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Olympic zog Kopf aus der Schlinge

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Olympic zog Kopf aus der Schlinge

Dank physischer Glanzleistung ins Liga-Cup-Halbfinale gezittert

Der Sieg mit 10 Punkten Differenz am Sonntag liess die erste, schmerzliche Niederlage vom Samstag nicht ungeschehen machen, doch reichte diese Leistung aus, dass sich Freiburg Olympic so für das Liga-Cup-Halbfinal vom 14. Januar qualifizieren konnte.

Von BEAT BAERISWYL

Es war nicht einfach für den Freiburger Trainer Patrick Koller, sein Team nach der Niederlage gegen Lausanne/Morges für das gestrige Rückspiel optimal einzustimmen. Zumal man in der ersten Partie im Liga-Cup schwach ausgesehen hatte und eigentlich nur dank der Disqualifikation von Darnell Clavon für die zweiten Hälfte den Rückstand hatte verringern können . . .

Wieder schlechte Startphase

Die Partie begann wie auch am Vortag: Lausanne/Morges war spielbestimmend und schien den grösseren Willen zu haben als die grossen Favoriten aus der Saanestadt (9:21; 7. Min.). Das Ausländertrio in den Reihen des Klima-Teams konnte schalten und walten, wie es wollte. Olympic schien vorerst kein Mittel gegen diese aggressive Waffe der Gäste zu finden. Eine Auszeit, in der Koller seinen Mannen klar sagte, was es geschlagen hatte, brachte die Wende. Plötzlich begannen die Mechanismen im Freiburger Spiel zu funktionieren. Die Defensive stach, und auch offensiv sorgte Slawa Rosnowsky für die nötigen und so wichtigen Dreier. Noch vor Ende des ersten Viertels war wieder alles offen. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass Olympic einen Rückstand von vier Punkten aus dem Hinspiel aufzuholen hatte, wollte es die nächste Runde erreichen.

Lange ausgeglichen und offen

Kein Team konnte sich in der Folge absetzen. Immer wieder waren es die Gäste, die aus kleinen Fehlern der Freiburger profitieren konnten. Olympic zählte auf seine physische Hochform und hoffte, dass die enormen Kräfte der Waadtländer irgendwann einmal nachlassen mussten. Genau dies schien dann auch Tatsache zu werden. Von der 28. (64:69) bis zur 32. Minute (82:71) schaffte es das Koller-Team, den Graben aufzureissen! Von diesem Rückstand konnten sich die Gäste nicht mehr erholen. Zumal jetzt Olympics Kollektiv optimal funktionierte und Lausanne zu oft zu Einzelaktionen Zuflucht nehmen musste. Hervorzuheben allerdings gilt es die defensive Höchstleistung des Warner Nattiel gegen Darnell Clavon. Der Berner in Olympics Reihen erhielt nach der Partie zu Recht die Auszeichnung des besten Spielers seiner Mannschaft.

Bessere Physis entschied

Die Bilanz dieses ersten Liga-Cup-Wochenendes sieht für Olympic zwiespältig aus. Man hat die nächste Runde erreicht, denn nach dem Gesamtskore steht das Koller-Team im Halbfinale. Doch Olympic hat in dieser Saison gegen ein aufstrebendes und erstarktes Lausanne/Morges die erste Niederlage gegen ein Schweizer Team einstecken müssen. Positiv gewertet wird die momentane physische Verfassung der Freiburger, trotz der zahlreichen Einsätze auf mehreren Ebenen.

Stimmen zum Spiel

Warner Nattiel: « Wir haben heute mit mehr Herz und mehr Kampf gespielt. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben, eine Runde weiter sind. Persönlich aber bin ich stolz, dass man mich zum besten Spieler gewählt hat. Es ist eine Ehre. Mein Kampfgeist hat wohl den Ausschlag gegeben.»
Patrick Koller: «Wir haben uns zwar gegenüber Samstag gesteigert, sind aber noch meilenweit von unserer Bestform entfernt. Physisch stimmt die Form, denn im dritten und letzten Viertel haben wir noch zulegen können. Doch auch wir leiden durch die Verletzungen unserer Defensivspieler.
Jo Klima: « Sicher, ich bin enttäuscht, denn die Ausgangslage hätte noch besser sein können. Am Schluss fehlte das Kollektiv, die Aggressivität, durch die unsere Gegner den Sieg an sich gerissen haben. Vielleicht hätte ich doch mehr Spielerwechsel vornehmen sollen . . . »

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