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OS-Schüler malen Menschen

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OS-Schüler malen Menschen

Kunstausstellung an der deutschen Orientierungsschule Freiburg

Für drei Wochen hat sich die deutsche Orientierungsschule Freiburg in eine Kunstgalerie verwandelt: Die Schüler aller drei Stufen stellen in ihren Schulhäusern Zeichnungen, Collagen und Skulpturen aus.

Von CAROLE SCHNEUWLY

Die Gänge und Treppenhäuser beider Schulhäuser hängen zurzeit voll mit Kunstwerken, die die Schülerinnen und Schüler im Zeichenunterricht geschaffen haben. Selbstporträts und Collagen von Frauenfiguren, Arbeiten mit Wasserfarben und mit Bleistift, Variationen von Passbildern oder von Sportfotografien aus der Zeitung: Die Ausstellung zeichnet sich sowohl inhaltlich als auch technisch durch ein bemerkenswert breites Spektrum aus.

Einzelwerke und Gruppenprojekte

Das Thema des Projektes lautete schlicht «Menschen». Seine Umsetzung blieb den Schülern und ihren Lehrern überlassen. Die meisten Lehrer schlugen ihren Klassen dazu eine bestimmte Technik vor, andere arbeiteten mit einem Thema und wieder andere liessen die Schüler völlig frei arbeiten. Insgesamt waren unter der Leitung von zwölf Lehrpersonen 21 Schulklassen sowie das Wahlfach Plastisches Gestalten beteiligt.

Die Idee für das Projekt sei bereits zu Beginn des Schuljahres entstanden, sagte Fachlehrerin Nadia Anthonioz, Mitverantwortliche für das Fach Zeichnerisches Gestalten, nach der Vernissage vom vergangenen Freitag. Im Verlaufe des Schuljahres hat jede Schülerin und jeder Schüler seinen Beitrag zu der Ausstellung geleistet. Nebst den Einzelwerken sind auch Gruppenprojekte zu sehen, so etwa eine grossformatige Collage, inspiriert von der berühmten Stahlarbeiter-Fotografie aus Lewis Hines’ Serie über den Bau des Empire State Building (1930/31).

Gelungene Premiere

Die Ausstellung ist in dieser Form eine Premiere für die deutsche OS Freiburg. Mit dem Ergebnis sei sie sehr zufrieden, sagte Nadia Anthonioz. Besonders schön sei die Begeisterung der Schüler. «Viele kamen zu mir und sagten, die Ausstellung sei grandios.» Es sei deshalb auch denkbar, in einigen Jahren wieder ein ähnliches Projekt durchzuführen.

Der Einsatz der Schülerinnen und Schüler wurde mit der Vergabe von Preisen belohnt: Eine sechsköpfige Jury verteilte drei Preise pro Schulstufe sowie je einen Sonderpreis für die Gruppenwerke.

Die Ausstellung ist während drei Wochen zu den normalen Schulzeiten zu sehen.
Künstlerisches
Recycling

Trinken ist gesund, und längst hat auch in Schulhäusern die Sitte Einzug gehalten, dass jede und jeder ständig seine Wasser- oder Limonadeflasche dabeihat. Weniger selbstverständlich ist die Entsorgung der leeren PET-Flaschen. Eine originelle Lösung für das Problem zeigt die OS-Ausstellung: Anstatt die Flaschen im Schulzimmer herumliegen zu lassen, hat eine Schulklasse sie fleissig eingesammelt und in Gruppen exotische Figuren daraus gebastelt, zum Beispiel einen «Petandertaler» oder einen «Pet-Bull». cs

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