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Olympics fatale fünf Minuten

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An der Spitze der Nationalliga A ist es so eng wie wohl noch selten zuvor. So hatte vor dem gestrigen Spieltag ein Quintett mit Lugano, Freiburg, Genf, Neuenburg sowie mit Abstrichen Basel die Chance, die zweite von vier Qualifikationsrunden auf dem ersten Platz abzuschliessen. Primäres Ziel dieser Mannschaften ist aber vorderhand, nach der morgigen 14. Runde auf einem der ersten vier Tabellenplätze zu stehen. Denn nur diese berechtigen zur Teilnahme am Liga-Cup, der Anfang Februar über die Bühne gehen wird.

Fouls zuhauf

Es ging also um einiges im letzten Heimspiel der Freiburger des Jahres. Insbesondere für die Gäste, die zuletzt zweimal als Verlierer (gegen Lugano und Neuenburg) vom Parkett gehen mussten. Wenig erstaunlich deshalb, dass sich sogleich ein zerfahrenes Spiel entwickelte. Die Teams schenkten sich nichts und überschritten die Grenzen des Erlaubten über Gebühr. 31 (!) Fouls pfiffen die Unparteiischen allein in der ersten Halbzeit. Dies wird zwar ein Stück weit durch die Tatsache relativiert, dass Genf und Olympic statistisch ohnehin die meistbestraften Mannschaften der acht NLA-Vertreter sind. Das Schiedsrichtertrio verstand es aber nicht, mit konsequenter Regelauslegung Ruhe in die aufgeheizte Atmosphäre zu bringen. Insgesamt kamen die Genfer besser mit diesem Umstand zurecht und waren die überzeugendere Equipe. Nach einem relativ ausgeglichenen Startviertel (20:25) sorgte der Gast zu Beginn des zweiten Viertels für eine kleine Zäsur. Während die Freiburger die halbe Ewigkeit von fünf Spielminuten ohne jeden Korberfolg blieben, markierte Genf 15 Punkte und zog auf 40:20 davon. Olympic erholte sich in der Folge zwar und kam bis zur Pause noch bis auf 39:50 heran, zu vieles lief indes nicht wunschgemäss. Ein ums andere Mal bissen sich die Freiburger gegen die beste Defensive der Liga die Zähne aus. Hinzu kamen Unzulänglichkeiten wie beispielsweise die markant zu hohe Anzahl Ballverluste (allein elf in der ersten Halbzeit).

Die zahlreichen Regelwidrigkeiten hatten zur Konsequenz, dass bereits früh diverse Spieler mit drei von insgesamt fünf erlaubten persönlichen Fouls belastet waren. Speziell die Genfer waren angehalten, nicht mehr derart rigoros wie noch im ersten Durchgang zu verteidigen. Olympic verstand es jedoch nicht, Profit daraus zu ziehen. Genf blieb solide und verlor nie die Ruhe. Noch vor dem Schlussviertel war die Partie zugunsten der Gäste entschieden (55:77). Bitter für Freiburg, dass die Suppe bis zum Ende noch deutlich gesalzener wurde.

Bruderduell geht an Dusan

Der gestrige Spitzenkampf zwischen Olympic und Genf war zugleich das Duell der Gebrüder Mladjan. Der Freiburger Marko erzielt durchschnittlich 15,1 Punkten pro Spiel, sein älterer Bruder Dusan, der erst kürzlich zu den Genfern gestossen ist, hat in seinen bisherigen vier Partien mit im Schnitt 15 Punkten geglänzt und liegt damit bereits an der Spitze seiner Mannschaft. Kurzum, Marko gegen Dusan Mladjan war zugleich das Gipfeltreffen der beiden besten Schweizer Skorer der NLA. Analog zum Spielausgang ging auch diese Konfrontation an den Genfer, der seinem Bruder bereits in den Startminuten den Schneid abgekauft hatte. Von Marko verteidigt, markierte Dusan die ersten vier Punkte der Partie. Später sollten sich die Wege der beiden nur noch selten kreuzen. Am klaren Verdikt änderte dies nichts. Dusan dominierte das Familienduell mit 20:7 Punkten.

Morgen reisen die Freiburger zum Jahresabschluss nach Massagno, das gestern das Tessiner Derby in Lugano mit 46:71 verloren hat. Das erste Aufeinandertreffen hat Olympic im November zu Hause mit 87:74 gewonnen. Dies sollte das Aleksic-Team wiederholen, um sich ganz sicher in den Top 4 zu halten und damit die Qualifikation für den Liga-Cup zu schaffen. Dies, weil sich in den anderen drei Partien von gestern jeweils die Spitzenteams durchsetzen konnten.

Telegramm

Olympic – Genf 69:101 (39:50)

St. Leonhard.–950 Zuschauer.–SR: Pizio, Stojcevic, Sani.

Freiburg Olympic:Smith (14 Punkte); M. Mladjan (7), Sihota (9), Kovac (8), Kostic, Cotture (9), Calasan (11), Miljanic (6), Monteiro, Mbala (5).

Genf:James (27), Jaunin (4), Louissaint (8), Stimac (18), D. Mladjan (20), Stanback (12), Barker (6); Ramseier (3), Khachkara (3).

Bemerkungen:Olympic ohne Fridel und Kazadi (beide verletzt). – 5 Fouls: Cotture und Ramseier.

NLA. Rangliste:1. Lugano 13/18 (1076:948). 2. Union Neuenburg 13/18 (1021:941). 3. Genf 13/18 (975:882). 4. Olympic 13/16 (1040:1009). 5. Starwings Basel 13/16 (1014:1024). 6. Monthey 13/8. 7. Massagno 13/6 . 8. Boncourt 13/4.

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