Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Optimaler Start in die Zwischenrunde

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

In der Tabelle lag Neuenburg vor dem Spiel am Samstag bloss vier Punkte hinter Olympic. Auf dem Parkett des Freiburger St. Leonhard verlief dann allerdings nur das erste Viertel mehrheitlich ausgeglichen. Was danach folgte, war eine Machtdemonstration des Heimklubs. In allen Belangen waren die Gäste um Längen unterlegen.

Der Meister gibt den Ton an

Von Beginn weg zeigte sich der Meister in bester Spiellaune. Dass die Spiele bis zu den Playoffs wichtig sind, hatte Spielmacher Jérémy Jaunin bereits vor der Partie klargemacht. «Wir wissen, dass wir alle Spiele gewinnen müssen, wollen wir aus der Poleposition in die Playoffs starten.» Der Auftakt dazu ist am Samstag geglückt. Im ersten Spielabschnitt tasteten sich die beiden Teams allerdings vorerst noch etwas ab, aber immer behielten die Saanestädter die Oberhand und lagen leicht in Front (12:11; 7.). Von der gefürchteten Wurfstärke des Gegners war wenig zu sehen. Vor allem der klein gewachsene Spielgestalter Neuenburgs, Brandon Brown, fand nie zu seiner Form und blieb blass. Dies sicher auch deswegen, weil Petar Aleksic den wirbligen Jérémy Jaunin auf den gegnerischen Amerikaner ansetzte. Der Freiburger Spielmacher erledigte seine Aufgabe hervorragend.

Frühe Vorentscheidung

Der zweite Abschnitt war gekennzeichnet durch sehr viele Ballverluste. Davon vermochte Olympic zu profitieren. Vor allem der Amerikaner Tim Derksen schraubte sein persönliches Skore mit zahlreichen schnellen Kontern in die Höhe. Als der Vorsprung die 10-Punkte-Grenze erreicht hatte, war zu spüren, wie bei Neuenburg die Hoffnung auf einen Sieg in Freiburg zu schwinden begann. Zu schwach agierte der Gast in der Offensive, zu viele Würfe verfehlten ihr Ziel teilweise kläglich. Die optimal eingestellte Defensive der Freiburger liess in diesen zehn Spielminuten gerade mal acht Pünktchen des Gegners zu. Mit dem ersten erfolgreichen Dreier stellte Dusan Mladjan das Pausenresultat von 41:24 sicher.

Beeindruckende Kür

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte bekam das recht spärlich aufmarschierte Publikum keine Reaktion Neuenburgs zu sehen. Es war Coach Mehdi Mary nicht gelungen, mehr aus seinen Akteuren herauszuholen. War Westher Molteni in der ersten Hälfte noch gefährlichster und aktivster Punktesammler der Gäste, verschwand er nach der Pause fast gänzlich von der Bildfläche. Und Isaiah Williams warf seine ersten Punkte gar erst in der 34. Minute – obwohl er kaum einmal auf der Bank Platz nehmen musste. Einen ebenso schwarzen Tag erwischte Brian Savoy, der wie alle anderen weit unter der Bestform agierte.

Anders die Freiburger: Trainer Petar Aleksic verlangte von seinem Team Konzentration und einen hohen Rhythmus von Anfang bis zum Ende der Partie. «Wir hielten den Druck auf den ballführenden Gegenspieler konstant hoch. Eine Partie dauert 40 Minuten, willst du am Ende erfolgreich sein, musst du in der Lage sein, während der gesamten Spieldauer ein hohes Tempo zu gehen und aggressiv zu verteidigen», sagte Aleksic, dem nach der Begegnung sichtlich wohler war als vor dem Anpfiff.

Fast alle Spieler punkten

Ein brutales 10:0 zu Beginn der zweiten Hälfte brach den letzten Elan Neuenburgs (53:25; 23.). Bei einem derart eindeutigen Spielstand hatte Aleksic die Möglichkeit, alle seine Kaderleute aufs Parkett zu schicken. So kam es, dass während längerer Zeit im letzten Viertel alle fünf Freiburger Akteure Schweizer «Eigengewächse» waren (Jaunin, Steinmann, Madiamba, Nathan und Thomas Jurkovitz). Doch auch in dieser Konstellation blieb das Heimteam stets tonangebend und musste nie befürchten, dass der Gegner nochmals näher herankommen würde. Im Gegenteil: Bis zur Schlusssirene hatten die Freiburger beinahe doppelt so viele Punkte auf ihrem Konto wie der Gegner. Bis auf Dylan Schommer durften auch alle Spieler ein paar Punkte zum klaren Erfolg beisteuern.

Der Appell des Präsidenten

Auf Freiburger Seite durften alle Akteure mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein. So waren Paul Gravet, Jérémy Jaunin und auch Florian Steinmann die Kämpfer in der Defensive, die ihre Gegenspieler zu Statisten degradierten. Tim Derksen, Justin Roberson, André Williamson und auch Dusan Mladjan sorgten derweil in der Offensive für Spektakel. So fiel auch die für einmal diskrete Leistung von Babacar Touré nicht ins Gewicht.

Nach der Partie appellierte dann schliesslich noch Olympics Präsident Philippe De Gottrau an die treuen Basketball-Fans: Die Meisterschaft geht in die vorentscheidende Phase, und De Gottrau hofft auf eine grosse, lautstark unterstützende Fangemeinde.

Telegramm

Freiburg Olympic – Union Neuenburg 91:47 (41:24)

St. Leonhard. 600 Zuschauer. – SR: Novakovic/Pillet/Mazzoni.

Freiburg Olympic: Mladjan (14), Touré (3), Roberson (13), Williamson (15), Derksen (20), Jurkovitz N. (5), Jaunin (3), Gravet (10), Steinmann (4), Jurkovitz T. (2), Madiamba (2), Schommer.

Union Neuenburg: Savoy (7), Brown (4), Williams (5), Sylla (4), Colon (7), Berggren (6), Kübler (2), Molteni (12), Granvorka, Martin.

Bemerkungen: Olympic ohne Desponds, Neuenburg komplett. Beste Spieler: Derksen, Molteni. Teilresultate: 22:16; 19:8; 23:12; 27:11.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema