Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Olympic zu keinem Zeitpunkt gefordert

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Matthias Fasel

Basketball Es ist nicht lange her, da war der BBC Boncourt eine der wichtigsten Adressen im Schweizer Basketball. 2003 und 2004 gewannen die Jurassier die Meisterschaft, 2005 den Schweizer Cup, 2006 den Liga-Cup. Von solch glorreichen Zeiten kann Boncourt momentan nur träumen. Von Jahr zu Jahr wird das Geld knapper. Letztes Jahr schaffte es Boncourt gerade noch so in die Playoffs, hatte dann aber in der Viertelfinal-Serie gegen Olympic nicht den Hauch einer Chance und verlor 0:3.

Viel erfolgreicher dürfte sich auch diese Saison nicht gestalten. Gerade einmal einen Sieg hat Boncourt in der aktuellen Spielzeit aufzuweisen – einen Erfolg nach Verlängerung gegen das punktelose Massagno. Der Spardruck zwingt die Jurassier dazu, in erster Linie auf junge Schweizer Spieler zu setzen.

Nonchalance nicht bestraft

Mit den besten Teams der Liga kann das Team von Antoine Petitjean in dieser Saison deshalb nicht mithalten. Die Schere im Schweizer Basketball geht weit auseinander – Überraschungen sind höchst selten. So war der Match im St. Leonhard gestern erwartungsgemäss schnell entschieden. Obwohl Olympic in der ersten Hälfte nonchalant auftrat, im Abschluss mitunter unkonzentriert und in der Defensive nicht sehr konsequent agierte, führten die Freiburger zur Pause bereits 50:34. Ein gut aufgelegter Ron Yates, der den Bereich unter den Körben kontrollierte und in Halbzeit eins 16 Punkte markierte (am Ende der Partie waren es 22), reichte gegen die schwachen Gäste bereits, um früh für klare Verhältnisse zu sorgen.

Kovac nutzt seine Chance

In der zweiten Hälfte gab Olympics Trainer Damien Leyrolles möglichst vielen Spielern Spielpraxis. Nicht weniger als elf Spieler kamen bei Freiburg zum Einsatz, neun davon regelmässig. Seine Chance genutzt hat der 21-jährige Roberto Kovac. Der Neuzugang, der ansonsten nie sonderlich lange auf dem Feld steht, machte ein starkes Spiel, kam auf elf Punkte und wurde am Ende zum besten Spieler seines Teams gewählt. Trotz der vielen Wechsel verwaltete Olympic ohne grossen Aufwand den Vorsprung souverän und gewann am Ende 83:62, was ein weiterer Beweis für die Tiefe im Kader des Leaders ist.

Nun gegen Schlusslicht

Für Freiburg war es der sechste Sieg im sechsten Spiel. Dem Tabellenführer bietet sich damit die gute Möglichkeit, die erste der drei Meisterschaftsrunden ungeschlagen zu überstehen. Am Sonntagnachmittag trifft Olympic auswärts auf Schlusslicht Massagno, am Wochenende darauf empfangen die Freiburger zuhause Vacallo. In beiden Partien ist das Team von Damien Leyrolles klarer Favorit.

Leyrolles übrigens dürfte Olympic auch in Zukunft als Trainer erhalten bleiben. Wie Präsident Philippe Kapsopoulos vor dem Spiel verriet, sind die Verhandlungen für eine Vertragsverlängerung auf gutem Weg. Der Franzose dürfte in absehbarer Zeit seinen Vertrag um mindestens zwei Jahre verlängern.

Telegramm

Olympic – Boncourt 83:62 (50:34)

St. Leonhard. 650 Zuschauer. – SR: Hjartason, Sani, Marmy.

Freiburg Olympic:Kazadi (4 Punkte), Forbes (11), Petkovic S. (8), Polyblank (7), Savoy (2), Esterkamp (8), Yates (22), Kovac (11), Vogt (10), Schwab, Cotture.

Boncourt: Allen (22), Schwaiger (6), Salomone (3), Stücheli (4), Calasan (10), Herrmann (2), N’Diaye (9), Lahey (6), Prêtre.

Bemerkungen:Viertelsresultate: 21:15, 29:19, 20:15, 13:13 – Wahl zu den besten Spielern: Kovac, Allen.

Die weiteren Resultate:Genf – Monthey 69:55. Vacallo – Lugano 76:81. Basel – Nyon 89:63.

Rangliste:1. Freiburg Olympic 6/12. 2. Lugano 6/10. 3. Genf 6/10. 4. Monthey 6/6. 5. Basel 7/6. 6. Vacallo 6/4. 7. Nyon 7/4. 8. Boncourt 6/2. 9. Massagno 6/0.

Mehr zum Thema