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Olympic vergibt klaren Vorsprung

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Am Samstag qualifizierte sich Olympic dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte mit einem 80:75-Sieg gegen Lugano für den Final des Liga-Cups, der zum 7. Mal in Folge in Montreux stattfand. Eine aggressive Defensive, welche die Tessiner immer wieder zu Fehlern zwang, gab den Ausschlag zu diesem Erfolg. Genf seinerseits besiegte das Team aus Neuenburg dank einer mannschaftlich geschlossenen Leistung und der Glanzvorstellung von Dusan Mladjan 69:64.

Starker Auftakt

Die Finalkulisse stimmte am Sonntag. Nachdem Olympic Geheimfavorit Lugano ausgeschaltet hatte, durfte sich das Team von Petar Aleksic berechtigte Hoffnungen auf den lang ersehnten Titel machen. Doch den Genfer Löwen war die Favoritenrolle nicht wegzunehmen, besitzen sie doch gleich mehrere Spieler, welche den Freiburgern an Körpergrösse überlegen sind. Doch genau das wollten die Freiburger durch Einsatz und Kollektiv wettmachen. So entwickelte sich von Beginn weg eine Partie, in welcher die Freiburger während der ersten Hälfte stets dominieren konnten. Jamie Smith verstand es, den Ball geschickt zu verteilen, während Slobodan Miljanic sich als Topskorer auszeichnete. Wo war die so viel gepriesene Stärke des Titelanwärters? Blieb sie in der Garderobe? In keiner Phase der ersten beiden Viertel konnten sich die Genfer durchsetzen. Miljanic warf nicht bloss Punkte, nein, er nahm Dusan Mladjan vollkommen aus dem Spiel.

Olympic top, Genf ein Flop

Unter frenetischem Jubel der zahlreich mitgereisten Freiburger Fans wuchs der Vorsprung von Angriff zu Angriff an. Beinahe zehn Minuten blieben die Calvin-Städter ohne Punkte. Ein brutales 18:0 liess Olympic vom 10:9 (5.) auf 28:9 davonziehen (13.). Einzig in der 17. Minute mussten die Freiburger bangen: einerseits verletzte sich Arnaud Cotture, andererseits begannen die Nerven zu flattern und Bälle gingen verloren. Genf kam bis auf zehn Punkte heran (25:35), bevor Miljanic es vor der Pause noch zu richten vermochte.

Haben die Freiburger den ersten Umgang nach Belieben dominiert, so kamen sie nach der Pause unter die Genfer Räder. Nach dem Seitenwechsel lief nichts mehr zusammen, die Fouls häuften sich, so dass insgesamt vier Spieler der Freiburger das Parkett frühzeitig verlassen mussten. Die Schuld den nicht über allen Zweifeln erhabenen Schiedsrichtern zuzuschieben, wäre ungerecht, denn was die Freiburger in den zweiten zwanzig Minuten boten, war keine grosse Basketballkost mehr. Immer wieder gingen Bälle verloren, immer wieder prallten Würfe am Ring ab. So schmolz der grosse Vorsprung dahin.

Im letzten Viertel lief alles gegen die Freiburger. Als Genfs Stanback seine Farben in der 36. Minute erstmals in Führung warf, war das Schicksal der Freiburger besiegelt. Vorher mussten bereits Marko Mladjan und Robbie Sihota wegen fünf Fouls das Feld verlassen. Danach mit Miljanic und Cotture nochmals zwei Freiburger mehr. Mit dem sonst schon eher schmalen Kader war gegen die Genfer Übermacht in den letzten paar Minuten nichts mehr zu machen. Hängende Köpfe auf der Freiburger Bank, wüste Worte in Richtung der Schiedsrichter, ein Technisches Foul gegen Olympics Trainer–zu mehr reichte es nicht mehr.

So muss man an der Saane weiterhin auf einen Titel warten, hat man doch den Einzug ins Endspiel des Schweizer Cups ebenso leichtfertig verspielt.

 

Telegramme

Final: Genf – Olympic 73:64 (25:40)

Salle du Pierrier. 1900 Zuschauer. SR: Pizio, Clivaz, Hjartarson.

Olympic:Smith (18), M. Mladjan (12), Sihota (7), Cotture (3), Miljanic (18), Calasan (3), Kraljevic, Mbala (3), Monteiro.

Genf:Stimac (13), D. Mladjan (2), Stanback (15), Barker (7), James (15), Louissaint (8), Jaunin (3), Maruotto (9), Ramseier (1).

 

Halbfinal: Lugano – Olympic 75:80 (43:36)

Salle du Pierrier. 1200 Zuschauer. SR: Clivaz, Michaelides, Stojcev.

Lugano Tigers:Ballard (14), Gibson (5), Stockalper (7), Schneidermann (10), Rendleman (15), Ivanovic (3), Bavcevic (1), Dubas (17), Magnani (3).

Olympic:Smith (19), M. Mladjan (12), Sihota (13), Calasan (14), Cotture (8), Miljanic (14), Kraljevic, Mbala.

Reaktionen: «Mir fehlen die Worte»

D ie Enttäuschung über den auf bittere Art und Weise vergebenen Pokalgewinn war im Lager der Freiburger nach Spielende selbstredend gross.

 

Petar Aleksic (Trainer Olympic): «Ich bin sehr enttäuscht, denn wir waren so nahe dran. Mir fehlen im Moment die Worte …»

 

Ivan Rudez (Trainer Genf): «Wahnsinn! Zwischendurch habe ich selbst gezweifelt, denn in der ersten Hälfte haben wir bloss mitgespielt und nicht mehr. Dann aber schafften wir es, die Partie zu drehen. Keiner hat aufgegeben, jeder hat gekämpft, und am Ende wurden wir für diese tolle Aufholjagd belohnt.»

 

James Smith (Spieler Olympic): «Es sollte nicht sein, aber wir waren nahe dran. Nicht zum ersten Mal haben wir einen klaren Vorsprung aus der Hand gegeben. Die vielen – vielleicht auch unberechtigten Foulpfiffe – brachen uns das Genick.»

 

Chace Stanback (Spieler Genf): «Ein Wahnsinns-Gefühl. Der Pokal gehört uns. Ein Pokal, den wir schon fast abgeschrieben hatten. Einsatz, Wille und aggressives Spiel, welches wir in der ersten Hälfte nicht gezeigt hatten, brachten die Wende.» bb

 

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