Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Olympic um Zentimeter am Final vorbei

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mit einer Choreo und den Worten «Auf dem Weg ins Finale» hatte die Gruppe lautstarker Olympic-Fans, die seit dieser Saison im St. Leonhard für Stimmung sorgt, die Freiburger empfangen. Lange sah es dann tatsächlich so aus, als ob das Heimteam zum zweiten Mal in Folge ins Endspiel einziehen würde. Letztlich aber beraubte sich Olympic selbst der Chance, erstmals seit 2007 den Schweizer Cup wieder gewinnen zu können.

4,4 Sekunden waren beim Stand von 75:76 noch zu spielen. Die Gastgeber waren in Ballbesitz, und ihr Schicksal damit in den eigenen Händen. Es war schliesslich Marko Mladjan, der den letzten, entscheidenden Wurf ausführte. Doch anders als noch in der 38. Minute, als er einen Dreier zum zwischenzeitlichen 75:73 versenkt hatte, verfehlte der Internationale das Ziel diesmal um einige Zentimeter. Statt sich als Held feiern zu lassen, blieb Mladjan so nur der Trost und die Aufmunterungsversuche seines Trainers Petar Aleksic.

Neuenburg liess nicht locker

Dass sich Mladjan nach der Schlusssirene in der Rolle des Unglücksraben wiederfand, hatten sich die Freiburger selbst zuzuschreiben. Ab der zweiten Spielminute hatte Olympic die Führung mit maximal zwölf Punkten Vorsprung innegehabt. Wirklich entscheidend absetzen konnte es sich aber nie. «Insbesondere im ersten Viertel haben wir es verpasst, Neuenburg zurückzubinden», trauerte Aleksic den versäumten Möglichkeiten nach. «Wir waren alles in allem einfach nicht entschlossen genug, im Gegensatz zu unserem Gegner.» Diese fehlende Entschlossenheit manifestierte sich etwa bei den ausschlaggebenden Rebounds: 19-mal konnten sich die Gäste, die gegen Olympic seit fünf Spielen ohne Sieg waren, in der Offensive nach einem missglückten Abschluss den Ball erneut ergattern. Auch deshalb liess sich Union nie vollends abschütteln. «Der Kopf hat heute den Unterschied zu unseren Gunsten ausgemacht», befand Neuenburgs Brian Savoy, der einst bei Olympic gespielt hat. Und sein Trainer Manu Schmitt ergänzte: «Wir hätten in der ersten Halbzeit einbrechen können, taten es aber nicht. Wir haben nicht lockergelassen.»

Sihota allein genügte nicht

Aus diesem Grund blieb auch die ausgezeichnete Leistung von Freiburgs Singh Sihota unbelohnt. Der Kanadier erzielte nicht weniger als 30 Punkte und holte zwölf Rebounds. Allein von der Dreierlinie aus verwertete der völlig entfesselt aufspielende Sihota sieben von neun Versuchen. Seine Treffsicherheit aus der Distanz konnte jedoch die Mängel Olympics in den Zonen unter den beiden Körben nicht vollends kompensieren. Diesbezüglich hatten die Neuenburger mit Pape Badji (26 Punkte, 10 Rebounds) und Babacar Touré (13 Punkte, 11 Rebounds) klare Vorteile. Total 40 Zähler erzielten die Gäste aus nächster Distanz, beim Heimteam waren es nur deren 28 gewesen.

Mitunter verantwortlich für dieses Missverhältnis war der ungenügende Nemanja Calasan, der sich nur gerade vier Rebounds sichern konnte und ungenügende 25 Prozent seiner Würfe in den Korb traf. «Ich kommentiere nie Leistungen einzelner Spieler», hielt sich Aleksic mit Kritik zurück, liess aber durchblicken, dass auch er mehr von seinem Center erwartet hatte. Es sei für die ganze Mannschaft nicht einfach gewesen, Lösungen unter dem Korb zu finden. «Trotzdem, wir hätten den Sieg verdient gehabt. Aber so ist eben Basketball. Uns fehlte die Erfahrung, um den Vorsprung über die Runden zu bringen. Wir spielten einfach zu wenig klug.»

Neuenburg im Final gegen Lugano

Während die Freiburger damit weiter auf ihren siebten Triumph im Schweizer Cup warten müssen und auch nicht Wiedergutmachung für die Final-Schlappe im Vorjahr gegen Genf betreiben können, zieht Neuenburg ins Endspiel vom 11. April im St. Leonhard ein. Dann will die Union den Erfolg von 2013 wiederholen. Gegner wird Lugano sein, das im zweiten Halbfinal den Titelverteidiger aus Genf eliminiert hat.

Telegramm

Olympic – Union NE 75:76 (37:32)

St. Leonhard.–1150 Zuschauer.–SR: Pizio, Michaelides, Wirz.

Freiburg Olympic:Smith (10 Punkte), Mladjan (7), Sihota (30), Kovac (10), Cotture (5), Calasan (7), Miljanic (6).

Union Neuenburg:Touré (13), Uliwabo, Savoy (6), Kuburovic (16), Louissaint (2), Steinmann (7), Badji (26), Gaillard, Day (6).

Bemerkungen:Olympic ohne Kazadi und Fridel (beide verletzt).

Mehr zum Thema