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Olympics heroischer Kampf

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Basketball Uleb-Cup – Antwerpen in zwei Verlängerungen niedergerungen

Autor: Von FRANK STETTLER

Die Giants aus Antwerpen, welche insbesondere von der Diamanten-Industrie aus der Heimat finanziell unterstützt werden, arbeiten mit einem Budget von 1,8 Mio. Euro, sprich 2,7 Mio. Franken. Olympic hat 1,2 Mio. Franken zur Verfügung. Dies sind die nackten Zahlen. Auf dem extra für den Uleb-Cup verlegten Parkett in der Heilig-Kreuz-Halle widerspiegelte sich dieses Faktum nicht. Die Belgier kamen zwar zunächst zu einfachen Körben, insbesondere Gay profitierte vom freien Raum (7.; 10:19). Doch dann adaptierte sich Olympic immer besser an das internationale Niveau. Der kämpferische Einsatz stimmte und in der Offensive fand die Leyrolles-Equipe die erfolgbringenden Optionen. Ob Perrier-David und Esterkamp aus der Distanz oder der «wuselige» Sloan unter dem Korb, die Freiburger zeigten sich äusserst durchschlagskräftig.

Mrazek – und Johnson

Ja und dann war da auch noch der bisher in der Meisterschaft bös enttäuschende Amerikaner Ken Johnson. Sportdirektor Laurent Meuwly meinte vor dem Match noch leicht ironisch: «Er kam ja wegen dem Uleb-Cup zu uns. Vielleicht zeigt er jetzt etwas.» Und es schien tatsächlich so, als ob Johnson nur auf die grosse, europäische Bühne gewartet hätte. Mit 14 Punkten im zweiten Viertel (total 25) war er der Initiant der 13:0-Serie der Gastgeber, die damit erstmals die Führung übernahmen (16.; 36:32).Dabei profitierte Olympic sicherlich auch von der etwas zu aggressiven Spielweise Antwerpens (35 Fouls). Von den 20 fälligen Freiwürfen in der ersten Hälfte verwertete das Heimteam deren 16. Und es wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig Harold Mrazek für Olympic ist. Er provozierte Fouls (total 12!), skorte und beruhigte die Partie. Sein Verzicht auf die Auswärtspartien ist ein herber Verlust. So viel ist schon jetzt sicher.Nach der Pause pendelte sich der Vorsprung der Freiburger bei zehn Punkten ein. Dies obwohl Esterkamp im Angriff zwischenzeitlich für 25 Minuten (!) komplett untertauchte. Andere sprangen in die Bresche. Im Schlussviertel allerdings legten die Belgier noch eine Schippe drauf. Der Vorsprung Olympics schmolz. Auch weil der Ball den Weg in den Korb – teils wegen Pech, teils wegen Unvermögen – nicht mehr fand. In der 35. Minute hiess es 71:71. Sergeant liess die Giants wieder grösser werden. Besonders sein Dreier zum 75:78 schmerzte. Aber Olympic blieb dran und hatten 20 Sekunden vor Ende bei 79:81 Ballbesitz. Mrazek, wer sonst, glich eine Sekunde vor Schluss aus. Es kam zur Verlängerung.

Fast noch der tragische Held

In dieser sah Olympic bereits wie der Sieger aus (44.; 89:84). Doch beinahe wurde Mrazek, der sichtbar müde wurde und deshalb einige Fehler beging, zum tragischen Helden. Ein Ballverlust der dümmeren Sorte und ein Foul hätten die Niederlage bedeuten können, doch Sergeant verwarf seinen zweiten Freiwurf. Es blieb beim 90:90 – eine zweite Verlängerung musste entscheiden. Diesmal war Antwerpen bereits auf der Siegerstrasse (dank Lichodzijewski), ehe Esterkamp (Dreier) und Mrazek auftrumpften. Johnson mit zwei Freiwürfen besiegelte den umjubelten Sieg.

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