonhard erstmals in diesen Playoffs Heimrecht geniesst, bereits das Saisonende.

Telegramm

Genf – Olympic 83:69 (40:39)

1029 Zuschauer. SR: Clivaz/Stojcev/Marmy.

Genf Lions:James (8 Punkte), Maruotto, Stimac (3), Stanback (17), Barker (12); Jaunin (4), S. Louissaint (3), D. Mladjan (24), Ramseier (12), Anabir, Khachkara-

Freiburg Olympic:Smith (12), Sihota (10), Kovac (9), Cotture (8), Calasan (12); Mbala (1), M. Mladjan (11), Miljanic (6), Monteiro.

Bemerkungen:Nach 5 Fouls ausgeschieden: 35. Miljanic, 36. Ramseier.

Viertelsergebnisse:12:17, 28:22, 26:12, 17:18) Stand Serie (best of 5):2:0.

 

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