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Opossums finden eine neue Heimat in Kerzers

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Das Papiliorama in Kerzers hat neue Bewohner: Fünf graue Vieraugenopossums leben seit vergangener Woche im Nocturama. Die Familie habe sich gut eingelebt und sei sehr aktiv, schreibt das Papiliorama in einem Communiqué. «Der Vater und zwei der Jungen sind offenbar Frühaufsteher und erkunden ihre Umgebung noch vor Einbruch der Nacht, während die Mutter mit dem dritten Jungen in ihrem Bau noch weiterschläft.» Die Eltern seien fast zweijährig, sagt Chantal Derungs, Biologin und Mitglied der Direktion des Papilioramas, auf Anfrage. Die drei Jungtiere – allesamt Weibchen – seien Anfang diesen Jahres auf die Welt gekommen.

Ausser in Kerzers gibt es die fast mausähnlichen Tiere nur im Moskauer Zoo zu sehen. Dies habe eine Recherche in der Datenbank der Euro­päischen Vereinigung von Zoos und Aquarien (EAZA) ergeben, sagt Derungs. Opossums würden nur sehr selten in Zoos gehalten. Dafür verantwortlich dürfte zum einen die Kurz­lebigkeit dieser Beuteltiere sein. Opossums werden höchstens zwei Jahre alt, so die Biologin. Zum anderen deckten nicht alle Zoos die Region Zentral- und Südamerika ab, wo diese nachtaktiven Tiere heimisch sind.

Das Tropenhaus übernehme üblicherweise Tiere aus Zoos der EAZA, sagt Derungs. Die Vieraugenopossums seien dem Papiliorama von privater Seite angeboten worden. «Die Beuteltiere waren Teil einer Wanderausstellung über besondere Tierarten.» Für das Tropenhaus sei das Angebot eine interessante Gelegenheit gewesen. «Opossums stammen aus Zen­tral- und Südamerika und passen daher gut in unsere Kollektion. Zudem können wir den fünf Tieren ein gutes, permanentes Zuhause bieten», sagt Derungs.

Die Vieraugenopossums verdanken ihren Namen übrigens den beiden hellen Flecken über ihren Augen. Sie sind Allesfresser und können bis zu 33 Zentimeter lang sowie 700 Gramm schwer werden.

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