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OS-Schüler aus Murtenfinden Wege aus der Gewalt

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Autor: Marc Kipfer

Murten Aus der Opferrolle ausbrechen und als Zuschauer die Gewalt nicht noch zusätzlich anheizen – Jugendliche aus Murten lernten letzte Woche in Broc, welches Verhalten in Gewaltsituationen helfen kann.

Vier Animatorinnen und Animatoren leiteten den Impulstag und liessen die Jugendlichen neue Aspekte von Gewalt erkennen. «Vielen wurde bewusst, dass verbale oder psychische Gewalt wie Drohungen oder Mobbing ebenso verheerend sein kann wie körperliche Gewalt», so Rahel Steger, Projektleiterin im Friedensdorf Broc.

Die Schüler aus Murten knüpften mit spielerischen und interaktiven Methoden an eigene Gewalterfahrungen an. Dabei erkannten sie, dass es zwar zu einer schnellen Lösung des Problems führt, einen Täter oder eine Täterin im Rollenspiel plötzlich lieb und nett auftreten zu lassen – doch den Jugendlichen erschien dies zu realitätsfremd. Viel wirkungsvoller war es, die Opfer der Gewalt in ihrer Haltung und ihrem Auftreten zu verändern und die Auswirkung auf die Handlungen des Täters zu beobachten.

Eindrücklich war auch der Einfluss von Zuschauern auf eine Gewaltsituation. Drückten diese aus: «Wir tolerieren nicht, was wir hier sehen» anstatt «Hier ist was los – also wird es spannend», verhielten sich die Täter plötzlich anders.

Das Projekt «Jugendliche für Gewaltfreiheit» wird seit 2001 im Rahmen der Uno-Dekade «Für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit» in der gesamten Schweiz durchgeführt und hat seinen Sitz im Friedensdorf in Broc. Die vier angebotenen Module, die unter anderem auch Rassismus und Vorurteile thematisieren, sind für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 16 Jahren konzipiert.

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