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Ordensfrauen wappnen sich für eine Zeit ohne Priester

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Weibliche Ordensgemeinschaften interessieren sich wegen des zunehmenden Priestermangels für andere Formen des Feierns als die Eucharistie. Zum Teil organisieren sie sich eine liturgische Fortbildung. Was noch nicht heisst, dass sie die neuen Formen sofort einführen. 2014 klopfte erstmals eine Frauengemeinschaft bei Gunda Brüske an. Seither hat sie vier liturgische Fortbildungen für Frauenklöster angeboten. Immer auf Anfrage, wie die Co-Leiterin des Liturgischen Instituts der deutschsprachigen Schweiz in Freiburg sagt. Eine fünfte Weiterbildung steht im kommenden Jahr an.

Im vergangenen Februar holten die Schweizer Ursulinen Gunda Brüske in ihr Mutterhaus in Brig. Noch habe man «das Glück», jeden Tag in der Gemeinschaft Eucharistie feiern zu können, sagt Petra Marzetta, Mitglied der Provinzleitung der Gemeinschaft. Doch das wird ein Ende haben. «In absehbarer Zeit werden wir keine tägliche Messe mehr haben», so die Ordensfrau, die innerhalb der Gemeinschaft für die Liturgie zuständig ist. Die beiden Priester, die mit den Schwestern Eucharistie feiern, sind betagt. Wenn sie ausfallen, ist die Chance auf einen Ersatz gleich null. Gunda Brüske bestätigt, dass die Nachfrage nach den Kursen bei ihr mit dem Priestermangel zu tun ­habe.

An Sonntagen vielleicht werde den Frauengemeinschaften künftig noch ein Priester zur Verfügung stehen. An Wochentagen könne es schwierig werden. Die Liturgieexpertin arbeitet mit Frauengemeinschaften, die sich mit anderen Formen des Gottesdienstes auseinandersetzen wollen, etwa mit der Wort-Gottes-Feier, für die es keinen Priester braucht.

kath.ch

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