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Optimismus in der Gemeinde Bärfischen

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Autor: Hannes Währer

BÄRFISCHEN Die Traktandenliste der Gemeindeversammlung von Bärfischen gab keinen Anlass zu heftigen Diskussionen. Der Entscheid zur Klärung in der Trinkwasserfrage, den die Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) am Dienstag erlassen hatte, wirkte sichtlich entspannend (FN vom 30. April).

Neues Konto Anwaltskosten

Den Bärfischenern wurde Punkt für Punkt die Rechnung 2007 präsentiert. Dabei ist beim Konto Administration auch auf den neuen Posten Anwaltskosten, der mit über 9000 Franken verbucht war, hingewiesen worden. Das Ergebnis der Rechnung 2007 war besser als budgetiert. Aus dem Aufwand von 1 653 565 und dem Ertrag von 1 643 483 resultierte ein Defizit von 10 081 Franken. Wie schon bei der Herbstversammlung hat der Referent der Finanzkommission bei seinem Bericht darauf hingewiesen, dass die Gemeinde Zuzüger brauche, wenn sie ihre Aufgaben in Zukunft finanziell bewältigen wolle. Hinzu kommt, dass Bärfischens Schule zwar durch ein Schulprojekt bis in das Jahr 2011 gesichert ist, aber wenn danach nicht mehr Kinder dazu stossen, könnte eine Schliessung drohen.

Keine Zeit für Ortsplanung

Bezüglich Gemeindeentwicklung teilte Präsidentin Carole Plancherel mit, man habe für eine Einfamilienhausparzelle einen ernsthaften Interessenten gefunden. Der Handel könne vermutlich noch 2008 abgewickelt werden. Zudem will die Gemeinde den zweiten Teil des Elisabethenheims kaufen, um weiteren Wohnraum zu schaffen. Die Teilrevision der Ortsplanung habe man allerdings noch nicht in Angriff nehmen können. Der Gemeinderat sei mit seiner Tätigkeit voll ausgelastet, insbesondere mit dem Thema Wasserversorgung, so Plancherel.

Exakt und ausführlich wurden schliesslich auch die Veränderungen bei den Statuten des Interkommunalen Abwasserverbands für das Einzugsgebiet der Sonnaz und der Crausaz präsentiert. Und statt, wie in anderen Gemeinden, einfach die Botschaft des Oberamts zu verteilen, wurden auch die Statuten des Gesundheitsnetzes See im Detail erörtert.

Bewilligung soll bald folgen

Die Gemeindeversammlung genehmigte sämtliche Traktanden. Danach gab Präsidentin Plancherel bekannt, man habe nach längerer Suche einen neuen Gemeinderat gefunden. Alain Schmutz wird die wegen Wegzug zurücktretende Gemeinderätin Sarah Wyss ersetzen.

Optimistisch äusserte sich Plancherel auch bezüglich Trinkwasserversorgung. Man rechne damit, die Bewilligung für den Bau der gemeindeeigenen Anlagen demnächst zu erhalten. Die eigene Wasserversorgung soll Ende 2008 betriebsbereit sein. «Vorausgesetzt es entstehen keine weiteren juristischen Schwierigkeiten», wie Plancherel anfügte. Da die Wasserfassung der Gemeinde im Wald liegt, sind bewilligungspflichtige Vorarbeiten für die Erschliessung notwendig. Diese werden demnächst öffentlich aufgelegt.

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