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Olympics Blackout im dritten Viertel

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Olympics Blackout im dritten Viertel

Basketball: Vierte Meisterschaftsniederlage in Serie in Monthey

In einer intensiven Partie verlor Olympic beim zweitplatzierten BBC Monthey mit 70:83. Die Entscheidung fiel – einmal mehr zu Ungunsten der Freiburger – im dritten Viertel. 22 Ballverluste sind zu viel.

Von FRANK STETTLER

Monthey, oder das «Olympic der Alpen», startete mit den Ex-Freiburgern Jaquier, Seydoux und Poole in den Match. Wegmann und Lamka sassen zunächst draussen, während Mrazek verletzungshalber passen musste. Die Gastgeber gingen mit dem ersten Angriff in Führung und sollten diese auch nie mehr abgeben. Dennoch war das Geschehen in der ersten Halbzeit ausgeglichen. Während bei Monthey der Kanadier George am treffsichersten war, wusste bei Olympic Neuzuzug Dave Esterkamp zu überzeugen. Der Amerikaner, erst vor einer Woche zum Team gestossen, um den verletzten Madison zu ersetzen, erwies sich schon in seinem zweiten Spiel für die Freiburger (nach dem Sieg im Fiba-Cup in Lucenec) als ein Leader. Ein Attribut, dass Olympics Captain Nohr zumindest momentan nicht verdient. Vom kleinen Kanadier kommt auf der Position des Spielmachers schlicht zu wenig. Und Playmaker Nummer 2, der junge Nattiel, ist in seinen Aktionen viel zu unsicher und deshalb auch keine wirkliche Alternative.

Nun, Olympic ging trotzdem mit «nur» sechs Punkten Rückstand in die Pause (43:37). Dies in erster Linie dank Esterkamp und Kaunisto, welche unter dem Korb skorten. Von aussen kam indes praktisch nichts. Ganz im Gegensatz zu den Wallisern, welche mit Porchet und Baresic über gefährliche Scharfschützen verfügen.

An Monthey-Defensive
die Zähne ausgebissen

Aber nicht zum ersten Mal in dieser Saison fiel Olympic im dritten Viertel in ein Loch. Während fünf Minuten biss sich das Team von Patrick Koller an der aggressiven Monthey-Defensive die Zähne aus und kam zu keinen Punkten. Hinzu kamen extrem unnötige Ballverluste. Die Walliser zogen auf und davon (26.; 56:43). Der Mist in dieser Begegnung war geführt. Olympic konnte nicht mehr reagieren. Jaquier zerstörte die letzten Freiburger Hoffnungen, indem er für seine neue Equipe 14 Punkte in Serie markierte.

Die Niederlage in Monthey ist für Olympic die vierte in der Meisterschaft in Folge (nach Genf, Lausanne und Hérens). Damit bleibt der Rekord-Meister als Neunter unter dem Strich und muss um die Teilnahme am Liga-Cup bangen. Pflicht ist am Samstag ein Heimsieg gegen Nyon. Dann könnte es aufgrund der Korbdifferenz doch noch knapp reichen. Dass dies nicht der Anspruch von Olympic sein kann, versteht sich von selbst.

Koller: «Wir sind zu fragil»

Olympic-Trainer Patrick Koller, der die letzten Minuten der Partie regungslos verfolgte, will nicht nach jeder Niederlage alles in Frage stellen: «Pleiten wie gegen Lausanne schmerzen mehr. In Monthey werden noch andere Teams verlieren. Die Walliser waren aggressiver. Fünf Minuten waren wir nicht präsent, das hat gereicht.» Was braucht sein Team, dass es endlich wieder aufwärts geht? «Wir sind fragil und zweifeln schnell. Wir bräuchten eine Serie von positiven Ergebnissen, damit die junge Equipe Vertrauen gewinnt.» Für Slaven Smiljanic, der von Porchet gut neutralisiert wurde, fehlte es einmal mehr am Willen: «Wir haben den Erfolg zu wenig gesucht. Schon wieder wurde uns das dritte Viertel zum Verhängnis.»

Zufriedene Gesicher gab es natürlich im Lager von Monthey. Ex-Olympic-Captain Maxime Jaquier: «Wir haben gut verteidigt und damit den zweiten Platz behalten können.» Es sei für ihn schon ein besonderer Match gewesen, erklärte der Freiburger weiter. Eine Erklärung für Olympics Misere wollte er nicht abgeben. «Ich habe hier genug Arbeit. Es steht mir nicht zu, Olympic zu beurteilen.» Für seinen Trainer Sébastien Roduit machten nur Details die Diffenz aus: «Zwei, drei Minuten haben entschieden. Wichtig war, dass wir defensiv, aber auch offensiv, ein solides Spiel gezeigt haben.» fs

Monthey – Olympic 83:70 (43:37)

Reposieux; 1300 Zuschauer; SR: Pizio/ Carlini.
BBC Monthey: Baresic (3); George (20); Lamka; Jaquier (14); P. Zivkovic; Wegmann (5); Seydoux (8); Porchet (16); Poole (17).
Freiburg Olympic: Smiljanic (11); Ceresa (4); Nattiel; Cope (5); Nohr (8); Cokara (3); Esterkamp (15); Ivanovic (5); Kaunisto (12); Livadic (6).
Bemerkungen: Monthey ohne Mrazek (verletzt), Olympic ohne Madison (verletzt), Petrovic und Kapsopoulos nicht eingesetzt. Viertelsresultate: 22:18, 21:19, 26:15, 14:18. Beste Spieler: George und Esterkamp.

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