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Operngenuss unter freiem Himmel

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

Seit zwölf Jahren organisiert die deutsche Eventagentur Go2 Convent GmbH Klassik-Openairs und geht damit jeden Sommer in ganz Europa auf Tour. Austragungsorte sind meist mittlere und kleine Städte, die eine besondere Kulisse bieten. «Wir sind immer auf der Suche nach neuen, reizvollen Orten», so Geschäftsführer Ulf Steinecke.

Einen solchen Ort haben die Veranstalter jetzt in Freiburg gefunden, wo sie am 29. Juni zum ersten Mal gastieren werden: Auf der Oberen Matte (Planche Supérieure) werden sie Giuseppe Verdis «Nabucco» zur Aufführung bringen. Mit seinem historischen Ambiente biete sich Freiburg für eine solche Produktion an, sagte Steinecke am Montag vor den Medien. Die Obere Matte eigne sich dank der leichten Hanglage besonders gut, weil so das ganze Publikum einen guten Blick auf die Bühne habe. Bühne und Orchesterzelt werden auf der Höhe des Täuferbrunnens zu stehen kommen, die rund 800 Sitzplätze werden auf dem leicht ansteigenden Parkplatz aufgebaut.

110 Personen

Etwa 50 Mal wird «Nabucco» im Verlauf des Sommers unter freiem Himmel aufgeführt, davon etwa 20 Mal in der Schweiz (am 11. August zum Beispiel auch in Bulle). Mit rund 110 Personen ist der Tross unterwegs, davon 50 Musikerinnen und Musiker und 40 Sängerinnen und Sänger, unter der Leitung des Dirigenten Tadeusz Serafin. Alle Ausführenden sind Berufsmusiker der Schlesischen Staatsoper Bytom, mit der Go2 Convent seit Jahren zusammenarbeitet. «Die Hauptrollen sind doppelt bis dreifach besetzt», erklärte Ulf Steinecke, «denn gerade für die Sänger ist die Belastung gross.»

Dank der Zusammenarbeit mit dem polnischen Opernhaus könne die Agentur eine Aufführung von höchster Qualität garantieren, so Steinecke weiter. Das sei ein wichtiger Grund, warum die meisten Städte das Opern-Openair mit offenen Armen empfingen, umso mehr, als sie dafür kein Geld in die Hand nehmen müssten. Tatsächlich werden die Aufführungen einzig über den Ticket-Verkauf finanziert. Die Behörden der Standorte stellen den Platz zur Verfügung und bieten organisatorische Schützenhilfe. Das sei in Freiburg nicht anders, sagte Steinecke. «Die Stadt hat uns die Obere Matte als Austragungsort vorgeschlagen, und die Tourismus- und Polizeiverantwortlichen stehen uns mit Rat und Tat zur Seite.»

Bei jedem Wetter

Tickets für die gesamte Tour sind ab sofort erhältlich. Die Aufführungen, gesungen in italienischer Originalsprache, finden bei jedem Wetter statt. Bühne und Orchester sind gedeckt. Das Publikum sitzt hingegen unter freiem Himmel. Sollte es regnen, stellen die Veranstalter Pelerinen zur Verfügung.

Tickets ab sofort bei allen Starticket-Verkaufsstellen oder unter www.starticket.ch (Preise je nach Kategorie zwischen 60 und 113 Franken).

Auf der Bühne stehen lauter Berufssänger der Schlesischen Staatsoper Bytom.Bild zvg

Logistik:Jeden Tag an einem neuen Ort

Wir könnten auch in der Wüste spielen», sagte Geschäftsführer Ulf Steinecke anlässlich der Präsentation der «Nabucco»-Aufführung in Freiburg. Er meinte damit, dass die Produktion völlig autonom funktioniert, von der Strom- und Wasserversorgung über die Technik bis zum Umkleidezelt.

Die Behörden der Austragungsorte müssen lediglich den Platz zur Verfügung stellen. Alles andere organisieren die Veranstalter selbst, und zwar in Rekordzeit: «Wir sind heute so weit, dass wir jeden Tag an einem anderen Ort auftreten können», so Steinecke.

«Sauberer als vorher»

Das Programm ist dementsprechend gedrängt: Morgens um 9 Uhr trifft der Trupp mit zwei Sattelschleppern vor Ort ein. Gegen Abend ist der Aufbau erledigt und das Gelände eingezäunt. Um 17 Uhr ist Soundcheck, um 20 Uhr beginnt die Vorstellung. Gleich nach Aufführungsende, etwa um 22.30 Uhr, beginnen die Aufräumarbeiten, und gegen 1 Uhr morgens ist alles abgebaut und verladen.

«Meistens ist der Platz hinterher sauberer als vor unserer Ankunft», betonte Ulf Steinecke. Darauf lege das Team viel Wert, denn es lebe von seinem guten Ruf. «Schliesslich wünschen wir uns, dass wir wiederkommen dürfen oder weiterempfohlen werden.» cs

 

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