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Openair-Kino mit verregneter Bilanz

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Es war ein Sommer zum Davonlaufen, wenn man die Qualität der Jahreszeit an der Niederschlagsmenge misst. Viele verregnete und auch kühle Abende machten den Openair-Kino-Betreibern in Murten einen Strich durch die Rechnung: «Im Vergleich zum Vorjahr haben wird rund 30 Prozent weniger Eintrittskarten verkauft», bilanziert Veranstalter Roland Röthlisberger. In konkreten Zahlen heisst dies, dass in diesem Jahr nur gerade 7000 Leute eine Filmvorstellung besuchten, im Vergleich zu 10 000 im letzten Jahr.

 15 verregnete Abende

Dass viele Leute an einem verregneten Sommerabend keine Lust auf einen Openair-Kino-Abend hätten, versteht Roland Röthlisberger. Trotzdem gäbe es immer auch ein paar Verwegene, denen schlechtes Wetter, ausgerüstet mit warmen Kleidern, Pelerinen oder Regenschirmen, sogar Spass mache. «Das Problem in diesem Jahr ist gewesen, dass es häufig während des Tages regnete, der Abend dann trocken war, die Leute aber bereits andere Pläne gemacht hatten», so Röthlisberger. Häufig sei das Wetter in der Region Bern schlechter gewesen als in Murten. «Dies hat sich speziell auf die Zahlen ausgewirkt, weil wir viele Besucher aus Thun, Bern, Solothurn und Biel haben.»

Auch unbekanntere Filme

Röthlisberger lässt sich wegen der mageren Bilanz die Laune trotzdem nicht verderben. «Das Openair-Kino macht mir viel Freude, zum Beispiel bei einem Familienfilm wie Rio 2, wenn ich sehe, wie intensiv Kinder einen Film mitbekommen, herumrennen und schreien.»

Auf die Programmation legt Röthlisberger viel Wert und spielt nicht nur Blockbuster. Sehr gefreut hat sich der Openair-Betreiber über die Schweizer Filme wie «Der Goalie bin ig», die Vorpremiere von «Der Koch» oder den Dokumentarfilm «I Wanna Surf». «Ich will ein spezielles Erlebnis bieten», sagt Röthlisberger. Dass dies mit dem Programm gelungen ist, zeigen die Zuschauerzahlen. So waren «Der Goalie bin ig» und «Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg» in der Abschlusswoche jeweils bei ihrer Zweitaufführung ausverkauft. Freude machten dem Kinobetreiber auch die Livegäste, wie Pedro Lenz und Hanspeter Müller-Drossaart.

 Nidelkuchen im Kino

Zum speziellen Erlebnis gehört für Röthlisberger auch ein ausgewähltes kulinarisches Angebot. «Der Nidelkuchen von Aebersold zum Beispiel ist bei uns nicht mehr wegzudenken», sagt er. Serviert werden aber bewusst nur wenig und kleinere Gerichte, im Städtchen habe es genug Restaurants. Für Röthlisberger zählt, dass er ein sympathisches Angebot in einem schönen Ambiente anbieten könne.

Zahlen und Fakten

Erfolgreiche Schweizer Filme

Fünf Wochen lang gastierte das Openair-Kino in Murten. Rund 7000 Besucherinnen und Besucher wurden in den 36 Vorstellungen gezählt, was wetterbedingt einem Rückgang von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Durchschnitt waren pro Abend knapp 200 der 700 Plätze besetzt. Je einmal ausverkauft waren «Der Goalie bin ig» und «Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg».tk/Bild ae

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