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Olympic sucht noch seine Identität

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Autor: Frank stettler

Olympic und die Lions aus Genf weisen in dieser Saison so einige Parallelen auf. Vor dem gestrigen Duell lagen beide Teams in der Tabelle mit je 22 Punkten gleichauf. Beide Teams mussten sich vergangenen Samstag im Halbfinal des Schweizer Cups geschlagen geben. Und schliesslich schlug bei beiden Teams zuletzt die Verletzungshexe zu. Während bei den Freiburgern Petkovic (Kreuzbandriss, Saisonende), Uliwabo (Leistenbruch, Saisonende) und Kazadi (Handbruch) auf der Absenzenliste stehen, sind es bei den Genfern die Teamstützen Thomas (Kreuzbandriss, Saisonende) und Toure (Knöchel).

Lions-Präsident Fatal kündigte trotz der ausgeschöpften Ausländer-Lizenzen (6 pro Saison) Realersatz an. Es seien einige interessante Doppelbürger auf dem Markt. Zudem habe man eine Lücke bezüglich Spieler ohne Schweizer Pass mit Migrationshintergrund im Reglement gefunden. Fatal sagte dies, ohne mit der Wimper zu zucken. Dies obwohl Liga-Präsident Barras im selben Raum stand.

Das Comeback der Genfer

Das war es dann mit den Gemeinsamkeiten, zumindest für den gestrigen Abend – so schien es jedenfalls zunächst. Die Hausherren starteten stark, Buscaglia versenkte zwei Dreier, die Defensive stand und schon hiess es nach dem ersten Viertel 22:8. Als das Scoreboard fünf Minuten später gar das Resultat von 33:15 anzeigte, schien die Messe in dieser Partie bereits gelesen. Dann besannen sich die Gäste darauf, dass sie die lange Reise zu diesem Spitzenkampf nicht angetreten hatten, um sich vorführen zu lassen. Der nur 170 cm grosse Jaunin zog die Fäden im Spielaufbau der Genfer geschickt, führte seine Mannschaft Punkt für Punkt heran. Beweis genug, dass im Team von Trainer Perrin trotz Absenzen und dem Wegzug von Topskorer Polyblank (Ex-Olympic) noch genügend Substanz vorhanden ist und dass Olympic nach den Ausfällen und den Zuzügen von Holland und Williams noch auf der Suche nach seiner Identität ist.

Diesmal Nerven behalten

Bis auf zwei Zähler kamen die Genfer im dritten Viertel heran. Da waren sie also doch wieder auf Augenhöhe, die beiden Teams. Die erstmalige Führung blieb den Löwen allerdings verwehrt. Vorerst. Lange mussten sie aber nicht mehr warten. In der 33. Minute traf Kouguere zum 50:51. Nicht selten hatte Olympic in dieser Saison enge Spiele in der Schlussphase vergeigt, etwa in Lugano oder zuletzt beim Cup-Out in Monthey. Diesmal jedoch behielten die Freiburger die Nerven. Es war schliesslich Buscaglia, Olympics Bester, der den Sieg – und damit den zweiten Tabellenrang – von der Freiwurflinie aus sicherte. «Es war ein Auf und Ab», fasste Olympics Steve Smith das Geschehene zusammen. «Wir müssen es endlich schaffen, 40 Minuten lang fokussiert zu sein.»

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