Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

OS Plaffeien auf der Zielgeraden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Die Schulbildung ist ein wesentlicher finanzieller Posten in den Budgets der Gemeinden», sagte Christa Bürgy-Schubnell, Präsidentin des Gemeindeverbandes OS Sense an der gestrigen Delegiertenversammlung in Plasselb. Nicht nur für den Betrieb der vier OS-Zentren in Plaffeien, Tafers, Düdingen und Wünnewil müssen die 17 Trägergemeinden tief in die Taschen greifen. In den letzten Jahren und Jahrzehnten kamen auch immer wieder die Finanzierungskosten für verschiedene Aus- und Umbauprojekte auf sie zu, denn Sinn dieses 1989 gegründeten Verbandes ist ein solidarisches Aufteilen aller Kosten auf alle Gemeinden.

Vom Abschluss beziehungsweise baldigen Abschluss von zwei wichtigen Projekten haben die Delegierten an der Versammlung Kenntnis genommen: Die Sanierung der Doppelturnhalle in Tafers ist abgeschlossen. «Fast eine Punktlandung», kommentierte Manfred Raemy, bis dato Sekretär-Kassier des Verbandes, das Einhalten des 7,1 Millionen-Franken-Kredits, der nur um knapp 9000 Franken überschritten wurde.

Sieben Jahre Bauzeit

Ein gutes Ende erhofft der Gemeindeverband auch beim Um- und Erweiterungsbau der OS Plaffeien. Fast sieben Jahre ist der Spatenstich her, am 24. Juni findet nun die Einweihung statt. Heute ist von den alten Strukturen fast nichts mehr zu sehen. Otto Lötscher, Ammann von Plaffeien und Präsident der Baukommission, informierte die Delegierten über die letzte Etappe, die im Boden versenkte Doppelturnhalle. Der ursprüngliche Kostenvoranschlag von 33,7 Millionen Franken musste bereits früh um 1,4 Millionen korrigiert werden, nachdem mehr Schadstoffe zum Vorschein kamen als angenommen. «Seit 2011 haben wir die Kosten gut im Griff und hoffen, auch gut abrechnen zu können», sagte er. Er führte aus, dass für rund eine Millionen Franken Zusatzarbeiten ausgeführt würden, etwa für das begehbare Dach der Turnhalle sowie für Nachrüstarbeiten bei der Mehrzeckhalle. Das vom Verband bewilligte Kostendach beläuft sich auf 35,76 Millionen Franken.

Rechnung genehmigt

Die Delegierten der OS Sense haben an der Versammlung die Jahresrechnung 2016 genehmigt. Sie schliesst bei einem Aufwand von 14,844 Millionen Franken rund 24 000 Franken unter dem Budget. Grösste Posten sind der Betrieb der Schulhäuser mit 2,8 Millionen und die Personalkosten von 9,9 Millionen Franken. Der Beitrag der Gemeinden an den Betrieb beträgt 14,3 Millionen Franken. Diskussionslos und einstimmig ist auch die Statutenänderung angenommen worden. Es handelt sich vor allem um Anpassungen im Zusammenhang mit dem neuen Schulgesetz.

Der Nachfolger von Manfred Raemy als Sekretär-Kassier des OS-Verbandes ist Simon Ruch. Die bisherige Zusammenarbeit mit der Region Sense wird also fortgesetzt: Der Geschäftsführer des Gemeindeverbandes übernimmt wiederum die Buchhaltung der OS.

Mehr zum Thema