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Olympic wirft holländischen Meister raus

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Was für ein Spiel, was für eine Spannung! Um 22:01 Uhr war es gestern Abend soweit: Freiburg Olympic siegte in einer spektakulären und jederzeit spannenden Partie nach Verlängerung mit 79:77 und schafft einen weiteren Schritt in Richtung Champions League.

Bereits am Dienstagabend legten Freiburgs Basketballer mit dem Erfolg in Holland gegen den Favoriten aus Groningen den Grundstein zum Weiterkommen in die dritte Qualifikationsrunde. Der Traum vom Einzug in die Champions League, die zwar nicht mit der gleichnamigen Konkurrenz im Fussball gleichzusetzen ist, geht weiter. Noch muss ein Gegner ausgeschaltet werden: das türkische Team von Sakarya Buyuksehir.

Freiburg Olympic mit Top-Start

Was man sich von den Freiburgern in den letzten drei Einsätzen gegen europäische Spitzenteams gewohnt ist, traf auch gestern Abend ein. Die Saanestädter übernahmen sogleich die Initiative und liessen den holländischen Meister vorerst alt aussehen (11:0 in der 3. Minute). Dies zwang den gegnerischen Coach früh zu einer ersten Auszeit. Danach fingen sich die Gäste etwas auf, doch Dusan Mladjan sorgte für die Differenz. Der Scharfschütze vom Dienst hatte sein Visier bestens eingestellt und skorte Mal für Mal. Es schien eine klare Sache für das Heimteam zu werden, zumal ja ein kleines Polster von 5 Punkten aus dem Hinspiel mitgenommen werden konnte.

Keine Waffe gegen die holländischen Dreier

Die Pausenpredigt nach dem ersten Spielabschnitt schien auf Gästeseite Wirkung zu zeigen. Einerseits machten sich bei den Freiburger wohl erste Verschleisserscheinungen sichtbar durch die vielen Spiele in den letzten zwei Wochen, inklusive die anstrengenden Reisen nach Russland und Holland. Und dass Groningen zuzusetzen wusste, überraschte Freiburgs Trainer Petar Aleksic nicht. So warnte er seine Mannen schon vor der Partie, dass es keine leichte Angelegenheit werden würde. So war es dann auch: Hammink und Callahan setzten im zweiten Abschnitt fünf erfolgreiche Dreipunktewürfe ins Ziel und drehten die Partie vollends um. Die Zuschauer bekamen zwei ganz unterschiedliche Viertel zu sehen, in denen zur Pause dann totaler Gleichstand herrschte (36:41; unter Berücksichtigung des 5-Punkte-Sieges von Olympic am vergangenen Dienstag in Groningen).

Spannung bleibt stets hoch

Zu Beginn der zweiten Hälfte waren es wieder die Gastgeber, die den eindeutig besseren Start erwischten und die Holländer in die Schranken wiesen. Doch es kam, was kommen musste: Kräfte schwanden nach und nach, Groningen holte Punkt um Punkt auf und blieb im Rennen. Sollten am Ende die Fouls ausschlaggebend sein? Beiderseits leistete man sich je ein Technisches Vergehen vonseiten der Spielerbank.

In den entscheidenden Momenten waren die Freiburger cleverer und provozierten immer und immer wieder Fouls der Gegner. In der zweiten Halbzeit dann trumpften die Neulinge Paul Gravet und Florian Steinmann auf und sorgten mit entscheidenden Rebonds und Punkten dafür, dass Olympic bis zum Ende dabei blieb.

Gipson sorgt für Verlängerung

Auf holländischer Seite war es dann vor allem Gipson, der dafür sorgte, dass am Ende der 40 effektiven Minuten Gleichstand total vorherrschte, denn das Resultat von 66:71 bedeutete, dass Groningen den Rückstand wettgemacht hatte und das Anrecht auf eine fünfminütige Verlängerung hatte.

In diesen Zusatzminuten wuchsen die Freiburger über sich hinaus. Roberson behielt bei seinen Freiwürfen die Nerven und Groningens Vorsprung schmolz dahin. Altmeister Hitchcock hätte nicht besser Regie führen können. Der Schweizer Meister schaffte es sogar, einen weiteren Sieg zu landen und mit dem holländischen Meister ein weiteres Spitzenteam aus dem Wettbewerb zu werfen.

Mit der tollen Leistung machten die Akteure Olympics beste Werbung für den Basketballsport. Bereits am Montag geht es für sie weiter im Heimspiel gegen das türkische Team Sakarya Buyuksehir (20 Uhr, St. Leonhard), ohne grosse oder lange Verschnaufpause – obwohl einige Leistungsträger des Meisters eine solche Pause bestens gebrauchen könnten.

Telegramm

Olympic – Groningen 79:77 (36:41; 66:71)

St. Leonhard. – 1500 Zuschauer. – SR: Ciulin (RUM)/Zupancic (SLO)/Kardum (KRO).

Freiburg Olympic: Mladjan (13 Punkte), Touré (18), Roberson (10), Williamson (6), Timberlake (11), Jaunin (5), Gravet (6), Steinmann (2), Jurkovitz N. (8).

Donar Groningen: Cunningham (2), Wall (6), Koenis (4), Callahan (10), Dourisseau (3), Slagter (0), Gipson (19), Hammink (21), Pasalic (2), Hoewe.

Bemerkungen: Olympic ohne Schommer (überzählig), Groningen komplett. – 5  Fouls: Koenis (40.). – Teilresultate: 22:15; 14:26; 17:11; 13:19; 13:6. – Hinspiel: 72:67.

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