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Opfer auch in der Schweiz

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Unicef-Bericht über Kinderhandel

BERN. Jährlich werden etwa 1,2 Millionen Kinder weltweit Opfer von Kinderhandel. Und laut Unicef ist es ein lukratives Geschäft: Der Handel mit Minderjährigen wirft mutmasslich einen jährlichen Gewinn von 8,4 Milliarden Schweizer Franken ab. «Keine Region, kein Land ist davon verschont», sagte Marta Santos Pais, Direktorin des Unicef Innocenti Research Centers in Florenz, Italien.Auch die Schweiz sei betroffen, erklärte Elsbeth Müller, Generalsekretärin von Unicef Schweiz. Sie sei sowohl Transit- wie auch Zielland. Mehrere Fälle seien belegt, vor allem aus Albanien, Kamerun und Brasilien.Doch vollständige Zahlen gibt es derzeit nicht. Laut dem Bericht, an dem verschiedene Nichtregierungsorganisationen mitgearbeitet haben, beschränkt sich das Problem auf Einzelfälle. 2001 schätzte das Bundesamt für Justiz in einer Studie, dass der Kinderhandel bis 3000 Personen pro Jahr betreffen könnte.In den meisten Fällen wurden gemäss dem am Donnerstag präsentierten Bericht die Kinder in die Schweiz gebracht, um in privaten Haushalten oder in der Prostitution ausgebeutet zu werden oder um Delikte zu begehen. sda

Bericht auf Seite 11

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