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Opposition im Schönberg

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Opposition im Schönberg

Handy-Antenne lässt Bewohner reagieren

Mit 302 bereits installierten Antennen und weiteren 79 öffentlich aufgelegten Gesuchen hat die Koordination und die Begrenzung der Antennen im Kanton Priorität. Ein Projekt im Schönberg-Quartier in Freiburg liess die Bewohner reagieren.

Von PIERRE-ANDRé SIEBER/La Liberté

Der Quartier-Verein «Leben im Schönberg» hat am Donnerstag zu einer Diskussionsrunde mit Vertretern der Gemeinde und des Kantons eingeladen. Die Besorgnis unter der Bevölkerung ist gross, denn geplant ist eine Handy-Antenne an der Heitera-Strasse in der Nähe der Primarschule. Auch wenn die Antenne alle Auflagen in Bezug auf Strahlung und Baugesuch erfüllt, ist sie nicht erwünscht.

Myriam Zahnd-Zosso, Vertreterin des Elternrats der deutschsprachigen Schule, hat am Donnerstag Gemeinderat Claude Masset eine Petition mit rund 100 Unterschriften überreicht.

Wenig Spielraum

Das Dossier für den Bau der neuen Handy-Antenne liegt zurzeit beim Oberamt des Saanebezirks. Auf dem Rechtsweg ist kaum gegen die neuen Antennen anzukommen. Sogar für den Gemeinderat besteht wenig Spielraum. «Wir können nur ein Vorgutachten abgeben und haben keine Möglichkeit, eine Antenne abzulehnen, wenn sie alle Kriterien erfüllt», so Claude Masset.

«400 Kinder gehen hier zur Schule», machte eine Lehrerin geltend. Zudem befänden sich ein Kindergarten und ein Spielplatz in der Nähe. «Das ist inakzeptabel.»

Stadt ist Landbesitzerin

Die Bewohner des Schönberg-Quartiers fühlen sich in Bezug auf die Handy-Antennen benachteiligt. Zwei sind bereits installiert (Mon-Repos-Strasse und Bernstrasse) und zusätzlich zu jenen an der Heitera-Strasse sind zwei weitere geplant. Auf dem Gebiet der Stadt gibt es heute 15 Antennen, einschliesslich Schönberg.

Der sicherste Weg, erfolgreich gegen ein Antennen-Projekt vorzugehen, ist immer noch, den Landbesitzer zu überzeugen. Im Falle der Heitera-Strasse ist die Besitzerin niemand Geringeres als die Stadt Freiburg. Die Verträge mit den Anbietern müssten aufgelöst werden – und das nicht ohne finanzielle Konsequenzen: Die Standorte werden für 6000 bis 30 000 Franken vermietet. bearbeitet von FN/jlb
Vereinbarung geplant

Angesichts der Nachfrage für neue Standorte will der Kanton Freiburg mit den Mobilnetz-Anbietern eine Vereinbarung ausarbeiten. «Bisher gingen nur zwei der drei Anbieter transparent vor», sagte Jean-Pierre Broillet vom Amt für Umwelt. Gleichzeitig mit der Vereinbarung soll für Gemeinden ein Leitfaden herausgegeben werden und der Kanton will eine auf Strahlenmessung spezialisierte Person anstellen. Das Problem nimmt politische Dimensionen an. Grossrätin Solange Berset hat eine Anfrage an den Staatsrat gerichtet, in der sie wissen will, was die möglichen negativen Auswirkungen der mobilen Telefonie sind und was der Kanton in Sachen Prävention unternimmt. La Liberté/FN

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