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Optimaler Start für den FC Kerzers

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Aufstieg 3./2. Liga: Auswärtssieg in Grandvillard

Autor: Von KURT MING

Achtung, fertig, los: Unter diesem Motto starteten die beiden Teams ins Aufstiegsrennen. Hüben wie drüben war das Motto «Angriff ist die beste Verteidigung» Trumpf. So kamen die Besucher dieses spannenden Spiels in den Genuss vieler Torchancen und fast einem halben Dutzend Treffer. Für ein so wichtiges Spiel keine Selbstverständlichkeit. Klar, es war auch eine Portion Nervosität mit dabei. Je ein klassisches Eigentor im ersten Umgang zeugte von viel Unsicherheit im Abwehrbereich. Kerzers verdiente sich die drei ersten Punkte dank der grösseren Anzahl Torchancen. Grandvillard seinerseits fand an diesem Abend im defensiven Bereich nie zu einem sicheren Spiel. Vielleicht war das Fehlen ihres gesperrten Standardliberos mit ein Grund dafür. Andererseits verstanden es die Gäste, mit blitzschnellen Kontern immer wieder die zu wenig gestaffelte Abwehr der Greyerzer zu überlisten.

Zur Halbzeit noch alles möglich

Zur Halbzeit stand es in Grandvillard schon 2:2. Je zwei Eigentoren standen zwei herrlich herausgespielte Tore gegenüber. So gingen beide Mannschaften mit intakten Siegeschancen in den zweiten Umgang. Nur vier Minuten nach dem Tee dann die Entscheidung: Mit einem Innenristfreistoss in die weite Ecke brachte Weissbaum seine Farben zum zweiten Mal in Führung. Kurz danach vergab dann der Gastgeber seine beste Ausgleichschance. Nachwuchs-Goalie Thomas Marthaler stoppte den allein auf ihn losziehenden Marokkaner Rahati in souveräner Manier; vielleicht die Schlüsselszene der zweiten Halbzeit. In der Folge stand Kerzers durch Pfister nach einer guten Konterchance dem 4:2 näher als die Welschen dem Ausgleich. Ihre Angriffe waren nun gegen die vielbeinige Abwehr der Seeländer zu kompliziert angelegt.

Morgen weitere Schlüsselspiele

Klar, dass nach dem Spiel der zweifache Torschütze Alain Weissbaum von einem Superstart sprach: «Zu Beginn wären wir mit einem Punkt zufrieden gewesen, jetzt wurden eben drei daraus. Gut so. Was jetzt noch kommt, ist für uns wie das Dessert. Wir stehen keineswegs unter Aufstiegszwang, das könnte ein Trumpf für unsere junge Mannschaft sein.» In der Tat, wenn Kerzers morgen Mittwoch auch noch das Heimspiel gegen Central gewinnt, steigen die Aktien des letztjährigen 2.-Liga-Absteigers, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen, schon recht beachtlich. Etwas anders sieht die Lage bei Grandvillard aus, das nun schon zum dritten Mal in Folge in den Aufstiegsspielen steckt. Trainer Robert Jacquet verstand nicht so recht, warum seine Mannschaft nie richtig ins Spiel kam: «Unsere Abwehr hatte 90 Minuten lang riesige Probleme, und nach dem 3:2 konnten wir nicht mehr reagieren. Was solls, wir müssen diesen für uns unglücklich gelaufenen Match sofort vergessen und in die Zukunft schauen.» Diese sieht morgen Abend ein weiteres Heimspiel gegen Beauregard vor. Und dann heisst es für die Greyerzer wohl schon: Verlieren verboten!

Grandvillard – Kerzers 2:3 (2:2)

550 Zuschauer. – SR: Da Silva, Freiburg
Bugnard; Kolly; O. Monney, Revelly, Marchon; D. Monney (82. J. Raboud), Both, Delacombaz, Domingues (79. N. Borcard); J. L. Raboud, Rahati.
Marthaler; R. Hurni; Fasnacht, D. Hurni, Bieri; Mutti (80. Flühmann), De Bruyn, Weissbaum (72. Fernandez), Hofer; Pfister, Schenk.
7. Eigentor Daniel Hurni 1:0; 19. Weiss-baum 1:1; 39. Eigentor Damien Monney 1:2; 44. Both 2:2; 49. Weissbaum 2:3.
Ref Da Silva schickt Trainer Weissbaum wegen ständigen Reklamierens vom Feld (67.). Pfostenschuss Rahati (7.).

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